Kategorie: Backen

  • karibische Biskuitroulade

    karibische Biskuitroulade

    Wir hatten mal wieder Lust auf eine einfache, sommerliche und karibisch angehauchte Biskuitroulade. Mit der Karibik verbinde ich ja unter anderem Ananas und Rum – also musste nur noch eine Creme her für unseren kulinarischen Ausflug. Im untenstehenden Rezept hab ich die Menge für die Creme etwas reduziert, da ich vor lauter Vorfreude viel zu viel Creme gemacht habe. Sie löffelt sich auch ohne karibische Roulade ur gut, aber beides ist dann schon sehr viel Karibik auf einmal 😉

    Du brauchst dafür:

    • 4 Eier
    • 100 g Rohrzucker
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • Abrieb von 1 Zitrone
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 120 g Mehl
    • 400 g Topfen
    • 100 g Joghurt
    • 5 Blätter Gelatine
    • optional: Rum
    • 1/4 Ananas
    • Staubzucker

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen
    • Backblech mit Backpapier abdecken
    • Eier, Zucker, Vanillezucker, Rumaroma und den Zitronenabrieb mehrere Minuten lang schaumig schlagen
    • Mehl vorsichtig unterheben
    • Masse auf dem Backpapier ca. 1 cm hoch aufstreichen
    • im Rohr für ca. 12 Minuten backen
    • Ein Geschirrtuch befeuchten, auflegen und den noch heißen Biskuitteig verkehrt drauflegen, so dass die untere Seite mit Backpapier oben ist
    • Das Backpapier vorsichtig abziehen und den noch heißen Biskuitteig mit dem Geschirrtuch einrollen und auskühlen lassen
    • Jetzt geht´s an die Füllung:
    • Gelatine in Wasser einweichen
    • Topfen, Zucker und Zitronensaft schaumig rühren und anschl. das Joghurt unterrühren
    • Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen, optional mit etwas Rum
    • Die Gelatine mit ein paar Löffeln der Topfenmasse verrühren
    • die Gelatinemasse in die restliche Topfenmasse einrühren
    • Die Creme kühl stellen, bis der Biskuitteig vollständig ausgekühlt ist
    • Ananas in kleine Stücke schneiden
    • Den Biskuitteig vorsichtig ausrollen und die Creme gleichmäßig darauf verstreichen und mit Ananasstückchen bedecken
    • Vorsichtig wieder einrollen
    • Nun noch im Kühlschrank etwas ruhen lassen und vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen
  • Babà al rum

    Babà al rum

    Meine Liebe zu Italien wird derzeit durch ein italienisches Kochbuch (in italienischer Sprache) inspiriert, durch das ich einen doppelten Nutzen habe: mein beginnendes Italienisch wird so Zug um Zug besser – und ich bin richtig motiviert, die Rezepte zu verstehen und mich davon inspirieren zu lassen. Babà al rum ist uns in Neapel laufend begegnet und auch in Triest war dieses Dolci sehr präsent. Ich freue mich sehr, euch dieses original-italienische Rezept mit einem Hauch österreichischer Deko, nämlich dem Zimtobers, und Orangenfilets vorstellen zu dürfen. Typisch für Italien wären alternativ auch gemischte frische Früchte und Vanillepudding.

    Weil es mich heute sehr beschäftigt hat teile ich gerne mit euch meine Erkenntnis über Gewichtsangaben😊: Ich bin ein Fan von Angaben in Gramm, in meiner steirischen Heimat bin ich allerdings mit Deka aufgewachsen und nun kam mir in Italien die Angabe Etto unter. Was das bedeutet? 100 Gramm sind 10 Deka sind 1 Etto, weil Etto 1 Hektogramm ist😊

    Du brauchst dafür:

    • 600 g Weizenmehl
    • 1 Würfel frischer Germ (42 g)
    • 5 Eier
    • 250 ml lauwarme Milch
    • 100 g Butter (1 etto)
    • Eine Prise Salz
    • 250 g Staubzucker
    • 5 EL Rum
    • Orangen
    • Schlagobers
    • Zimt

    Und so geht´s:

