Kategorie: Süßes ohne Backen

  • Riebel mit Apfelmus

    Riebel mit Apfelmus

    Wir sind ein Binnen-Migrationshaushalt und finden immer wieder Spezialitäten aus unseren Heimatbundesländern, die dem anderen gänzlich unbekannt waren. So erging es mir mit dem Riebel, einer Vorarlberger Frühstücksspezialität, die als DIE Stärkung vor einem harten Tag gilt : -)
    Den Riebelmais bekommt ihr übrigens online oder in Vorarlberger Spezialitätengeschäften:-)

    Du brauchst dafür:

    • 300 g Riebelmais
    • 300 ml Milch
    • 300 ml Wasser
    • 2x 1 EL Butter
    • 1 TL Salz

    Apfelmus:

    • ½ Zitrone
    • 1 kg Äpfel
    • 2 Vanilleschoten
    • 2 Zimtstangen
    • 2 EL Zucker
    • 80 ml Wasser

    Und so geht´s:

    • Milch und Wasser zum Kochen bringen
    • Salz und 1 EL Butter dazu geben und umrühren
    • Den Riebelmais einrühren bis ein dickflüssiger Brei entsteht
    • Vom Herd nehmen und zugedeckt aufquellen lassen – je länger, desto besser, gerne auch über Nacht im Kühlschrank
    • Eine Pfanne erhitzen, 1 EL Butter dazu geben
    • Den Riebel in die Pfanne geben und immer wieder zerstoßen, wenden und rösten bis alles goldbraun aussieht
    • Nachdem der Riebel beim Anrichten noch gezuckert wird, könnt ihr ihn vorab in der Pfann auch noch ein wenig karamellisieren: Den Riebel in der Pfanne an den Rand schieben, eine ganz dünne Zuckerschicht ausstreuen, warten bis der Zucker karamellisiert und den Riebel dann damit vermischen
    • Angerichtet wird der Riebel mit Apfelmus – hier auch dazu das Rezept:
    • Apfelmus:
      • Zitrone auspressen
      • Äpfel schälen, würfeln und mit Zitronensaft vermischen
      • Wasser mit dem Mark der Vanilleschoten, den Schoten, Zucker und Zimtstangen zum Kochen bringen
      • Äpfel dazu geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen
      • Vanilleschoten und Zimtstangen entfernen
      • Verschließbare und luftdichte Gläser mit sehr heißem Wasser ausspülen
      • Das Apfelgemisch mit dem Pürierstab zerkleinern und in die Gläser abfüllen

  • Arance alla siciliana

    Arance alla siciliana

    Dieses Dessert ist super easy und schmeckt ur lecker – und bringt euch einmal mehr eine Prise Italien ins Haus. Genießt es!

    Du brauchst dafür:

    • 4 große Bio-Orangen
    • Zusätzlich Saft ½ Orange
    • 100 g geriebene Mandeln
    • 70 g Zucker
    • 400 g Ricotta
    • 1 Schuss Amaretto

    Und so geht´s:

    • Orangen waschen und einen Deckel mit einem scharfen Messer abschneiden
    • Orangen aushöhlen
    • Mandeln, Zucker, Ricotta, Amaretto, Fruchtfleisch und Orangensaft mit dem Mixer verquirlen
    • Orangen mit der Masse befüllen, Deckel aufsetzen und im Kühlschrank etwas ziehen lassen

  • Schokocreme mit Birne & Maroni

    Schokocreme mit Birne & Maroni

    Diese herbstliche Nachspeise macht richtig Freude und ist auch für vegane Freunde super geeignet. Ein bisserl Zeit braucht man allerdings dafür 😊

    Du brauchst dafür:

    • 100 g dunkle Schokolade (72%)
    • Eine Handvoll Maroni
    • 70 ml Wasser
    • 2 Birnen
    • 100 ml Rotwein
    • 150 ml Johannesbeersaft
    • 50 g Zucker
    • Vanillearoma oder Vanilleschote
    • Rumaroma

    Und so geht´s:

