Kategorie: Backen

  • Bananenbrot – the best

    Mein Freund liebt Bananenbrot, also hab ich viel probiert und nun die optimale Mischung gefunden! Es geht super auf und ist trotz Vollkornmehl sehr fluffig und geschmackvoll – und kaum Arbeit!

    Du brauchst dafür:

    • 4 weiche Bananen
    • 2 Eier
    • 80 ml neutrales Öl (ich nehme am liebsten das mit Buttergeschmack)
    • 100 g brauner Zucker (bitte nehmt wirklich braunen Zucker!)
    • 100 g grob geriebene Nüsse (z.B. Walnüsse)
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • ½ Pkg Backpulver
    • 200 g Dinkelvollkornmehl
    • Etwas Zimt und Muskat
    • 1 Prise Salz
    • 60 ml Milch
    • 200 g Mehl

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Bananen mit einer Gabel zu einem groben Mus zerdrücken und auf die Seite stellen
    • In einer Schüssel Eier, Zucker, Vanillezucker mit einem Mixer schaumig quirlen
    • Öl hinzufügen und nochmal quirlen
    • Nüsse, Mehl, Backpulver, Zimt, Muskat und Milch hinzufügen und nochmal quirlen
    • Bananenmus unterheben
    • Eine rechteckige Backform einfetten und den Teig einfüllen
    • Ca. 50 Minuten backen, anschließend in der Form kurz auskühlen lassen und nach ca. 10 Minuten aus der Form nehmen und weiter auskühlen lassen

  • Torta mela italiana – italienische Apfel Torte

    Ich mag die italienische Art zu backen – oft mit Ricotta und guten Alternativen zu Mehl. So auch diese Torta mela italiana – italienische Apfel Torte, die mit Weizengries und viel Protein, nämlich Ricotta und Mascarpone, auskommt. Ergänzt wird sie noch durch Nüsse, Pistazien und einen Schuss Amaretto. Ok, Mascarpone ist nicht gerade ein Abnehm-Produkt, aber ehrlich? Diese Gaumfreude ist es wert! Das Rezept ist sehr einfach und selbst unter Berücksichtigung des Schneidens der Äpfel geht sie ur schnell. Probiert sie aus, sie ist echt MEGA!

    Du brauchst für die Torta mela italiana – italienische Apfel Torte:

    • 1 unbehandelte Bio-Zitrone
    • Ca. 400 g Äpfel
    • 500 g Ricotta
    • 250 g Mascarpone
    • 5 Eigelb
    • 1 Schuss Amaretto oder brauner Rum
    • 65 g Weizengrieß
    • 65 g Zucker
    • 40 g Nüsse, z.B. Walnüsse
    • 40 g Pistazien
    • Butter für die Form
    • Puderzucker
    • Nüsse für die Deko

    Und so geht die Torta mela italianan – italienische Apfeltorte:

    • Backrohr auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Nüsse und Pistazien grob hacken
    • Zitrone heiß waschen, abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen und anschl. Schale und Saft in eine Schüssel geben, damit du hier die Apfelstücke gleich drin wenden kannst
    • Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, klein würfeln und im Zitronensaft kurz baden
    • Ricotta, Mascarpone, Eigelbe, Grieß, ein Schuss Amaretto und Zucker glatt rühren
    • Die Äpfel zur Creme geben
    • Die Form fetten und die Creme mit den Äpfeln hinein geben
    • Jetzt noch eine Stunde backen und fertig ist die Torta mela😊
    • Vor dem Anrichten den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und zB mit Puderzucker und Nüssen dekorieren

  • glutenfrei & low carb – die Zitronen Tarte

    Du hast auch so Lust auf Frühling/Sommer, den Duft von Zitronen, strahlende Sonne und das Gefühl von Urlaub?

    Take it – die Zitronen Tarte ist deine kulinarische Chance auf genau dieses Gefühl. Sie ist leicht, cremig, duftet nach Urlaub und Entspannung, nach Genuss und Freude.