    • Germ in einer Schüssel in etwas lauwarmer Milch und ca. 10 g Zucker auflösen, 100 g Mehl dazu geben, gut verrühren und an einem warmen Ort 30-45 Minuten gehen lassen
    • Butter aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie weich ist, wenn es an die Verarbeitung geht
    • Auf einer glatten Fläche das restliche Mehl anhäufen und in der Mitte in eine Mulde Hefe, 5 aufgeschlagene Eier und eine Prise Salz dazu geben
    • Die zimmerwarme Butter hinzufügen
    • Die Masse mindestens 15 Minuten kräftig kneten und etwas Milch sowie einen Schuss Rum langsam dazugeben, bis der Teig eine weiche und leicht klebrige Konsistenz hat
    • Förmchen (pilzförmige Babà-Förmchen oder alternativ kleine Marmorkuchen- oder Muffin-Förmchen) einfetten und bemehlen und jeweils zur Hälfte mit dem Teig füllen
    • Die befüllten Förmchen abdecken und an einem warmen und trockenen Ort gehen lassen, bis der Teig bis zum Rand der Förmchen aufgegangen ist (bei mir hat das nicht mal eine Viertelstunde gedauert 😉)
    • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Die Kuchen für ca. 15-25 Minuten (je nach Förmchengröße) backen, anschl. etwas abkühlen lassen, aus den Förmchen nehmen und vollständig auskühlen lassen
    • In der Zwischenzeit den Sirup vorbereiten: 500 ml Wasser mit Zucker und Rum verrühren und aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
    • Die Kuchen im heißen Sirup eintauchen und wenden, so dass sie sich vollsaugen
    • Orangen filetieren
    • Schlagobers mit etwas Staubzucker und 1 TL Zimt steif schlagen
    • Auf einem kleinen Teller oder in einem Glas einen Kuchen mit etwas Schlagobers und einigen Orangenfilets anrichten
  • Zweierlei Polsterzipf

    Zweierlei Polsterzipf

    Als Kind hab ich die mit Marmelade gefüllten Polsterzipf aus Blätterteig geliebt. In meinen Studentenjahren hab ich dann auch pikante Füllungen für mich entdeckt und starte nun ein Revival dieses Lieblingsessens für meinen Freund😊  Entsprechend seiner Vorliebe hab ich hier 2/3 pikante und 1/3 süße Zipf gemacht.

    Noch verwende ich übrigens einen gekauften Blätterteig, aber es wird der Tag kommen, an dem ich meinen ersten selbstgemachten Blätterteig versuchen werde. Falls jemand von euch einen Tipp dazu hat, freue ich mich😊

    Du brauchst dafür:

    • 2 Pkg Blätterteig
    • ½ Zwiebel
    • ½ Knoblauchzehe
    • 2 Tomaten
    • ½ Paprika
    • 1 EL Jalapenos
    • 3 EL Bergkäse, gerieben
    • Französische Kräuter
    • 2 Eier
    • Marmelade
    • Etwas Bergkäse zum Bestreuen
    • Schokoflocken zum Bestreuen

    Und so geht´s:

    • Zwiebel, Knoblauch, Tomaten, Paprika und Jalapenos fein schneiden, Bergkäse reiben
    • Zwiebel, Knoblauch und Paprika in einer Pfanne mit etwas Öl einige Minuten dünsten
    • Tomaten, Jalapenos dazu geben
    • 1 Ei verquirlen, Bergkäse dazu geben und beides miteinander vermischen
    • Ei/Käse-Gemisch mit dem Gemüse gut verrühren, mit Salz, Pfeffer und französischen Kräutern würzen und nach ca. 1 Minute vom Herd nehmen und auskühlen lassen
    • Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen
    • Milch und Ei gut verquirlen
    • Blätterteig ausrollen und in Quadrate schneiden
    • Für die pikanten Polsterzipf in die Mitte der Quadrate einen Kaffeelöffel der Füllung geben
    • Für die süßen Polsterzipf in die Mitte der Quadrate einen Kaffeelöffel Marmelade geben
    • Die 2 gegenüberliegenden Ecken zusammen klappen, so dass ein dreieckiger „Polster“ entsteht, und die die Ränder gut andrücken und mit den Zacken einer Gabel verschließen
    • Alle Polsterzipf mit Ei bestreichen und ca. 12 Minuten im Backrohr backen
    • Die pikaten Polsterzipf mit etwas Bergkäse und süßen Polsterzipf mit einigen Schokoflocken bestreuen

  • Torta Tarentina

    Torta Tarentina

    Einmal mehr treibt uns die Sehnsucht nach Italien bei der Auswahl unseres Essens – diesmal war´s eine Torta Tarentina. Auf einem vorgebackenen Kartoffelboden kommt eine Mischung aus Tomaten, Zwiebel, Sardellen und Oliven, abgerundet mit Mozzarella – und flugs liegt Italien in der Luft😊 Geht schnell, schmeckt ur gut!