    • Schokolade und 70 ml Wasser gemeinsam schmelzen und anschl. in einem Eiswasserbad kühlen und dabei ständig umrühren
    • Vanillearoma, Zucker, Rumaroma und 30 ml Wasser aufkochen und ca 5 Minuten köcheln lassen
    • Anschließend die Maroni in die Masse geben und gut vermischen
    • Die Maroni nach ca 10-15 Minuten aus der Masse nehmen und auskühlen lassen
    • Rotwein und Johannisbeersaft in einen kleinen Topf geben
    • Birnen schälen und halbieren, zum Rotwein-/Saftgemisch geben und darauf achten, dass die Birnen bedeckt sind, anschl. aufkochen
    • Die Birnen ca 5 Minuten köcheln lassen, anschl. den Topf vom Herd nehmen und die Birnen im Gemisch ziehen lassen
    • Kurz vor dem Servieren die Schokocreme, die Birnen und die Maroni in einer Dessertschale anrichten

  • erfrischende Torte ohne Backen

    Eine gesunde, cremige Torte, die schnell gemacht ist und super erfrischend schmeckt, das wollte ich trotz eines stressigen Tages für unseren Besuch vorbereiten und ich kann euch sagen: sie ist der Hammer:-)

    Du brauchst dafür:

    • 200 g Vollkorn-Butterkekse
    • 140 g Butter
    • 600 g Frischkäse
    • 300 g Joghurt
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • Saft 2 Limette
    • 6 Blätter Gelatine
    • 80 g Zucker oder Zuckerersatz
    • Beeren oder andere frische Früchte

    Und so geht´s:

    • Eine runde Tortenform am Boden mit Backpapier auslegen
    • Kekse sehr fein zerkleinern
    • Butter in einer Pfanne schmelzen, Kekse dazugeben und gut vermischen
    • Die Butter-Keks-Mischung in der Tortenform verteilen, festdrücken und glatt streichen
    • Frischkäse, Joghurt, Rumaroma, Zucker und Limettensaft gut miteinander verquirlen
    • Gelatineblätter in Wasser einweichen, anschl. erwärmen und mit etwas von der Frischkäsemenge vermischen
    • dies anschließend mit der restlichen Masse gut miteinander verquirlen, damit keine Klumpen entstehen
    • Creme auf den Boden in der Tortenform verstreichen, glattstreichen und für ca. 4 Stunden kühl stellen
    • Vor dem Servieren mit Beeren oder anderen frischen Früchten servieren

  • erfrischendes Joghurteis – home made und kalorienreduziert

    Bei meinen Überlegungen zu einem schnell gemachten, einfachen und kalorienreduziertem Eis bin ich rasch bei Joghurt als Zutat gelandet. Dieses Eis geht ur schnell (aber es braucht natürlich ein paar Stunden, bis es gefriert) und schmeckt sehr erfrischend!

    Du brauchst dafür:

    • 500 g griechisches Joghurt (fettreduziert)
    • 1 Limette
    • 200 g Schlagobers oder Cremefine zum Schlagen
    • 90 g Erethryt

    Als Deko:

    • 250 g Erdbeeren
    • 1 Stamperl Rum

    Und so geht´s:

    • Limette auspressen
    • Limettensaft, Joghurt, Cremefine und Erethryt vermengen und mit dem Pürierstab ein paar Minuten lang pürieren (dadurch wird es fluffiger als z.B. mit dem Mixer)
    • Die Masse in eine verschließbare Form geben und mehrere Stunden gefrieren lassen und stündlich umrühren.
    • Erdbeeren in kleine Stücke schneiden, mit Rum übergießen und ziehen lassen, während das Eis gefriert.
    • In einem Glas pro Person je 2 Kugeln Joghurteis und 2 EL von den eingelegten Erdbeeren anrichten und schmecken lassen.

  • Karamellisierte Rosmarin-Pfirsich mit Marzipan-Rum-Eis

    Ich liebe Karamellisiertes und hab das nun mal mit Pfirsich probiert, mein Freund liebt Marzipan, es ist ein heißer Sommertag – also hab ich mich an einer Kombination aus unseren beiden Vorlieben versucht und ich kann euch sagen: sooo lecker!

