Kategorie: gesund

  • Nudelsalat – leicht, gesund, schnell und mega gut

    Nudelsalat gibt´s bei uns nicht soooo oft, aber letztens hatten wir – wohl aufgrund der super Zutaten, die wir noch hatten – echt Lust auf dieses schnelle Essen! Und es war perfekt, um es am nächsten Tag als Jausenproviant mitzunehmen. Also einfach perfekt für uns.

    Was kam rein? Von Spargel über Avocados zu Tomaten und vielem mehr – lass dich inspirieren von diesem Rezept, mit dem du Restln verarbeiten und ihn nach deinen kulinarischen Vorlieben anpassen kannst! Jedenfalls ein Nudelsalat– leicht, gesund, schnell und mega gut 😊

    Los geht´s – du brauchst dafür:

    • 150 g Nudeln
    • 400 g Spargel
    • 2 Baby Gurken
    • 1 Avocado
    • Eine Handvoll Erdbeeren
    • 2 Handvoll Cherry Tomaten
    • 1 Handvoll Oliven
    • 1-2 Kugeln Mozzarella
    • Optional 1 Becher mit Sauerrahm und/oder Joghurt
    • Optional etwas Zitronensaft
    • Salz, Pfeffer

    Und so geht´s:

    • Nudeln nach Packungsanleitung kochen
    • Spargel waschen, optional schälen und ca. 5 Minuten garen
    • Erdbeeren und Gemüse waschen und in mundgerechte Stücke schneiden
    • Mozzarella in ca. 1 cm große Stücke schneiden
    • Den gegarten Spargel ebenfalls in ca 2 cm große Stücke schneiden
    • Alle Zutaten in eine Schüssel geben
    • Dressingvarianten:
      • Mein pures Lieblingsdressing in jeder Salatvariation: Öl, Balsamicoessig, einen Schuss Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermischen und in der Schüssel mit den Zutaten gut vermischen
      • Eine cremigere Alternative: Sauerrahm und Joghurt verrühren, salzen und pfeffern und unter die Zutaten vermischen, optional noch einen Schuss Zitronensaft dazu geben

  • Topfen Fladen (low carb)

    Meine low carb Experimente schreiten voran, diesmal mit einem Topfen Fladen. Gekoppelt sind meine Experimente gerade mit einem ernährungstechnischen Wissensaufbau 😊 Begonnen hat´s eigentlich mit Sauermilch, bei dir mir bewusst wurde, dass ich keine Ahnung hab, wie sie entsteht. Und nachdem derzeit zunehmend Topfen den Weg in meinen Kühlschrank findet, hab ich mich darüber grob informiert. Die Herstellung ging ja noch, aber das Topfen so reichhaltig ist, war mich nicht ganz klar.

    1. Kurz zusammengefasst wird Topfen aus pasteurisierter Milch hergestellt – eigentlich auch zuhause gut machbar, aber probiert hab ich´s noch nie. Durch Zugabe von Säure gerinnt die Milch, und das entstandene Gerinnel wird abgetropft und mit Salz, Kräutern oder Früchten verfeinert. Das „Abfallprodukt“ davon ist die superleckere Molke, die ich auch gerne mag 🙂