    Du brauchst dafür:

    • 600 g Kartoffeln
    • 2 Eier
    • 50 g Sauerrahm
    • 50 g geriebener Gouda
    • Etwas Butter und Semmelbrösel
    • Eine Handvoll Frühlingszwiebel
    • 4 Tomaten
    • 1 Knoblauch
    • 1 Glas Sardellen
    • 300 g Mozzarella
    • Eine Handvoll schwarze Oliven
    • Etwas Butter oder Öl
    • Oregano

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze
    • Rohe Kartoffeln schälen und raspeln
    • Eier verquirlen und mit Sauerrahm und Gouda mischen
    • Kartoffeln dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen
    • Eine Tortenform einbuttern oder einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen
    • Die Masse einfüllen, glattstreichen und für ca. 15 Minuten vorbacken
    • Tomaten würfelig schneiden
    • Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden
    • Knoblauch sehr fein schneiden
    • Sardellen grob hacken
    • Mozzarella in Scheiben schneiden
    • Oliven halbieren
    • Tomaten, Frühlingszwiebel, Sardellen und Knoblauch vermischen und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen
    • Die Tomatenmischung auf dem vorgebackenen Boden verteilen und mit Mozzarella und Oliven belegen
    • Bei 200 Grad Ober/Unterhitze auf unterer Höhe für ca. 40-45 Minuten backen

  • Joghurt-Brot

    Joghurt-Brot

    Wir lieben unterschiedliche Brotsorten und haben uns diesmal für ein Joghurt-Brot entschieden. Und weil ich mir endlich meinen heiß ersehnten Römertopf gekauft hab, hab ich dieses Joghurt-Brot gleich mal darin gebacken und war gespannt, wie der Unterschied zu einem normal gebackenen Brot ist. Mein Fazit: es wird im Römertopf noch fluffiger😊 Aber unter´m Strich: es geht auch ohne Römertopf super!

    Du brauchst dafür:

    • 250 g Joghurt
    • 600 g Mehl
    • 1 Pkg Trockenhefe
    • 180 ml lauwarmes Wasser
    • 1 EL Salz

    Und so geht´s:

    • Joghurt lauwarm wärmen
    • Mehl, Hefe und Salz in einer Rührschüssel vermischen
    • Das lauwarme Joghurt und Wasser in die Schüssel dazu geben und alles gemeinsam zu einem Teig vermengen – bei Bedarf etwas Wasser dazu, der Teig sollte aber nicht zu weich sein
    • Den Teig mehrere Stunden (ich hab ihn gute 7 Stunden gehen lassen) in einer geölten Schüssel an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat
    • Den Teig schlagen und falten, bis er rund ist und anschließend in die gewünschte Form bringen und bemehlen
    • Den Römertopf wässern und das Brot darin nochmal für ca. ½ bis 1 Stunde gehen lassen
    • Das Brot je nach Wunsch einschneiden, den Deckel draufgeben und ins kalte Backrohr geben
    • Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze heizen und das Brot ca. 50 Minuten backen, anschließend den Deckel wegnehmen und weitere 10 Minuten backen

  • Mohntorte

    Ihr habt Mohn zuhause und Lust auf etwas Süßes? Dann ist diese Mohntorte, die ursprünglich aus dem Waldviertel kommt, ein echt heißer Tipp für einen super leckeren Kuchen😊 ich nahm ihn kürzlich ins Büro mit und er war ruck zuck aufgegessen😊

    Du brauchst dafür:

    • 6 Eier
    • 200 g Butter
    • 120 g Zucker
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 200 g gemahlener Mohn
    • 200 g geriebene Haselnüsse
    • 60 ml Rum
    • Prise Zimt

    Für die Fülle und Glasur:

    • Ribiselmarmelade
    • 200 g Staubzucker
    • ½ Zitrone
    • 2 EL Wasser
    • Schokoflocken

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Springform mit Butter gut befetten
    • Eier trennen und Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen
    • Butter, Zucker, Vanillezucker und Dotter schaumig rühren
    • Mohn, Nüsse, Rum und Zimt zur Buttermasse geben und gut vermischen
    • Die Masse in die Springform geben und ca. 40 Minuten backen
    • Die Torte auskühlen lassen und anschließend längs durchschneiden
    • Die Ribiselmarmelade und den Rum vermischen und die Hälfte davon auf den Tortenboden streichen
    • Den oberen Teil der Torte wieder aufsetzen und mit der 2. Hälfte der Marmelade bestreichen
    • Glasur:
      • Zitrone auspressen
      • Staubzucker, Zitronensaft und Wasser verquirlen
      • Ein Häferl mit heißem Wasser befüllen
      • Die Glasur auf der Torte verteilen, ein breites Messer ins heiße Messer tauchen und die Glasur auf der Torte glatt streichen
      • Schokoflocken auf der Torte verteilen

  • Topfen Ananas Tarte

    Topfen Ananas Tarte

    Die Sonne ins Herz bringt diese Topfen Ananas Tarte, die nach Urlaub, Sommer und Sonnenschein schmeckt – karibisches Feeling inklusive. Sie ist ziemlich schnell gemacht und kommt Dank der Bananen ganz ohne Zucker aus, wenn ihr es nicht ganz süß haben wollt. Der Saft der Zitrone gibt der Topfen Ananas Tarte dann auch noch den optimalen Frischekick! Probiert es, es lohnt sich 🙂

    Du brauchst dafür:

    • 1 Zitrone
    • 5 reife Bananen
    • 80 g Butter
    • 180 g Mehl
    • 70 g geriebene Mandeln
    • 1 Prise Salz
    • 3 Eier
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 250 g Topfen
    • 60 g Kokosflocken
    • 250 ml Schlagobers
    • ½ Ananas
    • 1 Orange
    • Eine handvoll geriebene Schokolade

    Und so geht´s:

    • Quiche- oder Tarteform einfetten
    • Zitrone pressen
    • Ananas waagrecht halbieren, schälen, den Strunk rausschneiden und in dünne Stücke schneiden
    • Schlagobers steif schlagen
    • Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • 1 Banane schälen und mit der Gabel zerdrücken
    • Mehl, Butter, Mandeln, Salz und Banane mit dem Knethacken bröselig kneten und dann händisch zu einem glatten Teig kneten
    • Den Teig in die Form geben und bis zum oberen Rand festdrücken
    • 2 Bananen schälen, in Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen
    • Bananen mit ca. der Hälfte des Zitronensafts bestreichen
    • 2 Bananen schälen und mit der Gabel zerdrücken
    • 2 Eier trennen
    • Die 2 Eidotter mit einem ganzen Ei, Topfen, Zitronensaft, Kokosflocken, Rumaroma und 1,5 EL Mehl miteinander verrühren
    • Schlagobers unterheben
    • Nun die Masse auf den Teig mit den Bananen geben und verstreichen
    • Ananas auf der Masse gleichmäßig auflegen
    • Im Backrohr für 15 Minuten backen
    • Anschl. die Temperatur auf 180 Grad Ober-/Unterhitze reduzieren und weitere 30 Minuten backen
    • Schokolade über die Tarte reiben
    • Orange heiß waschen, trocknen und die Schale über die Tarte reiben
    • Tarte auskühlen lassen und servieren

  • Gorgonzola-Topfen-Kekse

    Dieses Rezept von „sweet & easy – Eni bäckt“ hat mich fasziniert, weil´s genau unseren Geschmack trifft: herzhaft pikant! Und die Kekse sind ein tolles kleines Geschenk und machen ordentlich was her😉

    Du brauchst dafür:

    Für den Teig:

    • 450 g Mehl
    • 280 g Butter
    • 90 g Wasser
    • 1 ,5 TL Backpulver
    • 1 starke Prise Salz
    • 1 starke Prise Cayenne Pfeffer

    1 Herzausstecher

    Für die Fülle:

    • 100 g Topfen
    • 100 g Gorgonzola
    • 100 g geriebener Emmentaler
    • 1 Handvoll getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)

    Und so geht´s:

    • Mehl, Butter, Wasser, Backpulver, Salz und Pfeffer zu einem Teig verkneten
    • Teig in Alufolien wickeln und mind. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
    • Inzwischen die Fülle vorbereiten:
      • Die getrockneten Tomaten fein schneiden (sie sollten wirklich nicht zu grob sein)
      • Gorgonzola zerkrümeln und mit Topfen, Emmentaler und getrockenten Tomaten vermischen
      • Fülle in einen Spritzbeutel füllen
    • Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen
    • Die gewünschte Form (in meinem Fall Herzen) ausstechen –
    • Backrohr auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen
    • Auf die Hälfte der Kekse großzügig etwas von der Fülle aus dem Spritzbeutel geben und am Rand zum Verschließen der Kekse ein paar Milimeter freilassen
    • Die andere Hälfte der Herzen als Deckel auf die Käseherzen legen
    • Alle Herzen am Rand mit den Zinken einer Gabel zusammendrücken
    • Wenn ihr wollt, könnt ihr jetzt noch CakePop-Stiele oder dicke Holzspieße hineinstecken – die Kekse sind aber recht schwer, bei meinen Keksen war das eine recht filigrane Angelegenheit
    • Nun die Kekse für 12-15 Minuten backen und warm oder kalt genießen

  • Milchrahmstrudel mit Vanillesauce

    Milchrahmstrudel mit Vanillesauce

    Der Milchrahmstrudel mit Vanillesauce ist einer Wiener Klassiker und extrem lecker (leider auch kalorienreich, aber er ist es absolut wert!). In diesem Rezept für Milchrahmstrudel mit Vanillesauce findet ihr 100% alles selbst gemacht: den Strudelteig, die Fülle sowieso und die Vanillesauce, die ohne Vanillepuddingpulver auskommt und super-natural ist.

    Du brauchst dafür:

    Für den Strudelteig:

    • 175 g Mehl (glatt)
    • 100 ml lauwarmes Wasser
    • Prise Salz
    • Schuss Essig
    • 1,5 TL Öl

    Für den Strudel:

    • 1 Handvoll Rosinen
    • etwas Rum
    • 4 Eier
    • 110 g Zucker
    • Salz
    • 1 TL Vanillezucker
    • 90 g Butter
    • Abrieb von 1 Zitrone
    • 400 g Topfen
    • 250 g Sauerrahm
    • 30 g Mehl
    • 3 Strudelteigblätter
    • Butter zum Ausstreichen
    • 100 g zerlassene Butter

    Für die Eiermilch:

    • 3 Eier
    • 250 ml Milch
    • 20 g Staubzucker
    • 1 TL Vanillezucker

    Für die Vanillesauce:

    • 2 Eigelb
    • 400 ml Milch
    • 20 g Speisestärke
    • 3 EL Staubzucker
    • 200 ml Schlagobers
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 1 Vanilleschote oder 2 TL Vanilleessenz
    • 1 Schuss Rum

    Und so geht´s:

    Wir starten mit dem Teig – danach gibt´s ein kurze Pause 😊

    • Die Rosinen in Rum einlegen und zur Seite stellen (die brauchen wir wieder beim Befüllen des Strudels)
    • Mehl mit Salz, Öl, Essig und Wasser zu einem Teig verkneten
    • Den Teig in eine Schüssel geben, mit Öl bepinseln und ca. 30-60 Minuten zugedeckt rasten lassen.

    Und nun zur Fülle:

    • Butter aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie zimmerwarm wird
    • Eier trennen und das Eiklar mit Zucker, Salz und Vanillezucker streif schlagen
    • Topfen abtropfen lassen
    • Butter, Dotter und Zitronenabrieb schaumig schlagen
    • Topfen und Sauerrahm (kurz abtropfen lassen) zum Dottergemisch geben und verrühren
    • Eischnee und Mehl vorsichtig unterheben
    • Backform mit Butter ausstreichen

