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  • Sacherkäse – ein Wiener Antipasto für unsere italienischen Freunde

    Letztens waren wir bei italienischen Freunden eingeladen und was soll ich sagen: es war ein kulinarisches Feuerwerk. Das ist es in Italien eh immer, aber diesmal war das Menü unserer Freunde extrem vielfältig und mit vielen Details und Liebe gemacht. Als wir dann für unsere Freunde gekocht haben, lag die Latte hoch. Und wir hatten den Anspruch, österreiches Essen zu servieren. Unser Menü war rasch geplant, aber das Antipasto hat uns gefordert. Wir hatten keine Käferbohnen für einen Salat mit und irgendwas mit Brot sollte es schon sein… Also ein Aufstrich! Liptauer? Es sollte schon richtig richtig herzhaft sein, also: Sacherkäse! Und siehe da: mit Olivenbrot wie auch dem Weißbrot ein wahrer Genuss! Ich hab die doppelte Menge gemacht und: alles weg :😊 Und wenn mein Backrohr hier nicht so zicken würde, hätte ich ja am liebsten das Brot auch selbst gebacken, zB das Olivenvollkornbot.

    Du brauchst für den Sacherkäse:

    • 2 Eier
    • 150 g Ricotta
    • 50 g Butter oder Margarine
    • 5 Sardellen
    • ½ Zwiebel
    • 1 TL Senf
    • 1 TL Öl
    • Paprikapulver
    • Gemüsedeko, zB Paprika

    Und so geht´s:

    • Butter bei Zimmertemperatur warm werden lassen.
    • Eier hart kochen und leicht abkühlen lassen
    • 1 hart gekochter Eidotter, Zwiebel und Sardellen klein schneiden
    • Die Butter schaumig rühren und anschließend Ricotta, Zwiebel, Sardellen, Öl und Senf hinzufügen und fein mixen (am besten mit einem Pürierstab)
    • Paprikapulver, Salz und Pfeffer dazu geben und abschmecken und nach Wahl mit Gemüse und dem aufgeschnittenen 2. hartgekochten Ei dekorieren

  • Geniale Spinatlaibchen mit köstlichem Joghurt-Sauerrahm-Kräuter-Dip

    Ich liebe Laibchen in jeder Form, am liebsten ja die faschierten Laibchen, aber die sind nun mal nix für meinen vegetarischer Lieblingsvorarlberger 😉 Also habe ich mich einmal mehr auf die Suche nach einer vegetarischen Version gemacht und wurde in meiner steirischen Heimat fündig! Auf der Seite der steirischen Spezialitäten hab ich dieses Rezept gefunden und gleich für uns und unsere Triestiner Freunde ausprobiert und es war soooo gut! Also: ausprobieren und genießen!

    PS demnächst probier ich die Spinatlaibchen in meiner neuen Heißluftfriteuse, die ich geschenkt bekommen werde (Danke, Mama!) Habt ihr schon Erfahrungen damit, solche Laibchen in der Heißluftfriteuse zu machen? Ich bin für jeden Tipp dankbar 🙂

    Du brauchst für die Spinatlaibchen:

    • 250 g Semmelwürfel
    • 250 g frischer Blattspinat
    • ⅛ l Milch, evtl etwas mehr (abhängig von der Art der Semmelwürfel)
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 Zwiebel
    • 2 Eier
    • 2-3 EL Mehl
    • 200 g Parmesan
    • Öl & Semmelbrösel zum Herausbacken
    • 150 g Joghurt
    • 100 g Sauerrahm
    • 1 TL Senf
    • Frische Kräuter, z.B. Schnittlauch, Petersilie,…
    • Optional 1 EL Mayonnaise

    Und so geht´s:

