Kategorie: Brot

  • Low carb Fladen

    Ich liebe Brot, Jause, Pasta,… Aber immer öfter denke ich mir, dass ich den Kohlehydrate-Anteil in meinen Mahlzeiten eigentlich reduzieren möchte. Nicht radikal und fanatisch, aber doch aufmerksamer. Also hab ich mich auf die Suche nach Inspirationen gemacht. Das Ergebnis: Brot bleibt Brot und sucht seinesgleichen, aber mit Eiern bekommt man einen Fladen hin, der eine gangbare, proteinreiche und gesunde Alternative sein kann. Ein sehr positiver Zusatznutzen: der low carb Fladen ist schnell gemacht und funktioniert als Semmelersatz ganz gut 😊

    Warum ich weniger Kohlenhydrate essen möchte?

    1. Wenn der Körper weniger Kohlenhydrate zur Energiegewinnung verwendet, greift er vermehrt auf Fettreserven zurück😊
    2. Der Verzicht auf stark verarbeitete kohlenhydratreiche Lebensmittel kann dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel stabiler bleibt. Ich hab durchaus manchmal Heißhunger und nach dem Essen einen Energieabfall, insbesondere wenn ich viele Kohlenhydrate esse. Tue ich das nicht, habe ich gefühlt einen ausgeglicheneren Energielevel.
    3. Nicht nur mein Energielevel ist ausgewogener, ich habe auch das Gefühl, dass ich klarer und konzentrierter denken kann. Das kann letztlich daran liegen, dass die Energie aus Fett gewonnen wird, was zu einer besseren Versorgung des Gehirns führen kann.

    Hast du schon mal bewusst auf low carb gesetzt?

    Los geht´s – du brauchst für 8-9 Mini low carb Fladen:

    • 3 Eier
    • 4 EL Topfen
    • Salz, Rosmarin (alternativ Mohn oder Sesam)

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 150 Grad vorheizen
    • Eier trennen
    • Eiklar steif schlagen
    • Eigelb mit dem Topfen zu einer glatten Masse rühren und etwas salzen
    • Eiklar unterheben
    • mit einem Löffel 8 Teighäufchen auf ein Blech mit Backpapier geben, mit dem Messer ein Muster einritzen und mit Rosmarin bestreuen
    • ca. 20-25 Minuten backen und genießen
  • Dattelbrot

    Dattelbrot

    Als Alternative zum Apfel- oder auch Kletzenbrot sehr sehr lecker und auch sehr einfach zu machen!

    Du brauchst dafür:

    • 400 g getrocknete, entkernte Datteln
    • Etwas Rum
    • Abrieb einer halben Orange
    • 100 g Butter
    • 100 g Staubzucker
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • Etwas Salz
    • 5 Eier (getrennt)
    • 220 g Mehl
    • 1 TL Backpulver

    Und so geht´s:

    • Datteln sehr klein schneiden und in Rum und Orangenabrieb ziehen lassen
    • Backrohr auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Eine Kastenform mit Butter einfetten und mit etwas Mehl ausklopfen
    • Butter mit Zucker und einer Prise Salz mehrere Minuten schaumig schlagen
    • Eier trennen und Eiklar steif schlagen
    • Eidotter mehrere Minuten schaumig schlagen und unter die Buttermasse rühren
    • Eischnee unter die Masse heben
    • Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls unter die Masse heben
    • Die Masse in die Form füllen und glattstreichen
    • Dattelbrot auf der untersten Schiene ca. 50 Minuten backen
    • Anschließend aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und optional mit Staubzucker bestreuen.

  • Käse-Knoblauch-Stangerl

    Käse-Knoblauch-Stangerl

    Ein Kalorien-Boost, aber ur lecker und sowohl vegetarisch wie auch mit Speck möglich – wir lieben sie!

    Du brauchst dafür:

    • 1 Packerl Blätterteig
    • 1 Ei
    • 1 Knoblauchzehe
    • 150 g geriebener Käse, zB Mozzarella – ich nehme auch gerne Pizzakäse
    • Optional: Speck, in feine Stücke geschnitten
    • Etwas Pfeffer

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • 1 Ei verquirlen
    • Knoblauch pressen und unter das Ei vermischen
    • Blätterteig ausrollen und in der Mitte vertikal durchschneiden
    • Beide Blätterteighälften mit dem Ei-Koblauch-Gemisch bestreichen
    • Auf eine Blätterteighälfte den Käse aufstreuen
    • Optional den Speck dazu
    • 2. Blätterteighälfte auf die Käsehälfte legen
    • Backpapier drüber legen und mit einem Teigroller, einer sauberen Flasche oder ähnlichem drüberrollen und festdrücken
    • Blätterteig vertikal in ca. 1-2 cm breite Streifen schneiden
    • Jeden Streifen leicht eindrehen (oberes und unteres Ende gegeneinander drehen)
    • Mit dem restlichen Knoblauch-Ei-Gemisch bestreichen und leicht pfeffern
    • Auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen, bis sie eine goldig-braune Farbe bekommen

  • Striezel klassisch

    Striezel klassisch

    Es gibt wohl Millionnen Möglichkeiten, einen Striezel = Zopf zu backen – diese Variante ist einfach, traditionell und der Aufwand hält sich in Grenzen, wenngleich der Striezel 3 Mal ruht, bevor er den Weg ins Backrohr findet 😉

    Du brauchst für 1 Zopf:

    • 500 g Mehl
    • 100 g Zucker
    • 1 Pkg Trockenhefe (7 g)
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 1 Pkg Backpulver
    • 150 g Milch
    • 40 g Butter
    • 1 unbehandelte Zitrone
    • für die Glasur:
      • 1 Ei
      • 4 EL Milch
      • optional 1 EL Hagelzucker

    Und so geht´s:

    • von der unbehandelten Zitrone die Schale leicht abreiben
    • Mehl, Zucker, Trockenhefe, Vanillezucker, Backpulver und den Zitronenabrieb in einer Schüssel gut vermischen
    • Milch und Butter leicht erwärmen und mit dem trockenen Gemisch gut vermengen
    • Tipp: der Teig sollte nicht kleben
    • den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde rasten lassen
    • Nun den Teig in 4 Teile teilen, auf einer bemehlten Fläche zu Kugeln rollen, leicht befeuchten und zugedeckt nochmal ca 10 Minuten rasten lassen
    • Nun die Kugeln auf der bemehlten Fläche in 4 Stränge rollen, wobei die Enden dünner sein sollten als die Mittelteile
    • Anschließend die 4 Stränge nebeneinander von oben nach unten auf einer bemehlten Fläche auflegen und die oberen 4 Enden zusammendrücken.
    • Nun beginnt der spannende Teil des 4-er Flechtens:
      • Beginne mit dem rechtesten, also dem 4. Strang, und leg ihn nach links über den 3.Strang
      • Nun leg den 2. Strang über den 4. Strang
      • und absschließend den 4. Strang über den 1. Strang
      • und nun beginnts wieder von vorn 🙂
    • Die Enden gut zusammendrücken und optisch das Flechtwerk evtl noch gerade drücken oder lockern und den Zopf auf ein Backpapier legen
    • Den Eidotter mit der Milch verquirlen, den Zopf damit bestreichen und optional Hagelzucker aufstreuen
    • Nun abschließend nochmal ca. 20 Minuten rasten lassen und einstweilen das Backrohr auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Nach dem Rasten bleibt der Zopf ca. 25 Minuten im Backrohr