Kategorie: cucina italiana

  • Pastiera napoletana

    Die Pastiera Napoletana ist eine echte Spezialität aus der Gegend um Neapel und wurde ursprünglich traditionell zu Ostern gebacken. Die Ricotta-Torte mit Weizenkörnern ist geschmacklich und olfaktorisch ein Hammer – der Aufwand lohnt sich wirklich sehr! Insbesondere, weil sich die Torte gut in 2 Tranchen an 2 Tagen machen lässt😊. Den Grano Cotto findet man übrigens in Italien im Supermarkt – in Österreich ist er z.T. im italienischen Fachhandel zu finden (ihr könnt aber alternativ auch Reis nehmen)!

    Du brauchst dafür:

    Für den Teig:

    Für die Fülle:

    • 600 g italienischer Grano Cotto (=gekochten Weizen im Glas) – alternativ kann auch Reis verwendet werden
    • 350 ml Milch
    • 30 g Butter
    • Abrieb von einer Bio-Zitrone
    • 1 Vanilleschote
    • 700 g Ricotta (frischen Ricotta unbedingt abtropfen lassen)
    • 150 g Zucker
    • 8 Eier
    • 50-100 g kandierte Früchte
    • 1 Fläschchen Blütenessenz oder Orangenblütenwasser oder Orangenaroma

    Und so geht´s:

    Alora, wir haben im Wesentlichen 3 Phasen, weil die vorbereitete Fülle vollständig – und daher am besten über Nacht – auskühlen sollte. Nachdem der Teig mit einer langen Rastzeit auch sehr happy ist, bereite ich den 1. Teil der Fülle und den Teig bereits am Vorabend vor.

    1. Vorbereitung für die Fülle:
    2. Weizen, Milch, Butter, Zitronenabrieb, seitlich eingeritzte Vanille und 1 Prise Salz in einen Topf geben
    3. Die Masse auf kleiner Flamme für eine halbe Stunden köcheln und sehr regelmäßig umrühren, bis eine dickflüssige Creme entsteht
    4. Die Vanilleschote aus der Masse nehmen und die Masse vollständig auskühlen lassen und zur Seite stellen
    • Jetzt geht´s an den Teig:
    • Mehl, Butter, Zucker und Eier miteinander zu einem Teig verarbeiten
    • Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank ruhen lassen
    • Finale
    • Ricotta abtropfen lassen, anschließend Zucker und Ricotta zu einer Creme verrühren und sukzessive 4 ganze Eier und zusätzlich 4 Eigelb unterrühren
    • Die vorbereitete Weizenfülle, Blüten- oder Orangenaroma und dann die kandierten Früchte in die Ricottamasse unterheben
    • Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen
    • Den Teig ausrollen und einige schmale Teigstreifen als Dekoration zur Seite legen
    • Eine Tortenform mit Butter einfetten
    • Nun den Teig in die Tortenform (ca. 28 cm) auslegen und auf einen hohen Rand achten
    • Nun die vorbereitete Fülle in die Form gießen und die zur Seite gelegten Teigstreifen in Rautenform über die Masse legen
    • Die Pastiera im Backrohr nun für ca. 1 Stunde backen und anschließend gut auskühlen lassen

  • Herbstliche Frittata

    Herbstliche Frittata

    Herbstzeit ist Kürbiszeit, also gibt´s heute eine herbstliche Frittata mit Kürbis, frischen Tomaten und viel Eiweiß. Lass dich nicht abschrecken von der Länge des Rezepts – die herbstliche Frittata ist deutlich weniger aufwändig als du denkst und sooo gut😊

    Du brauchst dafür:

    • 500 g Kürbis
    • 150 g Cherry Tomaten
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 50 g geriebener Parmesan
    • 1 Zitrone mit essbarer Schale
    • 7 Eier
    • 120 ml Cremefine
    • 1 Handvoll Ruccola
    • 60 g Ricotta

