Schlagwort: Kartoffel

  • Erdäpfel Gulasch

    Mein Lieblingsessen, wenn das Wetter wolkenverhangen und regnerisch und eher kühl ist? Erdäpfel Gulasch 😊 Und es ist ein super hybrides Essen, weil am Ende optional noch Debreziner-Würstel oder für meinen vegetarischen Lieblingsvorarlberger Sojawürfel hinzugefügt werden können. Dazu passt super ein frisches Brot, z.B. das selbst gemachte Zwiebelbrot, ein schnelles Baguette, ein Dinkel-Knoblauchbaguette oder ganz unkonventionell ein Walnuss-Rosmarin-Ciabatta für ein crossover mit Italien😉

    Los geht´s – du brauchst für´s Erdäpfel Gulasch für 4 Personen:

    • 1 kg mehlige Erdäpfel
    • 4 Zwiebeln
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 EL Paprika edelsüß
    • 1 EL Essig
    • Salz, Pfeffer
    • 1 Kaffeelöffel getrockneter Majoran
    • 2-3 EL klein geschnitte Essiggurkerl
    • Optional: Debreziner oder Sojawürfel nach Geschmack

    Und so geht´s:

    • Rohe Erdäpfel schälen, in mundgerechte Würfel schneiden und mit Wasser abspülen und abtropfen lassen
    • Zwiebel schälen und würfeln
    • Zwiebel in etwas Öl dünsten
    • Paprikapulver dazu rühren und mit Essig ablöschen
    • Würfelige Kartoffeln dazu geben und verrühren
    • So viel Wasser dazugeben, dass die Kartoffeln grad bedeckt sind
    • Mit Salz, Pfeffer, Majoran würzen
    • Knoblauch schälen und ins Gulasch pressen
    • Bei niedriger Hitze weich kochen
    • In der Zwischenzeit die Essiggurkerl klein schneiden
    • Optional die Würstel in Scheiben schneiden bzw. Soja würfeln
    • ca. 10 Minuten bevor das Gulasch fertig ist die Essiggurkerl und optional Würstel oder Sojawürfel dazu geben
    • Dazu ein gutes frisches Brot und gut schmecken lassen😊

  • Kraut-Kartoffel-Strudel

    Wir lieben pikante Strudel sehr und haben letztens mal überlegt, ob er wie vermutet typisch Wienerisch ist. Laut wikipedia kommt er jedenfalls aus dem Habsburgerreich und wurde erstmals in 1696 in der Handschrift Koch Puech erwähnt. Ich wusste auch noch nicht, dass Strudel ursprünglich schneckenförmig (Form eines Strudels) gewunden wurden und aus 10-12 Teigschichten bestanden. Erst im 18. Jahrhundert wurden die Strudel dann so wie heute noch auf dem Tisch ausgerollt, gezogen, befüllt und aufgerollt.

    Du brauchst dafür:

    • 1 Packung Strudelteig
    • 400 g Kartoffeln
    • 400 g Kraut
    • 4 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 250 g Sauerrahm
    • Etwas Butter

    Optional als Beilage:

    • Salat
    • Sauerrahm mit Salz und französischen Kräutern verfeinert

    Und so geht´s:

    • Kartoffel kochen
    • Kraut schneiden
    • Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in einer Pfanne dünsten.
    • Das geschnittene Kraut dazu geben, weich dünsten, salzen und pfeffern und auskühlen lassen
    • Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden
    • Die Kartoffeln mit dem ausgekühlten Kraut vermengen, Sauerrahm dazu geben, abschmecken und ggf. nochmal salzen und pfeffern
    • Backrohr auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Butter erwärmen, bis sie flüssig ist
    • Ein Strudelblatt auf ein leicht befeuchtetes Tuch legen und mit der Butter bestreichen
    • Ein zweites Strudelblatt darüber legen und die halbe Menge der Fülle auf das obere Drittel des Teiges verteilen
    • Die Seiten einschlagen und den Strudel fest einrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen
    • Mit dem zweiten Strudel genauso verfahren.
    • Die beiden Strudel mit der restlichen Butter bestreichen und 30 Minuten backen