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  • Topfen Fladen (low carb)

    Meine low carb Experimente schreiten voran, diesmal mit einem Topfen Fladen. Gekoppelt sind meine Experimente gerade mit einem ernährungstechnischen Wissensaufbau 😊 Begonnen hat´s eigentlich mit Sauermilch, bei dir mir bewusst wurde, dass ich keine Ahnung hab, wie sie entsteht. Und nachdem derzeit zunehmend Topfen den Weg in meinen Kühlschrank findet, hab ich mich darüber grob informiert. Die Herstellung ging ja noch, aber das Topfen so reichhaltig ist, war mich nicht ganz klar.

    1. Kurz zusammengefasst wird Topfen aus pasteurisierter Milch hergestellt – eigentlich auch zuhause gut machbar, aber probiert hab ich´s noch nie. Durch Zugabe von Säure gerinnt die Milch, und das entstandene Gerinnel wird abgetropft und mit Salz, Kräutern oder Früchten verfeinert. Das „Abfallprodukt“ davon ist die superleckere Molke, die ich auch gerne mag 🙂

    Warum Topfen so super ist

    1. Proteinreicher Nährstofflieferant: Topfen ist reich an hochwertigem Protein, Proteine sind essentiell für den Aufbau und die Reparatur von Gewebe und spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Muskelmasse.
    2. Förderung der Verdauung: Dank seines hohen Gehalts an probiotischen Bakterienkulturen unterstützt Topfen die Darmgesundheit und fördert eine gesunde Verdauung. Diese probiotischen Bakterien tragen dazu bei, das Gleichgewicht der Darmflora aufrechtzuerhalten und können Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Verstopfung reduzieren.
    3. Reich an wichtigen Nährstoffen: Topfen enthält eine Reihe von essentiellen Nährstoffen wie Kalzium, Phosphor, Vitamin B12 und B2. Kalzium ist besonders wichtig für die Knochengesundheit und spielt eine Rolle bei der Aufrechterhaltung einer starken Knochenstruktur.
    4. Unterstützung beim Abnehmen: Durch seinen hohen Proteingehalt sättigt Topfen gut und kann helfen, das Hungergefühl zu reduzieren. Gleichzeitig enthält es weniger Kalorien und Fett im Vergleich zu anderen Milchprodukten wie Sahne oder Butter, wodurch es zu einem geeigneten Bestandteil einer kalorienbewussten Ernährung wird.
    5. Regulierung des Blutdrucks: Der Kaliumgehalt in Topfen kann dazu beitragen, den Blutdruck zu regulieren und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern.
    6. Vielseitige Verwendungsmöglichkeiten: Topfen ist äußerst vielseitig und kann in einer Vielzahl von Gerichten verwendet werden. Ob als Grundlage für Dips, in Desserts, Backwaren oder als Füllung für herzhafte Speisen, Topfen verleiht den Gerichten eine cremige Konsistenz und eine angenehme Frische.

    Magst du Topfen? Ich bin für neue Rezepttipps mit Topfen gerade sehr empfänglich und würde mich über Links in den Kommentaren freuen 😊

    Los geht´s – du brauchst für 4 größere Topfen Fladen :

    • 1 Ei
    • 125 g Topfen
    • 2 EL Pistazien, Kürbiskerne o.ä.
    • 2 EL Sojaflocken
    • 1 Msp Backpulver
    • Salz, optional Pfeffer, Rosmarin oder Sesam

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 170 Grad vorheizen
    • Ei, Topfen, Pistazien, Sojaflocken, Backpulver, Salz, Pfeffer zu einer glatten Masse verrühren
    • mit einem Löffel 4 Teighäufchen mit etwas Abstand auf ein Blech mit Backpapier geben und glatt drücken
    • ca. 20-25 Minuten backen und genießen
  • Topfen Ananas Tarte

    Die Sonne ins Herz bringt diese Topfen Ananas Tarte, die nach Urlaub, Sommer und Sonnenschein schmeckt – karibisches Feeling inklusive. Sie ist ziemlich schnell gemacht und kommt Dank der Bananen ganz ohne Zucker aus, wenn ihr es nicht ganz süß haben wollt. Der Saft der Zitrone gibt der Topfen Ananas Tarte dann auch noch den optimalen Frischekick! Probiert es, es lohnt sich 🙂