    • Die Gartenkräuter fein hacken und mit dem Joghurt, Sauerrahm, Senf und optional der Mayonnaise vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen
    • Semmelwürfel in eine Schüssel geben und mit der Milch übergießen, anschließend gut miteinander verrühren (am besten geht´s direkt mit den Händen)
    • Zwiebel und Knoblauch fein hacken
    • Blattspinat waschen und ebenfalls klein schneiden
    • Parmesan reiben
    • Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel leicht braten, dann den Knoblauch dazu geben und abschließend den Blattspinat dazugeben und mit Zwiebel und Knoblauch vermischen und etwas abkühlen lassen
    • Eier mit Mehl und Salz verquirlen, den Parmesan dazu geben und großzügig salzen und pfeffern
    • Nun noch die Eier-Parmesan-Mischung, den Blattspinat und die Semmelwürfen zu einem Teig vermengen und fertig ist die Grundlage für die Laibchen. Wenn der Teig zu dünn oder weich ist, dann mit etwas Mehl nach Gefühl strecken
    • Semmelbrösel in einen Suppenteller geben
    • Jetzt geht´s ans Laibchen formen: jedes handtellergroße Laibchen in den Semmelbröseln wenden und in etwas Öl von beiden Seiten goldbraun herausbraten

  • Kaiserschmarrn – das weltbeste Rezept, das einfach glücklich macht

    Wisst ihr, dass der Kaiserschmarrn laut Legende eine Weiterentwicklung des oberösterreichischen Kaserschmarrn der Senner_innen ist und so heißt, weil sich der Kaiser verhört hat, als sein Küchenchef die mit Rosinen erweiterte – Nachspeise insbesondere für die Kaiserin serviert hat? Wir haben uns an Demel´s Kaiserschmarrn gewagt – der übrigens im Covid19-Lockdown 2020/2021 „to go“ von der K. u. K. Hofzuckerbäckerei Demel am Kohlmarkt nach diesem Rezept angeboten wurde – ein Traum, kann ich euch sagen😊 Die perfekte Ergänzung dazu: natürlich der Zwetschkenröster (das Rezept dazu findet ihr hier)!

    Du brauchst dafür:

    • 4 Eier in Dotter und Eiklar getrennt
    • 30 g Kristallzucker
    • 200 ml Milch
    • 120 g Mehl (glatt, Typ 700)
    • 1 Prise Salz
    • Geriebene Zitronenschale
    • 1 Packerl Vanillezucker
    • 40 g Rosinen
    • Rum
    • 60 – 80 g Butter zum Backen
    • Etwas Kristallzucker zum Karamellisieren
    • Staubzucker zum Bestreuen

    Und so geht der Kaiserschmarren:

    • Rosinen in Rum einweichen und gut bedecken – je länger, desto besser (mind.1 Tag)
    • Eier trennen und Eiklar mit Zucker und einer Prise Salz zu einem cremigen, nicht zu steifen Schnee schlagen
    • Milch, Mehl, Zitronenschalen und Vanillezucker verrühren und Dotter dazu geben und gut verrühren
    • Schnee portionsweise unter die Masse heben
    • Eine Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen.
    • Ein paar Butterwürfel in die Mitte geben und ca. 1/3 des Teigs fingerhoch über die leicht zerschmolzenen Butterwürfel gießen (sie müssen noch nicht ganz geschmolzen sein)
    • 1/3 der Rosinen dazu geben, ebenso 1/3 vom Rum, in dem sie eingeweicht waren
    • Den Teig bei mittlerer Hitze auf der Unterseite goldbraun backen
    • Vor dem Wenden etwas Butter unter den Teig geben, anschließend den Teig wenden und goldgelb backen
    • Den Teig in grobe Stücke reißen und an den Pfannenrand schieben
    • Kristallzucker sehr dünn in die Mitte der Pfanne streuen
    • Sobald der Zucker zu karamellisieren beginnt etwas Butter dazugeben
    • Den Schmarrn vom Pfannenrand mit dem karamellisierten Zucker vermischen und auf Tellern verteilen