    Warum Topfen so super ist

    1. Proteinreicher Nährstofflieferant: Topfen ist reich an hochwertigem Protein, Proteine sind essentiell für den Aufbau und die Reparatur von Gewebe und spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Muskelmasse.
    2. Förderung der Verdauung: Dank seines hohen Gehalts an probiotischen Bakterienkulturen unterstützt Topfen die Darmgesundheit und fördert eine gesunde Verdauung. Diese probiotischen Bakterien tragen dazu bei, das Gleichgewicht der Darmflora aufrechtzuerhalten und können Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Verstopfung reduzieren.
    3. Reich an wichtigen Nährstoffen: Topfen enthält eine Reihe von essentiellen Nährstoffen wie Kalzium, Phosphor, Vitamin B12 und B2. Kalzium ist besonders wichtig für die Knochengesundheit und spielt eine Rolle bei der Aufrechterhaltung einer starken Knochenstruktur.
    4. Unterstützung beim Abnehmen: Durch seinen hohen Proteingehalt sättigt Topfen gut und kann helfen, das Hungergefühl zu reduzieren. Gleichzeitig enthält es weniger Kalorien und Fett im Vergleich zu anderen Milchprodukten wie Sahne oder Butter, wodurch es zu einem geeigneten Bestandteil einer kalorienbewussten Ernährung wird.
    5. Regulierung des Blutdrucks: Der Kaliumgehalt in Topfen kann dazu beitragen, den Blutdruck zu regulieren und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern.
    6. Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten: Topfen ist äußerst vielseitig und kann in einer Vielzahl von Gerichten verwendet werden. Ob als Grundlage für Dips, in Desserts, Backwaren oder als Füllung für herzhafte Speisen, Topfen verleiht den Gerichten eine cremige Konsistenz und eine angenehme Frische.

    Magst du Topfen? Ich bin für neue Rezepttipps mit Topfen gerade sehr empfänglich und würde mich über Links in den Kommentaren freuen 😊

    Los geht´s – du brauchst für 4 größere Topfen Fladen :

    • 1 Ei
    • 125 g Topfen
    • 2 EL Pistazien, Kürbiskerne o.ä.
    • 2 EL Sojaflocken
    • 1 Msp Backpulver
    • Salz, optional Pfeffer, Rosmarin oder Sesam

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 170 Grad vorheizen
    • Ei, Topfen, Pistazien, Sojaflocken, Backpulver, Salz, Pfeffer zu einer glatten Masse verrühren
    • mit einem Löffel 4 Teighäufchen mit etwas Abstand auf ein Blech mit Backpapier geben und glatt drücken
    • ca. 20-25 Minuten backen und genießen
  • Halloumi Wrap

    Dieses freestyle-Rezept für einen Halloumi Wrap hat das Potential zumLieblingsessen 😉 Und es eignet sich auch super zum Restl-Essen, wenn ihr von unterschiedlichem Gemüse noch Reste habt, so wie in unserem Fall. Und weil sich Wraps so gut rollen lassen, sind sie auch ein super Reiseproviant für deine nächste Reise oder zum Mitnehmen in die Arbeit.

    Los geht´s – du brauchst für 4 Stück Halloumi Wrap:

    • ½ Gurke
    • 1 Tomate
    • 1 bunte Paprika
    • einige Salatblätter, zB Ruccola
    • 1 Glas Spargel oder ein paar frische (gekochte) Spargelstangen
    • etwas Zitronensaft
    • etwas Ahornsirup
    • 1 Pkg Halloumi
    • 4 EL Frischkäse
    • 4 Tortillas
    • für die Sauce:
      • 150 g Joghurt
      • 2-3 EL Frischkäse
      • 1 EL Senf
      • 1 TL Ahornsirup
    • optional Salat als Beilage

    Und so geht´s:

    • Gurke und Paprika waschen und beides in Streifen schneiden.
    • Tomate waschen und in dünne Scheiben schneiden
    • Salatblätter waschen, abtropfen lassen und in mittelgroße Stücke reissen
    • Spargel kochen und abseihen lassen oder Spargel aus dem Glas gut abtropfen lassen
    • Tomatenscheiben, Gurke, Paprika, Salat und Spargel mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup, Salz, Pfeffer und Olivenöl marinieren und ziehen lassen.
    • Halloumi in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten.
    • Die Wraps im Ofen oder in der Pfanne von beiden Seiten wärmen.
    • für die Sauce: Joghurt, Frischkäse, Senf, Ahornsirup, Zitronensaft gut miteinander zu einer glatten Creme verrühren
    • Anschließend mit jeweils 1 EL Frischkäse bestreichen. Gemüse und gebratenen Halloumi im linken Drittel des Wraps verteilen, salzen und pfeffern und etwas Sauce drüber geben.
    • Zum Schluss auf der unteren Seite einschlagen und von links nach rechts fest einrollen
  • Bohnschoten Salat mit Schafkäse und Kernöl