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden
    • Tomaten halbieren
    • Kürbis und Tomaten auf ein Backblech geben und mit Öl und Salz vermengen
    • ca. 20 Minuten ins Rohr geben, den Kürbis eventuell noch weitere 5 Minuten (abhängig von der Größe deiner Würfel)
    • Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in etwas Olivenöl für einige Minuten anschwitzen
    • Anschließend die Zwiebel auskühlen lassen
    • Parmesan reiben
    • Zitrone heiß waschen, trocknen und die Schale abreiben
    • Eine Zitronenhälfte auspressen
    • Eier, Parmesan, Zitronenschalen, Zitronensaft, Cremefine, Zwiebel, Salz und Pfeffer gut miteinander vermischen
    • Zur Eiermischung einer Handvoll gewaschenen Ruccola dazugeben
    • Inzwischen sollten Kürbis und Tomaten fertig sein 😊
    • Somit das Backrohr auf 170 Grad Ober-/Unterhitze reduzieren
    • Die Hälfte vom Kürbis mit der Eiermischung vermischen
    • Eine Auflaufform mit etwas Öl ausstreichen und die Eiermischung reingeben
    • Die Tomaten und die zweite Hälfte vom Kürbis darüber geben
    • Mit dem Ricotta löffelweise dekorieren
    • Abschließend noch die Oberflächen mit etwas Öl beträufeln
    • Im Rohr für ca. 45 Minuten backen, abschließend mit frischen Ruccola dekorieren und gut schmecken lassen 😊
  • Spinat-Cannelloni

    Spinat-Cannelloni

    Ihr wollt mal wieder essen wie in Italien? Diese Spinat-Cannelloni sind die Besten meines Lebens und auch wenn das Befüllen der Teigrollen ein wenig dauert so kann ich euch sagen: es ist den Aufwand so was von wert! Ein kleiner Tipp mit einem Augenzwinkern: ich hab meine Metall-Spritztülle irrtümlich in einem Spinat-Cannelloni verloren und erst beim Essen wieder gefunden 😉 Also im Sinne eurer Zahngesundheit: passt besser auf, als ich es getan hab und gutes Gelingen!

    Du brauchst dafür:

    • 24 Stück Cannelloni-Röhren (ungekocht)
    • Ca. 1-1,2 kg tiefgekühlter Blattspinat
    • 800 g Tomaten oder Tomatenstücke aus der Dose
    • optional Tomatenmark, wenn ihr frische Tomaten verwendet
    • 300 g Kräuterfrischkäse
    • 250 ml Creme fine
    • 240 g Mozzarella
    • 2 TL Creme Fraiche
    • 1 große Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 TL Muskatnuss

    Und so geht´s:

    • Spinat auftauen lassen und anschließend grob hacken
    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Auflaufform einfetten
    • Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in einer Pfanne glasig dünsten
    • Tomatenstückchen und Schlagobers oder Creme fine dazugeben
    • Mit etwas Zucker, Salz und Pfeffer würzen und ein paar Minuten köcheln lassen
    • Den aufgetauten Spinat grob hacken und mit Frischkäse, Creme fraiche, Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen
    • Die Spinatmasse in einen Spritzbeutel füllen und in die ungekochten Cannelloni füllen
    • Die gefüllten Cannelloni nacheinander dich in die Auflaufform schlichten
    • Die Tomatensauce darüber geben
    • Mozzarella reiben oder zupfen und darüber streuen
    • Im Backrohr für ca. 30 Minuten backen

  • Panna Cotta

    Panna Cotta

    Obwohl ich Zeit meines Lebens der italienischen Küche verfallen bin, hab ich mein erstes Panna Cotta erst kürzlich gemacht – in Italien😊 Mangels Mixer ohne Fruchtspiegel, aber es geht ja um´s Panna Cotta und nicht um die Deko 😉 und ich kann euch sagen: so einfach so eine gute Nachspeise zu zaubern macht echt Laune! Probiert es aus, ihr werdet es lieben!

    Du brauchst dafür:

    • 10 g Gelatine
    • 100 ml Milch
    • 500 ml Schlagobers
    • 100 g Zucker
    • 1 Vanilleschote
    • Obst, zB Pfirsiche oder Erdbeeren
    • Optional Zitronensaft und eine Prise Zucker

    Und so geht´s:

    • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
    • Milch erhitzen und Gelatine darin auflösen
    • Vanilleschote längs einschneiden
    • Schlagobers, Zucker und Vanielleschote in einen Topf geben und aufkochen – dabei ständig umrühren, damit es nicht anbrennt
    • Die Milch zum Schlagobers geben und dabei ständig rühren, damit sich die beiden gut vermischen
    • Die Förmchen für die Panna Cotta mit kaltem Wasser ausspülen
    • Die Vanilleschote aus der Masse nehmen
    • Die Masse in die Förmchen füllen, auskühlen lassen und für ein paar Stunden im Kühlschrank kühlen
    • Obst waschen und entweder in Scheiben schneiden oder zu einem Fruchtspiegel mixen – optional mit etwas Zitronensaft und je nach Wunsch mit einer Prise Zucker, falls die Früchte nicht süß genug sein sollten

  • Torta di polenta e arancia

    Torta di polenta e arancia

    Wir lieben Polenta sehr, somit hab ich mich mal auf die Suche nach einem Polenta-Kuchen gemacht und wurde in Italien fündig 🙂 Diese torta di polenta e arancia hat einen Hauch küchenflow mit dabei und kam so gut an, dass wir sie innerhalb einer Woche sogar zwei Mal gemacht haben! Lasst euch inspirieren und genießt die Gaumenfreude dieser unkonventionellen torta di polenta e arancia!