    Du brauchst dafür:

    Für das Eis:

    • 250 ml Schlagobers
    • 125 ml Milch
    • 3 Eigelb
    • 100 g Marzipan
    • 50 g Zucker
    • 2 Fläschchen Rumaroma

    Für die karamellisierten Pfirsiche:

    • 2 Pfirsiche
    • 1,5 EL Zucker
    • 25 g Butter
    • 40 ml Weißwein
    • Etwas Rosmarin
    • 1 EL Zitronenschalen

    Und so geht´s:

    • Eine gefriertaugliche Form zum Vorkühlen ins Gefrierfach stellen
    • Schlagobers und Milch aufkochen
    • Marzipan würfeln, zur Milch geben und auflösen, so dass eine cremige Masse entsteht
    • Eigelb, Rumaroma und Zucker gut miteinander verquirlen, anschließend die Sahnemischung unterheben und nochmal verquirlen
    • Nun alles nochmal gemeinsam aufkochen
    • Anschließend die Masse in die vorgefrorene Form geben und im Wasserbad auskühlen lassen und immer wieder umrühren
    • Anschließend ins Gefrierfach geben, wobei jede Stunde umgerührt werden sollte
    • Nach 4-5 Stunden ist das Eis fertig
    • Pfirsiche mit heißem Wasser übergießen, die Haut abziehen, anschließend halbieren und den Kern entfernen
    • Zucker, Butter, Wein, Rosmarin, Zitronenschalen in einer Pfanne aufkochen
    • Pfirsiche für ein paar Minuten darin zugedeckt dünsten
    • Anschließend die Flüssigkeit ohne Deckel bei starker Hitze einkochen und die Pfirsiche karamellisieren lassen (immer wieder wenden nicht vergessen), anschl. auskühlen lassen
    • In die ausgekühlte Pfirsichhälften jeweils eine Kugel vom Marzipaneis draufgeben und mit der entstandenen Karamellsauce verzieren

  • Home made chocolate

    Mein Freund liebt Schokolade – mehr als Kuchen 🙂 Also war der Weg nicht weit mir zu überlegen, wie ich ihn mit einer selbst hergestellten Schokolade überraschen kann. Und ich kann euch sagen, es ist eigentlich total einfach, geht ziemlich schnell und es gibt ur viel auszuprobieren, weil den unterschiedlichen Geschmacksrichtungen keine Grenzen gesetzt sind.

    Ich hab mir Schokoladetafelförmchen aus Silikon bestellt, damit sieht die Schoko am Ende perfekt aus! Aber auch Schokobruch sieht ziemlich gut aus, dafür reicht eine ebene Fläche mit einem Backpapier. Für das Schmelzen der Schokolade verwende ich jetzt immer meinen Schokofonduetopf, der zugleich ein Schoko-Temperiergerät ist. Das geht um einiges schneller als mit dem Wasserbad und ist deutlich einfacher…

    Aber jetzt geht´s los:

    Du brauchst für drei Tafeln Schokolade:

    • 90 g Kakaobutter
    • 40-50 g Kakaopulver
    • 40 g Vollmilchpulver oder warme (!) Milch
    • 50 g Puderzucker, gemahlener Birkenzucker, gemahlenes Erethryt o.ä.
    • 1,5 TL Kokosöl
    • Optional: Mark einer Vanilleschote

    Ich habe mich für folgende Geschmacksvarianten entschieden

    • 1 EL Arancini
    • 1 EL kandierter Ingwer
    • 1 EL getrocknete karibische Früchte

    Für die nächsten Schokoproduktionen hab ich mir folgende Geschmacksvarianten vorgemerkt:
    Popcorn, Chili, Rosmarin, Bergkäse, Butterkeksstücke, Nüsse, Getrocknete Bananen, Datteln

    Und so geht´s:

    • Die Kakaobutter grob hacken und im Wasserbad, im Backrohr oder im Schokofonduetopf schmelzen und dazwischen immer wieder gut umrühren
    • Zucker ganz fein mahlen (diesen Schritt solltet ihr nicht einsparen, sonst wird die Schoko sandig und weniger cremig)
    • Das Kakaopulver sowie den Zucker einrühren, anschl. das Milchpulver oder die erwärmte Milch hinzufügen und alles gut verrühren
    • Nun noch das erhitzte Kokosöl zur Kakaobutter geben und nochmal gut verrühren – durch das Kokosöl bekommt die Schoko einen schönen Glanz
    • Die Masse in die Schokotafelformen oder Pralinenformen oder einfach auf ein Blech mit Backpapier gießen
    • Anschließend auf die Masse die klein geschnittenen Arancini, Ingwer, karibischen Früchte o.a. verteilen
    • Mind. 30 Minuten im Kühlschrank auskühlen lassen
    • Schokolade anschließend aus der Form nehmen und in Alufolie oder Butterbrotpapier eingewickelt im Kühlschrank aufbewahren

  • Schnelles Dessert mit Erdbeeren

    Schnelles Dessert mit Erdbeeren

    Unter der Woche ein schnelles Dessert zu zaubern ist nicht immer einfach, gerade wenn einen der Job fordert. Trotzdem finde ich: wir sollten uns was gönnen – Zeit und Genuss! Und dieses Dessert kann dazu noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

    Du brauchst dafür:

    • 5-6 Stück Kekse (Vollkornbutterkekse oder andere)
    • Optional: etwas Butter
    • 2-3 EL Topfen
    • 2-3 EL Cremefine (geschlagen)
    • Limettensaft
    • Vanillezucker oder Zuckerersatz
    • 125 g Erdbeeren

    Und so geht´s:

    • Erdbeeren in sehr kleine Stücke schneiden
    • Cremefine schlagen
    • Topfen hinzufügen und gut mit dem Cremefine vermischen
    • Etwas Limettensaft und Vanillezucker oder Zuckerersatz hinzfügen und vermischen
    • ¾ der Erdbeeren unterheben
    • Kekse in ein Jausensackerl und mit einem Glas oä zu kleinen Bröseln klopfen
    • Optional können die Kekse mit der Butter kurz in einer Pfanne geröstet werden – sehr lecker, aber eben auch mehr Fett 😉
    • Kekse in ein hübsches, durchsichtiges Glas auf dem Boden glattstreichen
    • Die Topfen-Cremefine-Creme mit Erdbeeren auf die beiden Gläser aufteilen
    • Restliche Erdbeeren als Deko auf der Creme drapieren

  • steirisches Dessert

    steirisches Dessert

    weil´s mein Freund doch tatsächlich nicht kannte hier ein sehr schnelles Dessert zu eurer Inspiration – für alle, die das noch nie probiert haben: uuur gut 🙂

    Du brauchst dafür:

    • Vanilleeis
    • Kernöl
    • geschlagener Schlagobers oder Cremefine zum Schlagen
    • Kürbiskerne
    • optional: Schokoabrieb

    Und so geht´s:

    • Vanilleeis in ein hübsches Glas geben
    • darüber geschlagener Schlagobers oder Cremefine
    • Kürbiskerne drüber streuen
    • 1 EL Kernöl drüber laufen lassen
    • optional mit Schokoabrieb dekorieren
  • Rumkugeln einmal anders

    Rumkugeln einmal anders

    Rumkugeln – klingt nach Alkohol, Schokolade und vielen vielen Kalorien… Nicht so bei diesen Rumkugeln, die zwar ungewöhnlich, aber ur gut und ein Proteinturbo sind 🙂

    Du brauchst dafür:

    • 1 große Dose weiße Bohnen
    • Kokosette – 2 EL für die Kugeln plus weitere zum Wälzen
    • 3 EL Rohkakao
    • 2 Fläschchen Rumaroma
    • 1 Kappe Süßstoff

    Und so geht´s:

    • Bohnen abspülen und abtropfen lassen
    • anschl. Bohnen mit dem Pürierstab pürieren, bis keine Bohnenschalen mehr erkennbar sind und ein richtig feines Mus entstanden ist
    • Nun 2 EL Kokosett, 3 EL Kakao und das Rumaroma hinzufügen und gut vermischen
    • die Masse für ca. 1 Stunden kühl durchziehen lassen
    • Anschließend kleine Kügelchen formen und im Kokosette wälzen