Kategorie: Backen

  • Kräutertee-Scones

    Kräutertee-Scones

    Ich bin gerade ein großer Fan von Bitterstoffen und möchte ich euch diese Kräutertee-Scones als Inspiration weitergeben, weil sie ur gut und unkonventionell sind! Das Rezept stammt vom Start-up Bitterliebe und ist hier nur ganz leicht abgewandelt. Die Kräuter, die in der Milch ziehen, geben den Kräutertee-Scones diesen feinen unkonventionellen Geschmack, der mich und meine Familie voll und ganz überzeugt hat.⁠ Beim Servieren könnt ihr typisch englisch Clotted cream oder auch Schlagobers und Marmelade in Schälchen mit kredenzen, aber meines Erachtens ist das gar nicht notwendig.

    Du brauchst dafür:

    • 190 ml (pflanzliche) Milch
    • 5 TL losen Kräutertee
    • 270 g Mehl
    • 50 g Rohrzucker
    • 1 EL gemahlene Leinsamen (Original) oder gemahlene Nüsse
    • 1 TL Backpulver
    • 1 TL Backnatron
    • 1/2 TL Salz
    • 110 g kalte Butter

    Optionaler Zuckerguss:

    • 45 g Puderzucker (gesiebt)
    • 2 TL Kräuter Tee Aufguss

    Und so geht´s:

    • Milch kurz aufkochen, über die 5 EL des losen Kräutertees gießen und die Mischung 15 Minuten ziehen lassen, anschließend etwas auskühlen lassen – bis zum Auskühlen gibt es also gleich mal eine kurze Pause
    • Wenn du am Ende die Scones mit einem Zuckerguss glacieren möchtest, dann 1 TL Kräutertee mit etwas Wasser aufgießen, ziehen lassen und den Tee auskühlen lassen
    • Mehl, Rohrzucker, Leinsamen, Backpulver, Backnatron, Salz gut miteinander vermischen
    • Die Butter in die Mehlmischung einarbeiten
    • Dreiviertel der ausgekühlten Milch (restliche Milch zur Seite stellen, die brauchen wir noch) zur Mehl-/Buttermischung geben und rühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, anschließend den Teig weiterkneten
    • Teig ca. 1,5 cm dick ausrollen und mit einem Glas runde Scones ausstechen, bis kein Teig mehr übrig ist
    • Backrohr auf 180 Grad C Umluft vorheizen.
    • Die Scones während des Vorheizens für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen und vor dem Backen die Oberseite leicht mit der restlichen Milch bestreichen
    • Nach 10 Minuten backen jeden Scone wenden und weitere ca. 10-12 Minuten backen, bis die Scones oben goldbraun sind.
    • Für den optionalen Zuckerguss Puderzucker und Kräuterkur Tee in eine kleine Schüssel geben, glatt rühren und über die fertigen Scones träufeln.

  • Hammer Apfelkuchen

    Hammer Apfelkuchen

    Trotz meiner steirischen Herkunft sind Äpfel nicht mein allerliebstes Obst – aber bei diesem Hammer Apfelkuchen werde selbst ich schwach und nahezu süchtig danach! Geschmack und Konsistenz sind sooo gut, dass es eine kulinarische Wonne ist, diesen Kuchen zu essen. Das Rezept wirkt aber länger als der tatsächliche Aufwand, wenngleich ich über die Küchenhilfe beim Äfpelschälen und -schneiden wirklich richtig dankbar war😊

    Du brauchst dafür:

    Für den Kuchen:

    • 270g Mehl
    • ½TL Backpulver
    • 130g Butter
    • 80 g Zucker
    • 1 Ei
    • 1 Prise Salz

    Für die Fülle:

    • 2 kg Äpfel
    • 1 Zitrone
    • 500 ml Apfelsaft
    • 80 g Zucker
    • 40 g Staubzucker
    • 30 g Rosinen
    • 3 EL Rum
    • 2 Packungen Puddingpulver, Vanille
    • 30 g Semmelbrösel
    • 1 Ei
    • 1 EL Schlagobers
    • 100 g Mandelblättchen

    Und so geht´s:

    • Rosinen in den Rum geben und einweichen lassen
    • Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermischen
    • Butter und Ei einkneten, bis ein glatter Teig entsteht und diesen in Klarsichtfolie packen
    • Den Teig nun für ca. ½ Stunde im Kühlschrank rasten lassen
    • Zitrone pressen
    • Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln
    • Tortenform mit Butter ausstreichen und bemehlen
    • Inzwischen ist bestimmt mindestens eine halbe Stunde vergangen, also den Teig auswalken und die Tortenform damit gleichmäßig auslegen
    • Mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen und mit den Semmelbröseln bedecken
    • In einem Topf 400 ml Apfelsaft erwärmen und den Zucker und Staubzucker darin auflösen
    • Äpfel dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen
    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Den restlichen Apfelsaft mit dem Puddingpulver verrühren
    • Die Puddingmasse in den Topf mit den Äpfeln einrühren und die Rosinen und etwas mehr als die Hälfte der Mandelblättchen dazu geben
    • Die Masse nun so lange köcheln lassen, bis sie leicht andickt
    • Jetzt kommt die Masse in die Springform
    • Nun doch das Ei mit dem Schlagobers verquirlen und diese Masse über den gießen.
    • Die restlichen Mandelblättchen darauf streuen
    • Den Kuchen nun auf der untersten Schiene für ca. 50 Minuten backen
    • Lasst euch anschließend von dem traumhaften Duft nicht verleiten den Kuchen anzuschneiden, sondern lasst ihn ordentlich mehrere Stunden abkühlen, damit die Apfelmasse fest werden kann😊

  • Lieblings Gugelhupf

    Lieblings Gugelhupf

    Dieser Guglhupf ist wie ein Seelenschmeichler – ur lecker, aber auch ausgiebig. Er zergeht nahezu auf der Zunge und ich hab jedesmal wieder das Gefühl, dass meine Seele gestreichelt wird. Probier es auch mal!

    Du brauchst dafür:

    • 150 g Butter
    • 120 g Zucker
    • 1 Pkg Vanillezucker – am besten Orangenzucker
    • 4 Eier (Eiweiß und Eigelb trennen!)
    • 1 Messerspitze Zimt
    • 1 Fläschchen Rumaroma oder einen Schuss Rum
    • 180 g geriebene Haselnüsse oder Mandeln
    • 120 g Mehl
    • 3 TL Backpulver
    • 100 g gehackte Schokolade
    • Eine Handvoll Cranberries oder kandierte Früchte

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen
    • Guglhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl ausklopfen
    • Eiklar zu Schnee schlagen
    • Mehl und Backpulver vermischen
    • Butter schaumig rühren
    • Zucker, Vanille- oder Orangenzucker, Dotter, Zimt, Nüsse, Rum oder Rumaroma und die gehackte Schoko zur Butter geben und gut rühren
    • Mehl unterheben
    • Eiweiß unterheben
    • Cranberries unterheben
    • Die Masse in die gebutterte Form geben und glatt streichen
    • Ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen und evtl vor dem Herausnehmen 5 Minuten im geschlossenen Backrohr stehen lassen
    • Guglhupf auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Staubzucker bestreuen

  • Pastiera napoletana

    Pastiera napoletana

    Die Pastiera Napoletana ist eine echte Spezialität aus der Gegend um Neapel und wurde ursprünglich traditionell zu Ostern gebacken. Die Ricotta-Torte mit Weizenkörnern ist geschmacklich und olfaktorisch ein Hammer – der Aufwand lohnt sich wirklich sehr! Insbesondere, weil sich die Torte gut in 2 Tranchen an 2 Tagen machen lässt😊. Den Grano Cotto findet man übrigens in Italien im Supermarkt – in Österreich ist er z.T. im italienischen Fachhandel zu finden (ihr könnt aber alternativ auch Reis nehmen)!

    Du brauchst dafür:

    Für den Teig:

    Für die Fülle:

    • 600 g italienischer Grano Cotto (=gekochten Weizen im Glas) – alternativ kann auch Reis verwendet werden
    • 350 ml Milch
    • 30 g Butter
    • Abrieb von einer Bio-Zitrone
    • 1 Vanilleschote
    • 700 g Ricotta (frischen Ricotta unbedingt abtropfen lassen)
    • 150 g Zucker
    • 8 Eier
    • 50-100 g kandierte Früchte
    • 1 Fläschchen Blütenessenz oder Orangenblütenwasser oder Orangenaroma

    Und so geht´s:

    Alora, wir haben im Wesentlichen 3 Phasen, weil die vorbereitete Fülle vollständig – und daher am besten über Nacht – auskühlen sollte. Nachdem der Teig mit einer langen Rastzeit auch sehr happy ist, bereite ich den 1. Teil der Fülle und den Teig bereits am Vorabend vor.