    Du brauchst dafür:

    • 3 Eier
    • 80 g Zucker
    • 220 ml Olivenöl
    • 150 g Mandelmehl
    • 150 g Polenta
    • 1 TL Backpulver
    • Einige Tropfen Zitronensaft
    • Schale einer Zitrone
    • ½ TL Salz
    • 1 TL Rosmarin
    • Optional ein Fläschchen Rumaroma

    Für den Sirup:

    • 100 ml Wasser
    • 5 TL Honig
    • 6 Orangen

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • 100 ml Wasser zum Kochen bringen
    • 5 TL Honig einrühren
    • 4 Orangen pressen, das Fruchtfleisch zur Seite stellen und den Saft zum Sirup einrühren
    • 2 Orangen in dünne Scheiben schneiden, in den Sirup geben und 10 Minuten köcheln lassen
    • Die Orangenscheiben aus dem Sirup nehmen, auf ein Blech mit Backpapier legen und zur Seite stellen
    • Den Sirup ebenfalls zur Seite stellen – auch den brauchen wir noch 😊
    • Eier und Zucker schaumig schlagen
    • Olivenöl und das Fruchtfleisch der Orangen dazu geben und gut verrühren
    • Mandelmehl, Polenta, Backpulver, Zitronensaft und -schalen, Rumaroma, Salz und Rosmarin ebenfalls unterrühren und zu einem glatten Teig verrühren
    • Die Masse in eine Springform geben und für ca. 40 Minuten backen
    • Anschließend die Orangenscheiben auf dem Blech 10 Minuten auf jeder Seite backen
    • Die Torta leicht auskühlen lassen und den Sirup in mehreren Runden gleichmäßig über die Torta gießen und einziehen lassen – ich mach das ca. 3 Mal, bis der Sirup aufgebraucht ist
    • Getrocknete Orangenscheiben auf die Torta geben
    • Wenn der Sirup eingezogen ist, Torta aus der Springform nehmen und anrichten!

  • Shrimps-Spaghetti

    Shrimps-Spaghetti

    Bislang waren unsere Spaghetti Carbaronra vegetariana mein absolutes Lieblingsessen – aber letztens wurden sie durch diese Shrimps-Spaghetti abgelöst, weil sie soooo gut sind 🙂 Dieses Rezept geht so schnell und ist perfekt, wenn ihr nicht so viel Lust auf Kochen, aber dafür umso mehr auf gutes Essen habt! Und falls ihr Respekt vor den Shrimps habt: bratet sie tatsächlich nur kurz an, dann werden sie fix nicht trocken und schmecken grandios! Buon apetito con gli Shrimps-Spaghetti!

    Du brauchst dafür:

    • 250 g Spaghetti
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 Zwiebel
    • 250 g küchenfertige Shrimps (=Garnelen, Gamberetti etc) oder Scampi
    • 2 EL Tomatenmark
    • 75 g creme fraiche oder 100 ml Schlagobers oder creme fine
    • 85 ml Prosecco oder Weißwein
    • Chili-Öl

    Und so geht´s:

    • Spaghetti in Salzwasser kochen
    • Knoblauch schälen und hacken
    • Shrimps mit Küchenrollenpapier trocken tupfen
    • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel glasig dünsten und die Shrimps oder Scampi kurz (ca. 1 Minute) anbraten (sonst werden sie zu trocken!)
    • Knoblauch, Chili oder geschnittene Jalapenos, Prosecco, creme fraiche oder Schlagobers und Tomatenmark hinzufügen.
    • Einige Minuten einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Chili-Öl abschmecken.
    • Inzwischen sollten die Nudeln ebenfalls fertig sein und nun beiden vermischen und anrichten.