    Eine Hommage an meine Herkunft ist dieses Lieblingsessen von mir: Bohnschoten Salat mit Schafkäse und Kernöl. Warum ich das in den letzten Jahren noch nie gepostet hab, ist mir selbst ein Rätsel, weil das Essen dermaßen gut ist, dass echt oft auf den Tisch kommt 😊 Und weil ich gerade am Entdecken von Nährwerten bin, gibt´s gleich ein bisserl Wissen über Bohnschoten mit (und wenn du dich fragst, was Bohnschoten sind, dann helf ich dir gerne weiter – meine Kärntner Freunde sagen Strangerlen, andere wiederum sagen Fisolen 😉)

    Bohnschoten (Fisolen) sind nicht nur lecker, sondern auch äußerst gesund. Sie versorgen den Körper mit wertvollen Nährstoffen, unterstützen das Immunsystem, die Verdauung und die Herzgesundheit. Mit ihrer vielseitigen Verwendbarkeit können sie zu einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung beitragen. Also, greife öfter zu diesem grünen Gemüse und genieße die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile, die Bohnschoten zu bieten haben!

    Warum Bohnschoten so super sind

    1. Reich an Nährstoffen: Bohnschoten sind wahre Nährstoffpakete. Sie enthalten eine Vielzahl von essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen, darunter Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Kalium, Eisen und Ballaststoffe. Vitamin C unterstützt das Immunsystem, während Vitamin K wichtig für die Blutgerinnung und die Knochengesundheit ist.
    2. Antioxidative Wirkung: Bohnschoten sind reich an Antioxidantien wie Flavonoiden und Carotinoiden, die dazu beitragen können, Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren. Eine antioxidative Ernährung ist wichtig, um den Körper vor oxidativem Stress zu schützen und das Risiko von chronischen Krankheiten zu verringern.
    3. Unterstützung der Verdauung: Ballaststoffe in Bohnschoten tragen zur Förderung einer gesunden Verdauung bei. Sie helfen dabei, den Stuhlgang zu regulieren, die Darmgesundheit zu verbessern und Verstopfung vorzubeugen.
    4. Herzgesundheit: Kalium in Bohnschoten ist gut für das Herz-Kreislauf-System. Es kann dazu beitragen, den Blutdruck zu regulieren und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern.
    5. Kalorienarm und gewichtsfreundlich: Bohnschoten sind kalorienarm und fettarm, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für diejenigen macht, die ihr Gewicht kontrollieren oder reduzieren möchten. Gleichzeitig sättigen sie gut aufgrund ihres Ballaststoffgehalts und können Heißhungerattacken verhindern.
    6. Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten: Bohnschoten können auf vielfältige Weise zubereitet werden. Sie schmecken sowohl roh in Salaten als auch gedünstet, gebraten oder gekocht als Beilage oder in Hauptgerichten. Dadurch lassen sie sich leicht in die tägliche Ernährung integrieren.
    7. Es ist wichtig, Bohnschoten frisch und möglichst schonend zuzubereiten, um ihre Nährstoffe bestmöglich zu erhalten. Durch zu langes Kochen können einige Vitamine und Antioxidantien verloren gehen.

    Los geht´s – du brauchst für den Bohnschoten Salat mit Schafkäse und Kernöl:

    • 300-500 g Bohnschoten
    • 1 Pkg Schafkäse
    • 1/2 Zwiebel
    • Kürbiskernöl
    • Essig (ich verwende Balsamico, weil´s mit dem Kernöl total gut matcht)
    • Salz, Pfeffer

    Und so geht´s:

    • Bohnschoten waschen, die Enden abschneiden und in mundgroße Stücke schneiden
    • in einem Topf mit Salzwasser für ca. 15-20 Minuten köcheln
    • in der Zwischenzeit die Zwiebel schneiden und den Schafkäse in grobe Stücke zerbröseln
    • Wenn die Bohnschoten bissfest sind abseihen und noch warm in eine Salatschüssel geben
    • Zwiebel und Schafkäse dazu geben und mit Salz, Pfeffer, Kernöl und Essig abschmecken und GENIIIIIIEEEESSEN😉
  • Erfrischender Brennnessel Eistee

    Brennnessel Eistee – echt jetzt? Wenn du dir DAS gerade denkst, dann lass dich überraschen. Ich war letztens bei der Eröffnung einer Übungsapotheke junger, angehender pharmazeutisch-kaufmännischer Assistent*innen, die gerade die Lehre absolvieren. Die jungen Menschen war nicht nur extrem engagiert, sondern auch fachlich sehr kompetent und mega engagiert. Sie haben mein Herz im Sturm erorbert und ich habe viel Respekt, dass sie diese anspruchsvolle Ausbildung machen!

    Aber raus aus der Schwärmerei und rein in meinen Lernerfolg rund um Brennnesseln, den ich von den Jugendlichen mitgenommen habe: Brennnesseln enthalten eine Vielzahl von wichtiger Mineralstoffe (Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und Silicium), Vitamin A und C und sogar Eiweiß!

    Die Wirkung von Brennnesseln: Sie sind stoffwechselanregend, harntreibend (entwässernd) und durchblutungsfördernd.

    Gekoppelt mit dem Geheimtipp der angehenden PKA´s nicht nur gesund, sondern echt mega lecker 🙂

    Los geht´s – du brauchst für den Brennnessel Eistee:

    • 1 Liter heißes Wasser
    • 1/2 Zitrone
    • 2 EL getrocknete Brennnesselblätter
    • etwas Apfelsaft

    Und so geht´s:

    • Brennnesselblätter im heißen Wasser für 1 Stunde ziehen lassen
    • Tee auskühlen lassen und im Kühlschrank kalt stellen, zB über Nacht
    • mit etwas Apfelsaft aufgießen
    • Zitrone in Scheiben schneiden und dazu geben
    • Auf Eiswürfel servieren und „einfach genießen“, wurde mir von 2 jungen Frauen empfohlen:-)

  • Spargel Erdbeer Salat

    Es gibt so einfache, aber echt geniale Vorspeisen – und diese ist eine solche! Der Spargel Erdbeer Salat schmeckt natürlich mit frischem Spargel am besten, aber auch mit dem eingelegten aus dem Glas ist er wunderbar und extrem schnell gemacht! Und so was gut, echt empfehlenswert!

    Ich empfehle eigentlich Weißweinessig dazu, weil´s farblich schöner ist. Aber auch mit einem guten Balsamico-Essig schmeckt es wunderbar😊

    Und falls du eine Hauptspeise mit Spargel suchst, die nicht alltäglich ist, dann schau dir mal den home made Flammkuchen mit Spargel und Gorgonzola an – der ist mega 😉

    Los geht´s – du brauchst für den Spargel Erdbeer Salat:

    • 250 g weißer Spargel
    • 250 g Erdbeeren
    • Weißweinessig
    • Olivenöl
    • Salz & Pfeffer
    • Optional etwas Blattsalat

    Und so geht´s:

    • Je nach Spargel evtl. schälen
    • 5 Minuten vorsichtig köcheln lassen
    • In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen und halbieren
    • Blattsalat waschen
    • Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer das Dressing abschmecken
    • Spargel und Erdbeeren in eine Schüssel und vorsichtig mit dem Dressing vermischen
    • Anrichten und fertig! Optional natürlich mit dem Blattsalat
    • Guten Appettit😊