  • Weltbester vegetarischer, pikanter Couscous Auflauf

    Couscous ist eine super Basis für zahlreiche variantenreiche Essen. Und weil wir Auflauf lieben, haben wir letztens einen Auflauf ausprobiert, der sich dann als weltbester vegetarischer, pikanter Couscous Auflauf herausgestellt hat 🙂

    Couscous kommt übrigens aus dem nordafrikanischen Raum und ist quasi Grieß. Ich verwende am liebsten Dinkel-Couscous, aber auch Hartweizen, Gerste oder Hirse schmecken lecker. Seit 2020 ist Couscous auch auf der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit 🙂

    Um Couscous rankt sich auch eine Legende: Sie galt als himmlische Gabe für hungernde Menschen in Nordafrika. „Wenn die Engel sahen, dass die Menschen Hunger litten, begannen sie zu weinen, und aus ihren Tränen sollen essbare Getreidekörner geworden sein“, ist auf Wikipedia beschrieben.

    Ein Couscous-Salat Rezept für heiße Sommertage oder auch als Reiseproviant findest du übrigens hier!

    Das brauchst du für den weltbesten vegetarischen, pikanten Couscous Auflauf

    • 1,5 Gläser Couscous
    • 3 Gläser Gemüsesuppe
    • 1 Zwiebel
    • 2-3 Knoblauchzehen
    • 3-4 bunte Paprika
    • 4 Tomaten
    • 400 g Tomatenstücke aus der Dose
    • 2 TL Tomatenmark
    • 1 EL Olivenöl
    • 200 g Parmesan
    • Gewürze: Basilikum, Oregano oder französische Gewürze

    Und so geht´s

    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Paprika waschen und in grobe Stücke schneiden
    • Gemüsesuppe erhitzen und Couscous darin ziehen lassen, bis der Couscous die Suppe aufgenommen hat
    • In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in Olivenöl dünsten
    • Tomaten in Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Paprika zu den Zwiebeln in die Pfanne geben
    • Tomatenmark und Tomaten aus der Dose dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Belieben würzen und für einige Minuten köcheln lassen
    • In der Zwischenzeit den Parmesan reiben
    • Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen
    • Couscous in der Auflaufform verteilen
    • Sauce über den Couscous geben und gut verteilen
    • Auflauf mit dem Parmesan bestreuen und ca. 20 Minuten backen und anschließend geniiiiieeeeßen 😊
  • Herbstliche Frittata

    Herbstliche Frittata

    Herbstzeit ist Kürbiszeit, also gibt´s heute eine herbstliche Frittata mit Kürbis, frischen Tomaten und viel Eiweiß. Lass dich nicht abschrecken von der Länge des Rezepts – die herbstliche Frittata ist deutlich weniger aufwändig als du denkst und sooo gut😊

    Du brauchst dafür:

    • 500 g Kürbis
    • 150 g Cherry Tomaten
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 50 g geriebener Parmesan
    • 1 Zitrone mit essbarer Schale
    • 7 Eier
    • 120 ml Cremefine
    • 1 Handvoll Ruccola
    • 60 g Ricotta

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden
    • Tomaten halbieren
    • Kürbis und Tomaten auf ein Backblech geben und mit Öl und Salz vermengen
    • ca. 20 Minuten ins Rohr geben, den Kürbis eventuell noch weitere 5 Minuten (abhängig von der Größe deiner Würfel)
    • Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in etwas Olivenöl für einige Minuten anschwitzen
    • Anschließend die Zwiebel auskühlen lassen
    • Parmesan reiben
    • Zitrone heiß waschen, trocknen und die Schale abreiben
    • Eine Zitronenhälfte auspressen
    • Eier, Parmesan, Zitronenschalen, Zitronensaft, Cremefine, Zwiebel, Salz und Pfeffer gut miteinander vermischen
    • Zur Eiermischung einer Handvoll gewaschenen Ruccola dazugeben
    • Inzwischen sollten Kürbis und Tomaten fertig sein 😊
    • Somit das Backrohr auf 170 Grad Ober-/Unterhitze reduzieren
    • Die Hälfte vom Kürbis mit der Eiermischung vermischen
    • Eine Auflaufform mit etwas Öl ausstreichen und die Eiermischung reingeben
    • Die Tomaten und die zweite Hälfte vom Kürbis darüber geben
    • Mit dem Ricotta löffelweise dekorieren
    • Abschließend noch die Oberflächen mit etwas Öl beträufeln
    • Im Rohr für ca. 45 Minuten backen, abschließend mit frischen Ruccola dekorieren und gut schmecken lassen 😊
  • one pot rice dream