  • Babà al rum

    Babà al rum

    Meine Liebe zu Italien wird derzeit durch ein italienisches Kochbuch (in italienischer Sprache) inspiriert, durch das ich einen doppelten Nutzen habe: mein beginnendes Italienisch wird so Zug um Zug besser – und ich bin richtig motiviert, die Rezepte zu verstehen und mich davon inspirieren zu lassen. Babà al rum ist uns in Neapel laufend begegnet und auch in Triest war dieses Dolci sehr präsent. Ich freue mich sehr, euch dieses original-italienische Rezept mit einem Hauch österreichischer Deko, nämlich dem Zimtobers, und Orangenfilets vorstellen zu dürfen. Typisch für Italien wären alternativ auch gemischte frische Früchte und Vanillepudding.

    Weil es mich heute sehr beschäftigt hat teile ich gerne mit euch meine Erkenntnis über Gewichtsangaben😊: Ich bin ein Fan von Angaben in Gramm, in meiner steirischen Heimat bin ich allerdings mit Deka aufgewachsen und nun kam mir in Italien die Angabe Etto unter. Was das bedeutet? 100 Gramm sind 10 Deka sind 1 Etto, weil Etto 1 Hektogramm ist😊

    Du brauchst dafür:

    • 600 g Weizenmehl
    • 1 Würfel frischer Germ (42 g)
    • 5 Eier
    • 250 ml lauwarme Milch
    • 100 g Butter (1 etto)
    • Eine Prise Salz
    • 250 g Staubzucker
    • 5 EL Rum
    • Orangen
    • Schlagobers
    • Zimt

    Und so geht´s:

    • Germ in einer Schüssel in etwas lauwarmer Milch und ca. 10 g Zucker auflösen, 100 g Mehl dazu geben, gut verrühren und an einem warmen Ort 30-45 Minuten gehen lassen
    • Butter aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie weich ist, wenn es an die Verarbeitung geht
    • Auf einer glatten Fläche das restliche Mehl anhäufen und in der Mitte in eine Mulde Hefe, 5 aufgeschlagene Eier und eine Prise Salz dazu geben
    • Die zimmerwarme Butter hinzufügen
    • Die Masse mindestens 15 Minuten kräftig kneten und etwas Milch sowie einen Schuss Rum langsam dazugeben, bis der Teig eine weiche und leicht klebrige Konsistenz hat
    • Förmchen (pilzförmige Babà-Förmchen oder alternativ kleine Marmorkuchen- oder Muffin-Förmchen) einfetten und bemehlen und jeweils zur Hälfte mit dem Teig füllen
    • Die befüllten Förmchen abdecken und an einem warmen und trockenen Ort gehen lassen, bis der Teig bis zum Rand der Förmchen aufgegangen ist (bei mir hat das nicht mal eine Viertelstunde gedauert 😉)
    • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Die Kuchen für ca. 15-25 Minuten (je nach Förmchengröße) backen, anschl. etwas abkühlen lassen, aus den Förmchen nehmen und vollständig auskühlen lassen
    • In der Zwischenzeit den Sirup vorbereiten: 500 ml Wasser mit Zucker und Rum verrühren und aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
    • Die Kuchen im heißen Sirup eintauchen und wenden, so dass sie sich vollsaugen
    • Orangen filetieren
    • Schlagobers mit etwas Staubzucker und 1 TL Zimt steif schlagen
    • Auf einem kleinen Teller oder in einem Glas einen Kuchen mit etwas Schlagobers und einigen Orangenfilets anrichten
  • Original italienisches Tiramisu

    Original italienisches Tiramisu

    Dieses Tiramisu Rezept ist nicht nur mit Abstand das Beste, es ist für mich auch ein ganz Besonderes, weil ich es von unseren italienischen Freunden, Simonetta und Fabio, auf italienisch geschenkt bekam – die wörtliche Bedeutung des Tiramisu – „zieh mich hoch“ – passt somit auch perfekt zum Ausbau meiner italienisch-Kenntnisse😊
    Vielen Dank an dieser Stelle an Fabio und Simonetta für das tolle Rezept😊

    Du brauchst dafür:

    • 3 Eier
    • 4 EL Zucker
    • 2 EL Cognac
    • 250 g Mascarpone
    • 200 g Savoiardi (italienische Biskotten)
    • 8-10 kleine Tassen Kaffee
    • Kakaopulver
    • Salz

    Und so geht´s:

    • Kaffee zubereiten, leicht süßen und auskühlen lassen
    • Eier trennen
    • Eiweiß steif schlagen
    • Eigelb mit Zucker und einer Prise Salz verquirlen
    • Cognac hinzufügen und nach und nach auch die Mascarpone unterrühren
    • Das steif geschlagene Eiweiß unterheben
    • Die Biskotten in den Kaffee tauchen und in einer rechteckigen Form nebeneinander auslegen, bis der ganze Boden mit Biskotten bedeckt ist
    • Anschließend einen Teil der Mascarpone-Creme darauf verteilen, diese wiederum mit Biskotten belegen und mit Mascarpone-Creme bedecken und je nach Form und Menge eine 3. Schicht, wobei die oberste Schicht die Creme ist
    • Abschließend großzügig mit Kakaopulver bestreuen und im Kühlschrank für einige Stunden ziehen lassen
  • Pasta e Fagioli

    Pasta e Fagioli

    Erst bei meinen letzten Aufenthalten in Italien wurde mir bewusst, dass Pasta e Fagioli ein ziemlich typisches Gericht ist – ursprünglich ein Essen der Bauern, die es sehr günstig satt gemacht und ordentlich mit Nährstoffen versorgt hat. Wir haben inzwischen sehr unterschiedliche Arten der Pasta e Fagioli gegessen – manchmal als one-pot-Version, manchmal als Sugo. Und was wir ebenfalls gelernt haben: behaltet euch die Rinde eures Parmesans auf – wenn ihr diese im Sugo mitkocht, bekommt sie einen außergewöhnlich guten Geschmack, ganz ohne Fleisch.

    Du brauchst dafür:

    • 1 Zwiebel
    • 1-2 Knoblauchzehen
    • 250 g Spaghetti, Fettucine o.ä.
    • 3-4 reife Tomaten
    • ca. 150 g geschälte Tomaten aus der Dose (alternativ auch frische Tomaten)
    • 1 Dose Bohnen
    • 1 EL Tomatenmark
    • falls verfügbar: 1 Parmesanrinde

    Und so geht´s:

    • Nudeln nach Packungsanleitung kochen
    • Zwiebel und Knoblauch klein schneiden
    • Tomaten in Stücke schneiden
    • Bohnen abspülen
    • Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl dünsten und den Knoblauch dazu geben und mit anschwitzen
    • Parmesanrinde, Bohnen, Tomatenmark und Tomaten dazugeben und gemeinsam dünsten
    • mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian würzen
    • Nudeln und Pasta miteinander vermischen und genießen
  • Forza Italia Panna Cotta

    Forza Italia Panna Cotta

    Mein Herz schlägt für Italien – bei der Fußball-EM gab´s eine Ausnahme, nämlich beim Spiel gegen Österreich, das wir in Triest mitverfolgt haben ;-). Und auch wenn das Ergebnis hart für mich war, so ist Italien mein Favorit 😊 Dieses Forza Italia Panna Cotta entstand als Überraschung für meinen Freund und war kulinarisch ein Traum! Probiert es aus, es wird euch gefallen!

    Du brauchst dafür:

    • 5-6 Kiwis (möglichst reif)
    • 2 EL Agavendicksaft
    • 400 ml Schlagobers, davon 100 ml steif geschlagen
    • 200 ml Milch
    • 1 Vanilleschote
    • 80 g Zucker
    • 4 Blätter Gelatine (ca. 8 Gramm)
    • 500 g Erdbeeren
    • Zucker nach Geschmack
    • 1 Schuss Rum

    Und so geht das Forza Italia Panna Cotta:

    • Kiwis schälen und in Stücke schneiden
    • mit dem Stabmixer pürieren und mit Agavendicksaft vermischen
    • in die Gläser füllen und im Kühlschrank kühl stellen
    • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
    • 100 ml vom Schlagobers steif schlagen und kühl stellen
    • Schlagobers, Milch, das Mark der Vanilleschote und die Schote selbst sowie Zucker in einen Topf geben und aufkochen
    • anschließend vom Herd nehmen und leicht auskühlen lassen
    • nun die Gelatine ausdrücken und im Topf unterrühren
    • nochmal ein bisserl auskühlen lassen und den steifen Schlagobers unterheben
    • die Masse vorsichtig über die Kiwis geben und darauf achten, dass sich die beiden Schichten nicht vermischen
    • beides im Kühlschrank für mind. 4 Stunden kühlen und fest werden lassen
    • Erdbeeren waschen und einen kleinen Teil als Deko zur Seite legen
    • die Erdbeeren mit einem Standmixer pürieren und mit Zucker und einem Schuss Rum abschmecken und im Kühlschrank kühl stellen
    • wenn das Panna Cotta nach ca. 4 Stunden fest ist, die gemixten Erdbeeren darüber verteilen und mit den zur Seite gelegten Erdbeerstücken dekorieren.