  • Flammkuchen mit Spargel und Gorgonzola

    Es gibt ja hier schon einige Flammkuchen auf diesem Blog – weil wir ihn lieben😊 Und diese Variante des Flammkuchen mit Spargel und Gorgonzola ist derzeit unser absoluter Favorit! Mit frischem Spargel ist es natürlich der mega-Hammer, aber ich bin mir sicher, dass wir ihn auch außerhalb der Spargel-Saison mit dem eingelegten Spargel aus dem Glas wieder essen werden. Wir haben meistens den weißen Spargel verwendet, aber auch mit dem grünen oder lilanen Spargel schmeckt´s lecker. Und wenn ihr schon beim Spargel seid, könnt ihr als Vorspeise auch den Spargel-Erdbeer-Salat probieren – sehr empfehlenswert😊 In diesem Sinne: nutzt die  letzte Chance vor dem Ende der Spargel-Saison für diesen extrem leckeren, einfachen und schnell gemachten Flammkuchen! Gutes Gelingen und guten Appettit😊

    PS Du möchtest weitere Flammkuchen-Inspirationen? Dann schau dir mal den home made Flammkuchen Elsässer Art oder auch den home made Flammkuchen mit Camembert und Preiselbeeren an – auch seeehhhhr zu empfehlen!

    Los geht´s – du brauchst für 2 Bleche (4-6 Personen):

    Für den Teig:

    • 450 g Mehl
    • 4 EL Olivenöl
    • 2 Eigelb
    • 1 TL Salz
    • 200 ml Wasser

    Für den Belag:

    • 200 g Creme fraiche
    • 2-3 EL Frischkäse
    • 2 Mozzarella-Kugeln
    • 500 – 600 g Spargel
    • Ca 100-150 g Gorgonzola
    • Salz, Pfeffer

    Salat als Beilage

    Und so geht´s:

    • Mehl mit Olivenöl, Eigelb, Salz und Wasser zu einem glatten Teig kneten
    • Teig mit etwas Olivenöl einstreichen und in Frischhaltefolie ca. ½ Stunde gehen lassen
    • Spargel kurz vorkochen: den weißen Spargel koche ich leicht für 5 Minuten und lass ihn anschl. etwas abkühlen
    • Nach dem Ruhen das Backrohr auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Creme fraiche und Frischkäse miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen
    • Nach dem Ruhen den Teig in 2 Hälften teilen und diese jeweils sehr dünn ausrollen
    • Mit Creme fraiche bestreichen
    • Vorgekochten Spargel darauf verteilen
    • Die abgetropfte Mozzarella-Kugel grob in kleine Stücke reißen und auf dem Flammkuchen verteilen
    • Nun noch den Gorgonzola in kleine grobe Stücke reißen und ebenfalls auf dem Flammkuchen verteilen
    • Mit Salz und Pfeffer würzen
    • Im vorgeheizten Backrohr für ca. 12 Minuten backen, inzwischen den Salat vorbereiten
    • Guten Appettit😊

  • Bananenbrot – the best

    Mein Freund liebt Bananenbrot, also hab ich viel probiert und nun die optimale Mischung gefunden! Es geht super auf und ist trotz Vollkornmehl sehr fluffig und geschmackvoll – und kaum Arbeit!

    Du brauchst dafür:

    • 4 weiche Bananen
    • 2 Eier
    • 80 ml neutrales Öl (ich nehme am liebsten das mit Buttergeschmack)
    • 100 g brauner Zucker (bitte nehmt wirklich braunen Zucker!)
    • 100 g grob geriebene Nüsse (z.B. Walnüsse)
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • ½ Pkg Backpulver
    • 200 g Dinkelvollkornmehl
    • Etwas Zimt und Muskat
    • 1 Prise Salz
    • 60 ml Milch
    • 200 g Mehl

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Bananen mit einer Gabel zu einem groben Mus zerdrücken und auf die Seite stellen
    • In einer Schüssel Eier, Zucker, Vanillezucker mit einem Mixer schaumig quirlen
    • Öl hinzufügen und nochmal quirlen
    • Nüsse, Mehl, Backpulver, Zimt, Muskat und Milch hinzufügen und nochmal quirlen
    • Bananenmus unterheben
    • Eine rechteckige Backform einfetten und den Teig einfüllen
    • Ca. 50 Minuten backen, anschließend in der Form kurz auskühlen lassen und nach ca. 10 Minuten aus der Form nehmen und weiter auskühlen lassen