    Das war übrigens sehr hilfreich, weil ich die Zitronen Tarte für liebe Kollegen gemacht habe, die glutenfrei essen – und das an einem verregneten Sonntag im Büro! Und ja, unser Meeting verlief sehr energiegeladen und ich bilde mir ein, dass die Tarte einen Beitrag dazu geleistet hat 🙂

    Du brauchst für die Zitronen Tarte:

    • 145 g Mandelmehl
    • 1 Ei (Größe M)
    • 60 g Butter
    • 40 g brauner Zucker
    • 200 g Creme Fraiche
    • 3 Bio-Zitronen
    • 40 g brauner Zucker
    • 3 Eier (Größe M)
    • optional Rumaroma

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 150 Grad Umluft vorheizen
    • Warme Butter, Mandelmehl, Zucker und Ei dazu geben und zu einem glatten Mürbteig verkneten
    • Die Tarte Form mit Butter einfetten
    • Mürbteig ausrollen und in der Tarte Form auslegen
    • Tipp: den überstehenden Rand könnt ihr auf dem Backblech neben der Tarte backen (ein bisschen früher aus dem Rohr nehmen), das ergibt gute Kekse als Nebenprodukt
    • Teig mit einer Gabel einstechen und ca. 15 Minuten vorbacken
    • In der Zwischenzeit machen wir uns an die Fülle:
      • Die Schale von einer Zitrone abreiben
      • Alle Zitronen auspressen
      • Eier einige Minuten cremig mixen
      • Zitronensaft, Zitronenabrieb, Creme fraiche, optional Rumaroma und Zucker dazu geben und zu einer glatten Masse mixen
      • anschließend kühlstellen
    • Den Teig ein wenig auskühlen lassen, dann die Masse in die Tarte geben
    • Nochmal ca. 20 Minuten backen
    • Nach Wunsch verzieren

  • Pikant gefüllte Blätterteig – Kipferl

    Oh, ich liebe Blätterteig und gefülltes Gebäck und somit teile ich gerne meine zuletzt gemachten, pikant gefüllte Blätterteig – Kipferl mit euch! Wie ihr wisst, sind wir kulinarischer hybrid-Haushalt – mein Freund ist ausschließlich vegetarisch, ich mag zwischendurch schon mal etwas Fleisch😉 Diese pikant gefüllte Blätterteig – Kipferl könnt ihr ohne Aufwand in zwei Varianten machen😊 Probiert es aus und lasst es euch gut schmecken!

    Das brauchst du für pikant gefüllte Blättertteig – Kipferl

    • 2 Packungen Blätterteig
    • 150 g Käse
    • Optional etwas Schinken
    • 150 g Sauerrahm
    • 2 EL Frischkäse
    • 1 Eier
    • 1 Tomaten
    • ½ Paprika
    • Italienische oder französische Kräuter
    • Optional Jalapenos

    Und so geht´s

    • Backrohr nach Packungsanleitung vorheizen (üblicherweise 220 Grad Ober-/Unterhitze)
    • Tomate in kleine Stücke schneiden und in einem Sieb abtropfen lassen
    • Paprika in kleine Stückchen schneiden
    • Käse reiben oder in kleine Stückchen schneiden
    • Optional Schinken in kleine Stückchen schneiden
    • Tomaten, Paprika und Käse in eine Schüssel geben, Sauerrahm, Frischkäse und das Ei sowie die Gewürze hinzufügen und gut miteinander vermischen (den Schinken weiterhin bei Seite gestellt lassen, wenn ihr auch eine vegetarische Variante haben wollt😉)
    • Blätterteig ausrollen und in Dreiecke schneiden – je nachdem, wie groß ihr die Kipferl haben wollt
    • Nun auf jedes Dreieck auf der breiten Seit einen Teelöffel der Masse setzen und einrollen.
    • Wenn ihr genug vegetarische Kipferl zubereitet habt, dann vermischt ihr den Schinken mit der restlichen Masse.
    • Die Masse ist bei mir tendenziell durch das Ei ein wenig flüssiger, damit bestreiche ich am Ende alle Kipferl. Alternativ bräuchtet ihr an dieser Stelle ein 2. verquirrltes Ei
    • Abschließend 20-25 Minuten im Backrohr backen
  • Flammkuchen Elsässer Art mit super knusprigem home made Teig

    Wenn ihr denFlammkuchenteig mal selbst macht, werdet ihr diesen nie wieder kaufen wollen. Der Aufwand ist minimal, aber das Ergebnis des home made Flammkuchen ein Hammer. Flammkuchen waren ja ursprünglich ein Bauernessen im Elsass, das einen ganz praktischen Nebennutzen hatte: Mit den Flammkuchen, die früher vor dem Brot im Holzbackofen gebacken wurden, wollte man die die erste starke Hitze auszunutzen, bevor man Brot backte. Da es im Ofen noch Flammen gab, wenn der Flammkuchen reingeschoben wurde, bekamm das Essen den Namen Flammkuchen. So konnte damals auch die Temperatur einschätzt werden, die beim Brotbacken ja nicht unerheblich ist.