    1. Vorbereitung für die Fülle:
    2. Weizen, Milch, Butter, Zitronenabrieb, seitlich eingeritzte Vanille und 1 Prise Salz in einen Topf geben
    3. Die Masse auf kleiner Flamme für eine halbe Stunden köcheln und sehr regelmäßig umrühren, bis eine dickflüssige Creme entsteht
    4. Die Vanilleschote aus der Masse nehmen und die Masse vollständig auskühlen lassen und zur Seite stellen
    • Jetzt geht´s an den Teig:
    • Mehl, Butter, Zucker und Eier miteinander zu einem Teig verarbeiten
    • Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank ruhen lassen
    • Finale
    • Ricotta abtropfen lassen, anschließend Zucker und Ricotta zu einer Creme verrühren und sukzessive 4 ganze Eier und zusätzlich 4 Eigelb unterrühren
    • Die vorbereitete Weizenfülle, Blüten- oder Orangenaroma und dann die kandierten Früchte in die Ricottamasse unterheben
    • Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen
    • Den Teig ausrollen und einige schmale Teigstreifen als Dekoration zur Seite legen
    • Eine Tortenform mit Butter einfetten
    • Nun den Teig in die Tortenform (ca. 28 cm) auslegen und auf einen hohen Rand achten
    • Nun die vorbereitete Fülle in die Form gießen und die zur Seite gelegten Teigstreifen in Rautenform über die Masse legen
    • Die Pastiera im Backrohr nun für ca. 1 Stunde backen und anschließend gut auskühlen lassen

  • Kraut-Kartoffel-Strudel

    Kraut-Kartoffel-Strudel

    Wir lieben pikante Strudel sehr und haben letztens mal überlegt, ob er wie vermutet typisch Wienerisch ist. Laut wikipedia kommt er jedenfalls aus dem Habsburgerreich und wurde erstmals in 1696 in der Handschrift Koch Puech erwähnt. Ich wusste auch noch nicht, dass Strudel ursprünglich schneckenförmig (Form eines Strudels) gewunden wurden und aus 10-12 Teigschichten bestanden. Erst im 18. Jahrhundert wurden die Strudel dann so wie heute noch auf dem Tisch ausgerollt, gezogen, befüllt und aufgerollt.

    Du brauchst dafür:

    • 1 Packung Strudelteig
    • 400 g Kartoffeln
    • 400 g Kraut
    • 4 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 250 g Sauerrahm
    • Etwas Butter

    Optional als Beilage:

    • Salat
    • Sauerrahm mit Salz und französischen Kräutern verfeinert

    Und so geht´s:

    • Kartoffel kochen
    • Kraut schneiden
    • Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in einer Pfanne dünsten.
    • Das geschnittene Kraut dazu geben, weich dünsten, salzen und pfeffern und auskühlen lassen
    • Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden
    • Die Kartoffeln mit dem ausgekühlten Kraut vermengen, Sauerrahm dazu geben, abschmecken und ggf. nochmal salzen und pfeffern
    • Backrohr auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Butter erwärmen, bis sie flüssig ist
    • Ein Strudelblatt auf ein leicht befeuchtetes Tuch legen und mit der Butter bestreichen
    • Ein zweites Strudelblatt darüber legen und die halbe Menge der Fülle auf das obere Drittel des Teiges verteilen
    • Die Seiten einschlagen und den Strudel fest einrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen
    • Mit dem zweiten Strudel genauso verfahren.
    • Die beiden Strudel mit der restlichen Butter bestreichen und 30 Minuten backen

  • Schoko Birnen Kuchen

    Schoko Birnen Kuchen

    Auf der Suche nach einem saftigen Schoko Kuchen mit Obst hab ich mich diesmal an die Kombination Schoko und Birnen gemacht. Schoko und Birnen harmonieren extrem gut und dieses Kuchen-Rezept ist zudem sehr einfach in der Durchführung. Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen und ist ein Hammer-Gaumenschmaus😊