  • Pasta mit Spargel und Zitrone

    Eine leckere neue italo -Variante des Spargels findest du in diesem Rezept: abgelöscht mit Prosecco, verfeinert mit Zitrone, Sahne und Parmesan ist es die perfekte Frühlings-Pasta, die ich seit langem gegessen habe! Und wie bei den meisten meiner Paste ist sie schnell gemacht und noch schneller aufgegessen 🙂

    • Ab welchem Jahrhundert wurde Spargel angebaut?
    • Was bedeutet das Sprichwort „Stich den Spargel nie nach Johanni“?

    Ein paar Infos rund um den Spargel

    Ab welchem Jahrhundert wurde Spargel angebaut?

    Der Ursprung des grünen Spargels kommt wohl aus Asien (China,Persien,..) und galt bis 400 v.Chr. als Heilpflanze. Zug um Zug eroberte der Spargel Agypten und Nofrete und ihr Pharao machten den Spargel zur Götterspeise und kam langsam nach Griechenland und schließlich nach Rom . Ab ca. 175 v.Chr. wurde er wohl ein Fixpunkt auf den römischen Tellern. Aus dieser Zeit stammt auch die älteste Anleitung für den Spargelanbau 🙂
    Bis ins 16. Jahrhunderte wurde er in Klöstern und Apothekergärten angebaut und wieder als Heilpflanze genutzt, bis er dann wieder als exklusives Gericht auf den Tellern von Adeligen landete. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde auch weiße Spargel kultiviert und der Spargelanbau wurde für die breite Masse enorm ausgebaut.
    (Quelle: https://www.spargelhof.at/wissenswertes/)

    Was bedeutet das Sprichwort „Stich den Spargel nie nach Johanni“?

    Der Johannistag ist der 24. Juni und bis zu diesem Tag wurde vor allem in früheren Zeiten der Spargel geerntet, um den Pflanzen ausreichend Zeit zur Regeneration für die nächste Ernte zu geben.

    Warum ist Spargel so gesund?

    Spargel besteht zu mehr als 90% aus Wasser und hat daher kaum Kalorien, nämlich rund 150 kcal gerechnet auf 1 kg. Spargel enthält verhältnismäßig viel Asparaginsäure und wirkt daher entschlackend. Darüber hinaus enthält er zahlreiche Nährstoffe:

    • blutdrucksenkendes Kalium
    • Kalzium für Zähne und Knochen
    • Phosphor für die Verwertung von Energie im Körper
    • Vitamin A für die Stärkung der Augen
    • Vitamin E fürs Nervensystem
    • Vitamin K fürs Blut
    Wie schnell wächst Spargel?

    Wenn es warm ist und der Spargel die optimale Feuchtigkeit bekommt, kann er bis zu 7 cm pro Tag (!) wachsen 🙂

    Los geht´s – du brauchst für die Pasta mit Spargel und Zitrone:

    • 250 g Nudeln (für 2 Personen mit großem Hunger😉)
    • 500 g Spargel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 250 ml Sahne oder Cremefine
    • 100 g Parmesan
    • 1 Bio-Zitrone mit unbehandelter Schale
    • Ca. 50 ml Prosecco

    Und so geht´s:

    • Nudeln in Salzwasser kochen
    • Spargel waschen und die letzten ca. 2 cm wegschneiden
    • Knoblauch schälen und klein schneiden
    • Spargel gemeinsam mit dem Knoblauch in etwas Öl dünsten
    • Spargel mit dem Prosecco ablöschen und einkochen
    • Sahne dazugeben und kurz köcheln lassen
    • Zitrone waschen, etwas von der Schale in die Sauce reiben und mit etwas Zitronensaft verfeinern
    • Parmesan unterrühren
    • Abschließend die Nudeln unterheben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken

  • Pasta alla Norma

    Mein letztes Pasta Rezept ist nun schon wieder eine Weile her, daher ist es Zeit, euch eine weitere meiner italienischen Lieblingsgerichte zu zeigen, die Pasta alla Norma.