    one pot rice dream

    Dieser one pot rice dream ist genau das Richtige, wenn ihr mit wenig Aufwand ein gesundes, kraftvolles und super leckeres Essen zaubern wollt. Durch das frische Gemüse und die Bohnen hat der one pot etwas Südländisches und der im Backrohr gegarte Reis wird mega gut! Die Bohnen geben euch gerade an müden Tag Kraft und Energie, ohne dass ihr euch anstrengen müsst! Viel Spaß beim Probieren des one pot rice dream 🙂

    Du brauchst dafür:

    • 3 Paprika (grün, gelb, rot)
    • 3 Knoblauchzehen
    • 2 Zwiebel
    • 160 g Reis
    • 180 g Bohnen
    • 1 EL Tomatenmark
    • 2 TL Gemüsesuppenpulver
    • 1 EL Rosmarin

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen
    • Paprika, Zwiebel und Knoblauch in grobe Stücke schneiden
    • ein tiefes Backblech mit Öl einstreichen
    • Gemüse und Bohnen auf das Blech geben und gut vermischen
    • Gemüsesuppenpulver und Tomatenmark in 500 ml Wasser auflösen und mit Salz, Pfeffer und Rosmarin abschmecken
    • im Backrohr für ca. 35 Minuten backen und anschließend genießen

  • Zucchini-Parmesan-Puffer

    Zucchini-Parmesan-Puffer

    Diese Zucchini-Parmesan-Puffer sind ur lecker und eignen sich als Abendessen ebenso wie als Reiseproviant 🙂 Wir mögen sie sehr, weil sie außen – frisch gebacken – schön knusprig sind und innen herrlich weich. Bei uns ist es oft ein Restl-Essen, wenn wir noch Zucchini zuhause haben und wir haben sie für Reisen auch sehr zu schätzen gelernt!

    Du brauchst dafür:

    • 120 g Mehl
    • 6 EL Milch
    • 6 EL Schlagobers
    • 2 Eier
    • 600 g Zucchini
    • Etwas Parmesan
    • Öl zum Braten
    • 3-4 EL Creme fraiche, Frischkäse oder türkische Frischcreme (taze peynir)
    • Salz, Pfeffer
    • Optional Chili-Öl und/oder französische Kräuter
    • Optional Salat

    Und so geht´s:

    • Mehl mit Salz und Pfeffer vermischen
    • Eier verquirlen, anschließend Milch und Schlagobers dazugeben und nochmal gut verquirlen
    • Die Eiermischung langsam zum Mehl geben und ständig umrühren, damit keine Klumpen entstehen
    • Am Ende nochmal gut verrühren, so dass ein schöner, glatter Teig entsteht.
    • Während sich der Teig ausruht die Zucchini waschen und fein raspeln.
    • Die geriebenen Zucchini in ein Sieb geben, leicht einsalzen und gut ausdrücken und auf einem Geschirrhangerl trocknen
    • Etwas Parmesan reiben und unter den Teig rühren
    • Die Zucchini nun ebenfalls zum Teig geben und gut verrühren
    • Etwas Öl in eine Pfanne geben und einen EL der Zucchini-Teig-Masse in die Pfanne geben, flach drücken und so lange wiederholen, bis kein Platz mehr in der Pfanne ist. Die Puffer auf jeder Seite 3-4 Minuten rausbacken und anschl. auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
    • Die ersten Puffer könnt ihr z.B. im leicht gewärmten Backrohr warm stellen.
    • Den Frischkäse gut verrühren, salzen, pfeffern und mit Kräutern würzen. Wir haben ein paar Tropfen Chili-Öl darunter gemischt und das war mega 😊
    • Salat machen, zB grüner Salat mit Tomaten und Oliven
    • Die Puffer mit der Frischkäsecreme und dem Salat anrichten und genießen!