    Du brauchst dafür:

    • 175 g Butter
    • 200 g Schokolade
    • 30 g Kakao
    • 3-4 Birnen
    • 3 EL Marillenmarmelade
    • 1 Schuss Rum
    • 3 Eier
    • Geriebene Schale von 1 Zitronen
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 200 g brauner Zucker
    • 120 g Mehl
    • ½ Packerl Backpulver

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 170 Grad Heißluft vorheizen
    • Butter mit der Schokolade und dem Kakao schmelzen
    • Birnen schälen, Strunk entfernen, in Würfel schneiden
    • Marillenmarmelade mit einem Schuss Rum verrühren und mit den Birnen vermischen
    • Eier, geriebene Zitronenschalen, Rumaroma und Zucker mehrere Minuten schaumig schlagen und die Butter-Schokomischung langsam unterrühren
    • Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls langsam unterrühren
    • Den Teig in eine gebutterte und bemehlte Tortenform geben, die Birnenstücke darauf verteilen und leicht eindrücken
    • Ca. 35 Minuten backen und Acht geben, dass der Kuchen innen nicht zu trocken wird

  • Raffaello Cupcakes

    Raffaello Cupcakes

    Wenn du auf der Suche nach Cupcakes bist, die einfach zu machen und ur lecker sind, kann ich dir die Raffaello Cupcakes wirklich sehr empfehlen! Das Frosting mit weißer Schokolade fetzt richtig in Kombination mit den Raffaellos und dem Ananassaft 🙂

    Du brauchst dafür:

    Für die Cupcakes:

    • 250 g Mehl
    • 1 Pkg Backpulver
    • 1 Prise Salz
    • 220 g Raffaello
    • 80 g Zucker
    • 1 Ei
    • 120 g weiche Butter
    • 125 ml Ananassaft
    • 1 TL Rum

    Für das Frosting

    • 100 g weiße Kuvertüre
    • 70 g Staubzucker
    • 2 EL Zitronensaft
    • 200 g Schlagobers
    • 1 Pkg Sahnesteif
    • Deko nach Wahl

    Und so geht´s:

    • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
    • Milch erhitzen und Gelatine darin auflösen
    • Vanilleschote längs einschneiden
    • Schlagobers, Zucker und Vanielleschote in einen Topf geben und aufkochen – dabei ständig umrühren, damit es nicht anbrennt
    • Die Milch zum Schlagobers geben und dabei ständig rühren, damit sich die beiden gut vermischen
    • Die Förmchen für die Panna Cotta mit kaltem Wasser ausspülen
    • Die Vanilleschote aus der Masse nehmen
    • Die Masse in die Förmchen füllen, auskühlen lassen und für ein paar Stunden im Kühlschrank kühlen
    • Obst waschen und entweder in Scheiben schneiden oder zu einem Fruchtspiegel mixen – optional mit
    • Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Muffin-Förmchen mit Papierförmchen auslegen
    • Mehl, Backpulver und Salz vermischen und auf die Seite stellen
    • Raffaello klein hacken und in eine Schüssel geben
    • In einer 2. Schüssel Ei und Zucker für mind. 5 Minuten schaumig schlagen
    • die weiche Butter dazugeben und weiter schaumig schlagen
    • Raffaello mit Ananassaft vermischen, dann die Eiermischung dazu geben und abschließend das Mehl unterheben
    • Teig in die Muffin-Förmchen füllen und im Backrohr für ca. 20-25 Minuten backen
    • Nach dem Backen auskühlen lassen, bevor ihr das Frosting drauf setzt.

    Jetzt geht´s an das Frosting:

    • Kuvertüre langsam schmelzen
    • Staubzucker und Zitronensaft in die Kuvertüre einrühren
    • Schlagobers mit dem Sahnesteif steif schlagen
    • Schlagobers unter die Schokolade heben und vermischen
    • Die Masse in einen Spritzbeutel geben und damit die ausgekühlten Cupcakes verzieren
    • Zum Abschluss könnt ihr noch Perlen oder andere Deko darauf verteilen
  • Torta di polenta e arancia

    Torta di polenta e arancia

    Wir lieben Polenta sehr, somit hab ich mich mal auf die Suche nach einem Polenta-Kuchen gemacht und wurde in Italien fündig 🙂 Diese torta di polenta e arancia hat einen Hauch küchenflow mit dabei und kam so gut an, dass wir sie innerhalb einer Woche sogar zwei Mal gemacht haben! Lasst euch inspirieren und genießt die Gaumenfreude dieser unkonventionellen torta di polenta e arancia!