    Ein bisschen italienische Geschichte zur Pasta alla Norma 🙂

    Alora, die Pasta alla Norma kommt – wie so viele gute Gerichte – aus Sizilien aus dem 19. Jahrhundert. Angeblich wurde sie nach der Oper „Norma“ benannt, die von Vincenzo Bellini komponierte wurde. Auf Wikipedia sind 2 Legenden über die Namensgebung beschrieben:

    1. Ein sizilianischer Koch war so begeistert von der Oper (die übrigens als eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Rollen für eine hohe Frauenstimme gilt), dass er dem Gericht diesen Namen gab.
    2. Die Sizilianer*innen waren allgemein so begeistert von der Oper, dass sie den Ausdruck „una vera Norma“, „eine echte Norma“, als Superlativ verwendeten. Über die Jahre hinweg übertrug sich dieser Ausdruck auf die Pasta, die in der Tat extrem gut schmeckt!

    Vincenzo Bellini war übrigens Sizilianer und in Catania geboren, verstarb aber leider früh – mit 34 Jahren übermannte ihn seine Krankheit und bis heute halten sich Spekulationen um eine Vergiftung. Aber sicher nicht durch die Pasta alla Norma 😉 Und wenn du mehr über die Oper erfahren möchtest, findest du den Wikipedia Eintrag hier 🙂

    Aber mir geht´s ja um´s Essen, also zur Pasta: Das besondere sind die Auberginenscheiben, die in ordentlich Öl gebacken werden, dazu Tomatensugo und Ricotta salata, eine Art Schafskäse.

    Die Bedeutung der Farben der Pasta alla Norma

    Auch über die Farben rankt sich eine Geschichte zur Verbindung mit der italienischen Trikolore und ist zugleich ein Reminder für die Zutaten:

    • das Grün des Basilikums steht für das Grün des Landes
    • das Weiß der Pasta für die Gleichheit
    • das Rot der Tomaten für die Brüderlichkeit
    • das Schwarz der Auberginen und das Weiß des Ricotta Salata für die Hänge des Ätna – je nach Jahreszeit von Lava oder Schnee bedeckt.

    Ok, jetzt bin ich wieder abgeschweift – ich liebe einfach italienische Geschichte 🙂 und wenn du mehr wissen möchtest – insbesondere über die Geschichte von Triest, schau doch mal vorbei auf www.well-living.at, meinem Triest-Blog!

    Los geht´s – du brauchst für die Pasta alla Norma:

    • 320 g Nudeln für 4 Personen
    • 850 g frische Tomaten, optional kannst du auch die Hälfte oder die gesamte Menge mit Dosentomaten machen
    • 2 Melanzani
    • 2 Knoblauchzehen
    • Frisches Basilikum
    • 80 g Ricotta Salata

    Und so geht´s:

    • Melanzani waschen und in dünne Scheiben oder Würfel schneiden (ca. 5 mm breit)
    • Melanzani mit Salz bestreuen und ca. 30 Minuten lang abtropfen lassen, damit sie nicht bitter werden
    • Tomaten, Knoblauch und Basilikum klein schneiden, in einen Topf geben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen
    • Anschließend das Sugo passieren und nochmal köcheln lassen, anschl. mit Salz, Pfeffer, einem Schuss Olivenöl und optional etwas Zucker (wenn ihr frische Tomaten verwendet) würzen
    • Nudeln laut Anleitung kochen
    • Jetzt geht´s an die Melanzani: diese kurz abspülen, trockentupfen und in einer Pfanne mit Öl braten, besser noch frittieren (für´s Frittieren verwende ich dafür gerne auch meine Heißluftfritteuse)
    • Die frittierten Melanzani ins Tomatensugo zugeben und das Sugo mit den Nudeln vermischen.
    • Die Ricotta Salata unterrühren
    • Zum Anrichten noch ein paar Blätter frisches Basilikum und fertig ist die beste Pasta alla Norma😊