  • Torta di polenta e arancia

    Torta di polenta e arancia

    Wir lieben Polenta sehr, somit hab ich mich mal auf die Suche nach einem Polenta-Kuchen gemacht und wurde in Italien fündig 🙂 Diese torta di polenta e arancia hat einen Hauch küchenflow mit dabei und kam so gut an, dass wir sie innerhalb einer Woche sogar zwei Mal gemacht haben! Lasst euch inspirieren und genießt die Gaumenfreude dieser unkonventionellen torta di polenta e arancia!

    Du brauchst dafür:

    • 3 Eier
    • 80 g Zucker
    • 220 ml Olivenöl
    • 150 g Mandelmehl
    • 150 g Polenta
    • 1 TL Backpulver
    • Einige Tropfen Zitronensaft
    • Schale einer Zitrone
    • ½ TL Salz
    • 1 TL Rosmarin
    • Optional ein Fläschchen Rumaroma

    Für den Sirup:

    • 100 ml Wasser
    • 5 TL Honig
    • 6 Orangen

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • 100 ml Wasser zum Kochen bringen
    • 5 TL Honig einrühren
    • 4 Orangen pressen, das Fruchtfleisch zur Seite stellen und den Saft zum Sirup einrühren
    • 2 Orangen in dünne Scheiben schneiden, in den Sirup geben und 10 Minuten köcheln lassen
    • Die Orangenscheiben aus dem Sirup nehmen, auf ein Blech mit Backpapier legen und zur Seite stellen
    • Den Sirup ebenfalls zur Seite stellen – auch den brauchen wir noch 😊
    • Eier und Zucker schaumig schlagen
    • Olivenöl und das Fruchtfleisch der Orangen dazu geben und gut verrühren
    • Mandelmehl, Polenta, Backpulver, Zitronensaft und -schalen, Rumaroma, Salz und Rosmarin ebenfalls unterrühren und zu einem glatten Teig verrühren
    • Die Masse in eine Springform geben und für ca. 40 Minuten backen
    • Anschließend die Orangenscheiben auf dem Blech 10 Minuten auf jeder Seite backen
    • Die Torta leicht auskühlen lassen und den Sirup in mehreren Runden gleichmäßig über die Torta gießen und einziehen lassen – ich mach das ca. 3 Mal, bis der Sirup aufgebraucht ist
    • Getrocknete Orangenscheiben auf die Torta geben
    • Wenn der Sirup eingezogen ist, Torta aus der Springform nehmen und anrichten!

  • Pikante Crêpes mit Faschiertem

    Pikante Crêpes mit Faschiertem

    Ich liebe gutes Bio-Rinderfaschiertes und wollte mal statt meinen Klassikern und insbesondere statt Burritos pikante Crêpes mit Faschiertem ausprobieren – e voila: es ist echt lecker! Gekoppelt mit etwas Chili-Öl und einem Salat sowohl in den Crêpes wie auch als Beilage mit etwas Tomaten, Bohnen und Mais schmecken die pikante Crêpes mit Faschiertem wunderbar und sie sind noch dazu ein wahrer Eiweiß-Boost. Gutes Gelingen 🙂

    Du brauchst dafür:

    Für die Crêpes:

    • 1 Ei
    • 4 EL Milch
    • 50 g Mehl
    • Eine Brise Backpulver
    • Salz

    Für die Fülle:

    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 130 g Faschiertes
    • 1 Handvoll Mais
    • 1 Paprika
    • optional Bohnen
    • Etwas Chili
    • 50 g geriebener Käse, zB Mozzarella
    • 50 g Creme frâiche
    • Rotes Paprikapulver oder chili-Öl
    • grüner Salat
    • optional Tomaten, Radieschen,… für den Salat