    Du brauchst dafür:

    • 3 Eier
    • 80 g Zucker
    • 220 ml Olivenöl
    • 150 g Mandelmehl
    • 150 g Polenta
    • 1 TL Backpulver
    • Einige Tropfen Zitronensaft
    • Schale einer Zitrone
    • ½ TL Salz
    • 1 TL Rosmarin
    • Optional ein Fläschchen Rumaroma

    Für den Sirup:

    • 100 ml Wasser
    • 5 TL Honig
    • 6 Orangen

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • 100 ml Wasser zum Kochen bringen
    • 5 TL Honig einrühren
    • 4 Orangen pressen, das Fruchtfleisch zur Seite stellen und den Saft zum Sirup einrühren
    • 2 Orangen in dünne Scheiben schneiden, in den Sirup geben und 10 Minuten köcheln lassen
    • Die Orangenscheiben aus dem Sirup nehmen, auf ein Blech mit Backpapier legen und zur Seite stellen
    • Den Sirup ebenfalls zur Seite stellen – auch den brauchen wir noch 😊
    • Eier und Zucker schaumig schlagen
    • Olivenöl und das Fruchtfleisch der Orangen dazu geben und gut verrühren
    • Mandelmehl, Polenta, Backpulver, Zitronensaft und -schalen, Rumaroma, Salz und Rosmarin ebenfalls unterrühren und zu einem glatten Teig verrühren
    • Die Masse in eine Springform geben und für ca. 40 Minuten backen
    • Anschließend die Orangenscheiben auf dem Blech 10 Minuten auf jeder Seite backen
    • Die Torta leicht auskühlen lassen und den Sirup in mehreren Runden gleichmäßig über die Torta gießen und einziehen lassen – ich mach das ca. 3 Mal, bis der Sirup aufgebraucht ist
    • Getrocknete Orangenscheiben auf die Torta geben
    • Wenn der Sirup eingezogen ist, Torta aus der Springform nehmen und anrichten!

  • Low carb Fladen

    Ich liebe Brot, Jause, Pasta,… Aber immer öfter denke ich mir, dass ich den Kohlehydrate-Anteil in meinen Mahlzeiten eigentlich reduzieren möchte. Nicht radikal und fanatisch, aber doch aufmerksamer. Also hab ich mich auf die Suche nach Inspirationen gemacht. Das Ergebnis: Brot bleibt Brot und sucht seinesgleichen, aber mit Eiern bekommt man einen Fladen hin, der eine gangbare, proteinreiche und gesunde Alternative sein kann. Ein sehr positiver Zusatznutzen: der low carb Fladen ist schnell gemacht und funktioniert als Semmelersatz ganz gut 😊

    Warum ich weniger Kohlenhydrate essen möchte?

    1. Wenn der Körper weniger Kohlenhydrate zur Energiegewinnung verwendet, greift er vermehrt auf Fettreserven zurück😊
    2. Der Verzicht auf stark verarbeitete kohlenhydratreiche Lebensmittel kann dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel stabiler bleibt. Ich hab durchaus manchmal Heißhunger und nach dem Essen einen Energieabfall, insbesondere wenn ich viele Kohlenhydrate esse. Tue ich das nicht, habe ich gefühlt einen ausgeglicheneren Energielevel.
    3. Nicht nur mein Energielevel ist ausgewogener, ich habe auch das Gefühl, dass ich klarer und konzentrierter denken kann. Das kann letztlich daran liegen, dass die Energie aus Fett gewonnen wird, was zu einer besseren Versorgung des Gehirns führen kann.

    Hast du schon mal bewusst auf low carb gesetzt?