    Wir lieben Flammkuchen sehr und wenn ihr eine Alternative für den Belag sucht, kann ich euch jenen mit Camembert und Preiselbeeren auch sehr empfehlen. Das Rezept findet ihr hier 🙂

    Das brauchst du für den Flammkuchen

    Für den Teig:

    • 225 g Mehl
    • 1 EL Olivenöl
    • 1 Eigelb
    • 1/2 TL Salz
    • 100 ml Wasser

    Für den Belag:

    • 200 g Crème fraîche
    • optional etwas Schlagobers oder auch Magertopfen
    • 100 g Zwiebeln
    • 100 g geräucherter durchwachsener Speck – fein gewürfelt
    • 1 Prise Muskat

    So geht´s

    • Mehl mit Olivenöl, Eigelb, Salz und Wasser zu einem glatten Teig kneten
    • Teig mit etwas Olivenöl einstreichen und in Frischhaltefolie ca. ½ Stunde gehen lassen
    • In der Zwischenzeit Zwiebel und Speck schneiden
    • Crème fraîche nach Gefühl mit etwas Schlagobers oder Magertopfen zu einer glatten Creme verrühren
    • Mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Muskat würzen
    • Kurz vor dem Ruhe-Ende das Backrohr auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, ovale oder rechteckige Formen machen und auf das Backblech geben – dieses vorher unbedingt mit einem Backpapier auslegen
    • Nun den Teig mit der Creme bestreichen und den geschnitten Zwiebel und Speck auf dem Teig verteilen
    • Im vorgeheizten Backrohr für ca. 12 Minuten backen.
    • Gleich nach dem Rausnehmen aus dem Backrohr auf einem Holzbrett anrichten. Kleiner persönlicher Tipp: ich liebe es, dann auch noch ein wenig Olio piccante, also Chilli-Öl drauf zu geben 😉
  • Schokobällchen – schnelles Backen mit Kind

    Die Schokobällchen sind zwar nicht gesund, aber mein 5-jähriges Patenkind und ich hatten so viel Spaß beim Backen, dass ich euch das nicht vorenthalten möchten. Wir zwei haben im Urlaub gerade unseren Frühstücks-Brunch geplant, da kam die Frage, ob´s eh auch Kuchen gibt. Nun, so viel Zeit hatten wir nicht und an meinem Zweitwohnsitz bin ich noch nicht so richtig gut zum Backen ausgestattet, aber im Kühlschrank gab´s Blätterteig 😉 Also haben wir gemeinsam beschlossen, die Schokopralinen mit dem Blätterteig zu verbinden und ein leckeres Frühstücksdessert draus machen. Und ich war beeindruckt: der Kleine war so cool drauf und hat die Bällchen quasi im Alleingang gemacht 🙂 Was der Ausblick auf Schokobällchen motivatorisch bewirken kann 😉

    Du brauchst dafür:

    • 1 Packung Blätterteig
    • ca. 7 Schokoladen-Pralinés oder ca 16 kleine Schokostücke
    • 1 Ei zum bestreichen

    Und so geht´s:

    • Backrohr nach Packungsanleitung vorheizen (üblicherweise 220 Grad Ober-/Unterhitze)
    • Blätterteig ausrollen und in gleich große Quadrate schneiden
    • Schoko in kleine Stücke zerteilen
    • jedes Quadrat mit Schokostücken füllen, zusammenrollen und zu einer Kugel formen
    • Ei verquirlen
    • auf einem Blech auflegen und mit dem verquirlten Ei bestreichen
    • Schokobällchen für ca. 15-20 Minuten backen und anschl. etwas auskühlen lassen

  • Zwetschkenkuchen

    Nach einer längeren Backpause melde ich mich nun mit Großmutters Zwetschkenkuchen wieder zurück😊 Bei unserem Zwetschkenkuchen-erfahrenen Besuch hat er voll eingeschlagen, und sie sind kritisch und gute Kuchen gewöhnt😊 Zu machen ist der Kuchen ganz einfach und es geht auch recht schnell! Viel Spaß und guten Genuss!