    Und so geht´s:

    • Eier, Milch und 4 EL kaltes Wasser gut verrühren
    • Mehl, Backpulver und Salz ebenfalls verrühren und zur Eiermischung geben und gut verrühren, so dass ein glatter Teig entsteht
    • Während sich der Teig ausruht: Zwiebel und Knoblauch in dünne Scheiben schneiden
    • Mais und optional Bohnen abspülen
    • Paprika waschen und schneiden
    • Öl in einer Pfanne erhitzen und das Faschierte anbraten
    • Zwiebel, Knoblauch, Paprika und etwas Chili dazugeben und kurz mitbraten
    • Mail und optional Bohnen dazu geben, anschließend salzen und pfeffern
    • Creme fraiche und Praprikapulver miteinander vermischen und mit ein paar Chili-Flocken ergänzen
    • Salat waschen
    • Käse reiben
    • wenn ihr einen Beilagensalat wollt dann diesen gleich vorbereiten (ich hab Tomaten, die restlichen Bohnen und ein paar Radieschen mit dem grünen Salat kombiniert – sehr lecker!)
    • In einer weiteren Pfanne etwas Öl erhitzen und etwas Teig in die Pfanne geben, so dass eine sehr dünne Crêpe entsteht. Nach einigen Minuten (abhängig von der Dicke der Crêpe) umdrehen und nochmal braten
    • So lange wiederholen bis kein Teig mehr übrig ist
    • Jede Crêpe in der Mitte mit dem Faschierten, etwas Salat, geriebenem Käse und Creme frâiche füllen, die Seiten einschlagen, anschließend einrollen und in der Mitte schräg durchschneiden
    • Ein nachträglicher Tipp: schneidet euch zuvor etwas Backpapier in Dreiecken zurecht, so dass ihr die befüllte halbe Crêpe hier „einpacken“ könnt (vorgeschnitte Dreiecke einrollen und die Öffnung oben die Crêpe reingeben) – meine Crêpe haben sich im Glas leider leicht verformt
    • die Crêpes in Gläser geben, Salatbeilagen anrichten, die restliche Sauce in kleine Schälchen geben und genießen

  • Shrimps-Spaghetti

    Shrimps-Spaghetti

    Bislang waren unsere Spaghetti Carbaronra vegetariana mein absolutes Lieblingsessen – aber letztens wurden sie durch diese Shrimps-Spaghetti abgelöst, weil sie soooo gut sind 🙂 Dieses Rezept geht so schnell und ist perfekt, wenn ihr nicht so viel Lust auf Kochen, aber dafür umso mehr auf gutes Essen habt! Und falls ihr Respekt vor den Shrimps habt: bratet sie tatsächlich nur kurz an, dann werden sie fix nicht trocken und schmecken grandios! Buon apetito con gli Shrimps-Spaghetti!

    Du brauchst dafür:

    • 250 g Spaghetti
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 Zwiebel
    • 250 g küchenfertige Shrimps (=Garnelen, Gamberetti etc) oder Scampi
    • 2 EL Tomatenmark
    • 75 g creme fraiche oder 100 ml Schlagobers oder creme fine
    • 85 ml Prosecco oder Weißwein
    • Chili-Öl

    Und so geht´s:

    • Spaghetti in Salzwasser kochen
    • Knoblauch schälen und hacken
    • Shrimps mit Küchenrollenpapier trocken tupfen
    • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel glasig dünsten und die Shrimps oder Scampi kurz (ca. 1 Minute) anbraten (sonst werden sie zu trocken!)
    • Knoblauch, Chili oder geschnittene Jalapenos, Prosecco, creme fraiche oder Schlagobers und Tomatenmark hinzufügen.
    • Einige Minuten einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Chili-Öl abschmecken.
    • Inzwischen sollten die Nudeln ebenfalls fertig sein und nun beiden vermischen und anrichten.