    Du brauchst dafür:

    • 1 Zitrone
    • 5 reife Bananen
    • 80 g Butter
    • 180 g Mehl
    • 70 g geriebene Mandeln
    • 1 Prise Salz
    • 3 Eier
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 250 g Topfen
    • 60 g Kokosflocken
    • 250 ml Schlagobers
    • ½ Ananas
    • 1 Orange
    • Eine handvoll geriebene Schokolade

    Und so geht´s:

    • Quiche- oder Tarteform einfetten
    • Zitrone pressen
    • Ananas waagrecht halbieren, schälen, den Strunk rausschneiden und in dünne Stücke schneiden
    • Schlagobers steif schlagen
    • Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • 1 Banane schälen und mit der Gabel zerdrücken
    • Mehl, Butter, Mandeln, Salz und Banane mit dem Knethacken bröselig kneten und dann händisch zu einem glatten Teig kneten
    • Den Teig in die Form geben und bis zum oberen Rand festdrücken
    • 2 Bananen schälen, in Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen
    • Bananen mit ca. der Hälfte des Zitronensafts bestreichen
    • 2 Bananen schälen und mit der Gabel zerdrücken
    • 2 Eier trennen
    • Die 2 Eidotter mit einem ganzen Ei, Topfen, Zitronensaft, Kokosflocken, Rumaroma und 1,5 EL Mehl miteinander verrühren
    • Schlagobers unterheben
    • Nun die Masse auf den Teig mit den Bananen geben und verstreichen
    • Ananas auf der Masse gleichmäßig auflegen
    • Im Backrohr für 15 Minuten backen
    • Anschl. die Temperatur auf 180 Grad Ober-/Unterhitze reduzieren und weitere 30 Minuten backen
    • Schokolade über die Tarte reiben
    • Orange heiß waschen, trocknen und die Schale über die Tarte reiben
    • Tarte auskühlen lassen und servieren

  • Gorgonzola-Topfen-Kekse

    Dieses Rezept von „sweet & easy – Eni bäckt“ hat mich fasziniert, weil´s genau unseren Geschmack trifft: herzhaft pikant! Und die Kekse sind ein tolles kleines Geschenk und machen ordentlich was her😉

    Du brauchst dafür:

    Für den Teig:

    • 450 g Mehl
    • 280 g Butter
    • 90 g Wasser
    • 1 ,5 TL Backpulver
    • 1 starke Prise Salz
    • 1 starke Prise Cayenne Pfeffer

    1 Herzausstecher

    Für die Fülle:

    • 100 g Topfen
    • 100 g Gorgonzola
    • 100 g geriebener Emmentaler
    • 1 Handvoll getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)

    Und so geht´s:

    • Mehl, Butter, Wasser, Backpulver, Salz und Pfeffer zu einem Teig verkneten
    • Teig in Alufolien wickeln und mind. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
    • Inzwischen die Fülle vorbereiten:
      • Die getrockneten Tomaten fein schneiden (sie sollten wirklich nicht zu grob sein)
      • Gorgonzola zerkrümeln und mit Topfen, Emmentaler und getrockenten Tomaten vermischen
      • Fülle in einen Spritzbeutel füllen
    • Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen
    • Die gewünschte Form (in meinem Fall Herzen) ausstechen –
    • Backrohr auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen
    • Auf die Hälfte der Kekse großzügig etwas von der Fülle aus dem Spritzbeutel geben und am Rand zum Verschließen der Kekse ein paar Milimeter freilassen
    • Die andere Hälfte der Herzen als Deckel auf die Käseherzen legen
    • Alle Herzen am Rand mit den Zinken einer Gabel zusammendrücken
    • Wenn ihr wollt, könnt ihr jetzt noch CakePop-Stiele oder dicke Holzspieße hineinstecken – die Kekse sind aber recht schwer, bei meinen Keksen war das eine recht filigrane Angelegenheit
    • Nun die Kekse für 12-15 Minuten backen und warm oder kalt genießen