    Du brauchst dafür:

    • 1 kg Zwetschken
    • 1 Stamperl Rum
    • 15 g brauner Zucker
    • 7 Eier
    • 1 Prise Salz
    • 4 EL Milch
    • 250 g Topfen
    • 250 g Staubzucker
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 1 Vanilleschote
    • 1 Bio-Zitrone
    • 350 g Butter
    • 350 g Mehl (glatt)
    • 2 TL Backpulver

    Und so geht´s:

    • Zwetschken halbieren, entkernen und in einer Schüssel mit Rum und braunem Zucker einlegen und immer wieder umrühren. Das könnt ihr auch schon ein paar Stunden, bevor ihr den Kuchen backt, machen, damit es länger einzieht
    • Butter schmelzen
    • 1 Ei trennen
    • Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen
    • Eidotter, 4 EL Milch, Topfen, 30 g vom Staubzucker, Vanillezucker cremig rühren und den Eischnee unterheben. Topfencreme im Kühlschrank kühlstellen.
    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Mark der Vanilleschote ausschaben
    • Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben
    •  Geschmolzene Butter, Vanille, Rumaroma, Zitronenabrieb und restlichem Staubzucker verquirlen
    • Die 6 Eier nacheinander dazu geben und verquirlichen
    • Mehl und Backpulver miteinander vermischen und unter die Eiermasse heben
    • Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen und glatt streichen
    • Zwetschken mit der Schnittfläche nach oben darauf gleichmäßig verteilen
    • Topfencreme punktuell auf dem Kuchen verteilen
    • Auf mittlerer Schiene für ca. 35 Minuten backen, auskühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und genießen!

  • Eierlikörkuchen

    Nun hab ich endlich meine Lieblings-Kuchenform mit einem meiner Lieblingskuchen (Eierlikörkuchen) verbunden – die Backform hab ich übrigens aus einem Laden in Triest, der für alle Bäcker*innen unter uns ein echtes Wunderland ist. Und wenn wir schon bei Italien sind: italienischer Eierlikör schmeckt exquisit, den kann ich euch auch wirklich sehr empfehlen 🙂 Aber zurück zum Eierlikörkuchen: er ist flaumig, saftig, nicht allzu süß und ein wahrer Genuss – try it!

    Du brauchst dafür:

    • 5 Eier
    • 100 g Staubzucker
    • 1 Packerl Vanillezucker
    • 1 Prise Salz
    • 250 ml Eierlikör
    • 250 ml Öl
    • 250 g Mehl
    • 1 Packerl Backpulver

    Und so geht´s:

    • Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Backform einfetten (außer bei Silikon, da mache ich das nicht)
    • Eier einige Minuten lang schaumig schlagen
    • Staubzucker, Vanillezucker und eine Prise Salz dazurühren
    • Langsam den Eierlikör unterrühren
    • Nun das Öl langsam unterrühren und einige Minuten weiter rühren, so dass eine schaumige Masse entsteht
    • Anschließend Mehl und Backpulver miteinander mischen und in die Masse unterrühren
    • Den Teig in die Kuchenform gießen und für ca. 45 – 50 Minuten backen
    • Den Kuchen aus dem Backofen nehmen und kurz abkühlen lassen, so dass er sich leicht aus der Form lösen lässt
    • Staubzucker über den Kuchen sieben und fertig ist die Leckerei

  • Boscomisu – die andere Schwarzwälderkirsch

    Boscomisu ist der Name, den mein Lieblingswahlitaliener letztens meiner Kirschschnitte gegeben hat. Sie erinnert geschmacklich sowohl an eine Schwarzwälderkirschtorte (die in Italien als bosco nero bekannt ist) wie auch an ein leckeres Tiramisu – die Kombination ist ein Hit: geschmacklich der Hammer, kalorientechnisch eine Sünde, die es aber absolut wert ist😊

    Du brauchst dafür:

    • 4 Eier
    • 180 g Rohrzucker
    • 125 g Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • 75 g Kekse, zB Amaretti
    • 1 großes Glas Kirschen
    • 1 Pkg Vanillepuddingpulver
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 3 Blätter Gelatine
    • 250 g Mascarpone
    • 200 g Sauerrahm
    • 250 g Schlagobers
    • 75 ml Kaffee
    • 2 EL Amaretto
    • 2 EL Kakaopulver

    Und so geht´s:

    • Los geht´s mit dem Biskuitteig:
      • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
      • Eier trennen und Eiweiß, eine Prise Salz und zwei Esslöffel Wasser steif schlagen
      • Ca. 100 g des Zuckers langsam einstreuen und dabei weiterschlagen
      • Eigelb nacheinander unterrühren
      • Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben
      • Auf einem Backblech ein Backpapier ausrollen und den Teig dünn darauf verstreichen (in weiterer Folge wird der Teig in der Hälfte der Fläche geteilt, daher dünn verstreichen)
      • Die Kekse in einem Sackerl mit einem Löffel grob zerbröseln und auf dem Teig verteilen
      • Teig ca. 10 Minuten backen, anschließend stürzen, das Backpapier vorsichtig abziehen und auskühlen lassen
    • Jetzt geht´s an die Fülle:
      • Kirschen über einer Schüssel abtropfen lassen
      • Puddingpulver, Vanillezucker und fünf Esslöffel Wasser zu einer glatten Masse verrühren
      • Kirschsaft aufkochen und kurz einkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und die Puddingmasse langsam einrühren
      • Abschließend die Kirschen unterrühren und die Masse etwas auskühlen lassen
      • In der Zwischenzeit den Biskuit in der Hälfte durchschneiden
      • Die Kirschmasse gleichmäßig auf eine der beiden Hälften geben, die andere Hälfte des Teigs einstweilen zur Seite stellen
    • Und jetzt kommt Teil 2 der Fülle:
      • Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen
      • Mascarpone, Sauerrahm, Schlagobers und die restlichen 80 g Zucker steif schlagen
      • Die Gelatine ausdrücken, im heißen Kaffee auflösen und mit dem Amaretto verfeinern
      • 1-2 EL von der Creme in die Kaffeemischung rühren, damit der Kaffee sämiger wird
      • Anschließend den Kaffee mit der Creme vorsichtig unterheben
      • Die Hälfte Creme auf die Kirschen geben und glatt streichen und mit dem 2. Boden bedecken
      • Die restliche Creme in einen Spritzbeutel füllen und Cremetupfen auf den Biskuit drapieren
      • Das Boscomisu für einige Stunden kühlen und vor dem Servieren Kakao darauf sieben.

  • Orangen-Ricotta-Tarte

    Als Alternative zur Pastiera Napoletana, die ja ein sensationelles Aroma von Orangen hat, kann ich euch diese Orangen-Ricotta-Tarte empfehlen. Sie ist unkompliziert, ist recht schnell gemacht und im Aroma ebenfalls ein Traum. Die Deko mit den Pinienkernen gibt Orangen-Ricotta-Tarte einen köstlichen Crunch!

    Du brauchst dafür:

    Für den Mürbteig:

    • 200 g Mehl
    • 130 g Butter (kalt)
    • 1 Prise Salz
    • 60 g Staubzucker
    • Eine Prise Zimt
    • 1 Eigelb

    Für die Fülle:

    • 1 Bio-Orange
    • 750 g Ricotta
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 70 g Zucker
    • 20 g Mehl
    • 20 g Speisestärke
    • 3 Eier

    Für die Deko:

    • 80 g Pinienkerne
    • etwas El Puderzucker
    • Einige kleine Rosmarin-Zweige

    Und so geht die Orangen-Ricotta-Tarte:

    • Butter in kleine Stücke schneiden
    • Mehl, 1 Prise Salz, Staubzucker und Zimt miteinander vermischen
    • Butter, Eigelb und 1–2 El kaltes Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig kneten
    • Den Teig flach drücken, in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
    • Parallel zum Ruhen die Orange heiß abwaschen, trocken reiben und Schale fein reiben und den Orangensaft auspressen
    • Ricotta, Orangenschalen, Vanillezucker und Zucker zu einer cremigen Masse verquirlen
    • Mehl und Speisestärke vermischen und in den Orangensaft unterrühren
    • Eier schaumig schlagen, Orangensaft und Eier in die Mehlmischung unterrühren
    •  Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen
    • Eine Quiche-/Tarteform mit Butter einfetten und den Teig vorsichtig die Form drücken und mehrmals mit der Gabel einstechen
    • Nun die Ricotta-Masse einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 185 Grad auf der 1. Schiene von unten 35–40 Minuten backen
    • Nach dem Auskühlen der Tarte:
      • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten
      • mit 1 El Puderzucker bestäuben und karamellisieren, anschließend den Rosmarin karamellisieren
      • beides auskühlen lassen und auf der Tarte dekorieren