    Jetzt joinen wir Teig und Fülle:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Den Teig in drei Teile teilen und jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen.
    • Ein feuchtes, mit Mehl bestaubtes Küchentuch auflegen
    • Den Teig mit dem Handrücken gleichmäßig ausziehen und auf das Küchentuch legen
    • Ein Drittel von der Topfenmasse auf einem Drittel des Teigs verteilen und 3-5 mm am Rand freilassen
    • Ein Drittel der Rosinen auf die Fülle streuen
    • Den Strudel mit dem Geschirrtuch einrollen, die Enden andrücken, einschlagen und in die Backform legen
    • Selbiges mit den beiden weiteren Strudel
    • Die Strudel mit flüssiger Butter bestreichen und im vorgeheizten Backrohr 20 Minuten backen

    Eiermilch 5 Minuten vor dem ersten Backende vorbereiten:

    • Eier mit Milch, Staubzucker und Vanillezucker gut verrühren
    • Nach der ersten Backzeit die Eiermilch über die Strudel gießen und nochmal 20 Minuten backen

    Und jetzt zur Vanillesauce:

    • Eigelb, 4 EL Milch und 1 EL Zucker 5 Minuten lang schaumig schlagen
    • 4-5 EL Milch mit der Speisestärke zu einer glatten Masse verrühren
    • Milch, Schlagobers, 1-2 EL Zucker, Vanillezucker, das Mark der Vanilleschote und die Vanilleschote selbst in einen Topf geben
    • Vanilleschote mit einem spitzen Messer aufschneiden, Mark herausschaben und zusammen mit der Schote in die Milch legen
    • Vanillemilch aufkochen und ständig umrühren
    • Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote rausnehmen und die Stärkemischung einrühren
    • Nochmal für 1 Minute aufkochen und dabei ständig umrühren
    • Temperatur auf kleine Stufe schalten, Rum einrühren und die geschlagene Ei-/Zuckermischung langsam einrühren
    • Fertig ist die Vanillesauce

  • Osterbrot

    Osterbrot

    Mit diesem Rezept für das traditionelle Osterbrot meiner Kindheit wünsche ich euch allen ein wunderschönes Osterwochenende! Es war für mich als Kind am Ostersamstag der Start in ein besonderes Wochenende: am Samstag Vormittag gebacken, um 14.00 Uhr bei einem Marterl im Freien geweiht und am Nachmittag mit der Osterjause genossen. Abends gab´s bei uns dann noch ein nachbarschaftliches Osterfeuer und viel Spaß. Geblieben ist das Osterbrot, der Genuss der Osterjause und die Freude am Leben 🙂 In diesem Sinne: genießt euer Wochenende und habt viel Freude!

    Du brauchst dafür:

    • 250 ml Weißwein
    • 1 Gewürznelke
    • 1 Zimtrinde
    • 375 ml lauwarme Milch
    • 1 Ei
    • 1 Würfel frischer Germ
    • 80 g Zucker
    • 1 kg glattes Mehl
    • 1 EL Salz
    • 140 g Butterschmalz (zimmerwarm)
    • Eine handvoll Rosinen
    • 1 Ei zum Bestreichen

    Und so geht´s:

    • Weißwein mit Gewürznelke und Zimtrinde erwärmen
    • 125 ml entnehmen und die Rosinen darin einweichen
    • Restlichen Weißwein mit den Gewürzen ziehen lassen
    • Milch erwärmen
    • Ei trennen
    • Germ in der Milch auflösen und Zucker und Eidotter dazu geben und gut verquirlen
    • Eiklar zu Schnee schlagen
    • Mehl und Salz miteinander vermischen
    • Milch dazugeben und vermischen
    • Wein mit Gewürzen abseihen und dazugeben und alles gut miteinander verkneten
    • Das Butterschmalz in den Teig einkneten bis der Teig glatt ist
    • Eiklar und Rosinen nacheinander ebenfalls einkneten
    • Das Brot nun zugedeckt an einem warmen Ort mind. 1 Stunde gehen lassen
    • Nun den Teig mehrfach einschlagen und in 2 Teile trennen. Beide Teile jeweils wieder einschlagen und in 2 getrennten Schüsseln nochmals mind. ½ Stunde gehen lassen
    • Backrohr auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Ei verquirlen
    • Osterbrote auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit dem Ei bestreichen
    • Nach 5 Minuten Backzeit das Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze runterschalten und insg. ca. 50 Minuten backen
    • anschließend auf einem Rost gut auskühlen lassen und genießen