    Los geht´s – du brauchst für 8-9 Mini low carb Fladen:

    • 3 Eier
    • 4 EL Topfen
    • Salz, Rosmarin (alternativ Mohn oder Sesam)

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 150 Grad vorheizen
    • Eier trennen
    • Eiklar steif schlagen
    • Eigelb mit dem Topfen zu einer glatten Masse rühren und etwas salzen
    • Eiklar unterheben
    • mit einem Löffel 8 Teighäufchen auf ein Blech mit Backpapier geben, mit dem Messer ein Muster einritzen und mit Rosmarin bestreuen
    • ca. 20-25 Minuten backen und genießen
  • Scheiterhaufen mit Schnee und Vanillesauce

    Scheiterhaufen mit Schnee und Vanillesauce

    Seit langem schon reden wir davon, mal einen Scheiterhaufen zu machen – immer auch mit dem Augenzwinkern meines Lieblingsvorarlbergers, dass wir dann ja auch mal Apostelbrocken machen könnten – das scheint dem Scheiterhaufen insofern ähnlich zu sein, als sich hier Brioche und Milchmischung wiederfinden, von Äpfeln hab ich allerdings noch nichts gehört… Aber das ist eine andere Geschichte und dazu lasse ich mich demnächst einschulen – stay tuned 😉

    Du brauchst dafür:

    Scheiterhaufen:

    • 500 g Brioche-Striezel oder Brot
    • 350 ml Milch
    • 60 g Rohrzucker
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 2 Prisen Zimt
    • 1 Prise Nelkenpulver
    • 5 Eier
    • 6 Äpfel
    • 1 Bio-Zitrone
    • 80 g Rosinen – gleich beim Lesen in Rum einlegen😊
    • 40 g flüssige Butter

    Schneehaube:

    • 4 Eiklar
    • 40 g Staubzucker

    Vanillesauce:

    • 2 Eigelb
    • 400 ml Milch
    • 20 g Speisestärke
    • 2 EL Staubzucker
    • 200 ml Schlagobers
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 1 Vanilleschote oder 2 TL Vanilleessenz
    • 1 Schuss Rum

    Und so geht´s:

    • Rosinen in etwas Rum einlegen
    • Äpfel schälen und sehr grob raspeln oder schneiden
    • Zitrone heiß waschen, Schale sehr fein abreiben und den Saft auspressen
    • Äpfel mit Zitronenschalen, Zitronensaft, Rohrzucker, 1 Prise Zimt, 1 Prise Nelkenpulver und den in Rum eingelegten Rosinen vermischen
    • Backrohr auf 160 °C Heißluft vorheizen
    • Auflaufform mit Butter ausstreichen
    • Milch mit 6 Eiern, Vanillezucker und Zimt miteinander verquirlen
    • Brioche in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, Scheibe für Scheibe in die Milch-Mischung legen und vollsaugen lassen, anschl. in der Auflaufform auslegen, bis der Boden bedeckt ist
    • Apfelmischung darüber verteilen: je nachdem, wie groß deine Auflaufform ist, kannst du entweder
      • Die ganze Apfelmasse verteilen und darauf mit der obersten Briocheschicht abschließen oder
      • eine 2. Brioche-/ Apfel-/ Briocheschicht machen
    • Wichtig ist, dass du mit einer Briocheschicht endest
    • Auf dieser dann die restliche Milchmischung und die flüssige Butter verteilen
    • Den Scheiterhaufen im vorgeheizten Backrohr auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen
    • Eiklar und Zucker zu Eischnee schlagen und wellenförmig über den Scheiterhaufen streichen
    • Die Temperatur im Backrohr auf 230 °C erhöhen und den Eischnee im Ofen ca. 10 Minuten leicht bräunen
    • Während der Scheiterhaufen im Ofen vor sich hin brät, machen wir uns an die Vanillesauce:
    • Eigelb, 4 EL Milch und 1 EL Zucker 5 Minuten lang schaumig schlagen
    • 4-5 EL Milch mit der Speisestärke zu einer glatten Masse verrühren
    • Milch, Schlagobers, 1-2 EL Zucker, Vanillezucker, das Mark der Vanilleschote und die Vanilleschote selbst in einen Topf geben
    • Vanillemilch aufkochen und ständig umrühren
    • Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote rausnehmen und die Stärkemischung einrühren
    • Nochmal für 1 Minute aufkochen und dabei ständig umrühren
    • Temperatur auf kleine Stufe schalten, Rum einrühren und die geschlagene Ei-/Zuckermischung langsam einrühren
    • Fertig ist die Vanillesauce