Kategorie: Süß

  • Eine Nuss Marzipan Tarte der besonderen Art

    Die Kombination aus Marzipan, geriebenen Nüssen und Amaretto macht diese Nuss Marzipan Tarte zu einem traumhaften Geschmackserlebnis. Dieses Rezept aus Italien ist fast ein Original, der einzige Unterschied hier ist die Menge des Zuckers. Wenn du deine Nuss Marzipan Tarte süßer möchtest, dann nimm einfach mehr Zucker. So sehr ich Italien und die italienische Küche liebe – die Mehlspeisen und Desserts sind mir meist viel zu süß, daher mache ich sie gerne mit reduzierter Zuckermenge selber und ich kann euch sagen: meinem Lieblingsvorarlberger und meiner Familie fiel das gar nicht auf 😉

    Du brauchst dafür:

    • 200 g Mehl
    • 220 g weiche Butter (100 g für den Boden, 120 g für die Fülle)
    • 90 g Zucker
    • 5 Eier
    • 200 g Marzipan
    • 120 g weiche Butter
    • 6 EL Amaretto
    • 200 g gemahlene Mandeln
    • 100 g Mandelblättchen

    Und so geht´s:

    • Mehl, die Hälfte des Zuckers, 1 Ei und die Butter in einer Rührschüssel miteinander vermischen und zu einem Teig kneten
    • Den Teig abschließend zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolien einwickeln und für ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten lassen
    • Die Tarte-Form mit etwas Butter einfetten
    • Anschließend den Teig ausrollen, in der Tarte-Form auslegen und mit einer Gabel einige Male einstechen.
    • Backrohr auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • die restlichen 4 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen
    • Marzipan, 120 g der weichen Butter, den restlichen Zucker, Amaretto und Eigelb mit dem Mixer verrühren
    • die gemahlenen Mandeln unterheben, anschließend das Eiweiß behutsam unterheben
    • Nun die Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen, glatt streichen und die Mandelblättchen darauf verteilen
    • Jetzt noch 30-40 Minuten im Backrohr backen, auskühlen lassen und genießen 🙂

  • Zwetschkenkuchen

    Nach einer längeren Backpause melde ich mich nun mit Großmutters Zwetschkenkuchen wieder zurück😊 Bei unserem Zwetschkenkuchen-erfahrenen Besuch hat er voll eingeschlagen, und sie sind kritisch und gute Kuchen gewöhnt😊 Zu machen ist der Kuchen ganz einfach und es geht auch recht schnell! Viel Spaß und guten Genuss!

    Du brauchst dafür:

    • 1 kg Zwetschken
    • 1 Stamperl Rum
    • 15 g brauner Zucker
    • 7 Eier
    • 1 Prise Salz
    • 4 EL Milch
    • 250 g Topfen
    • 250 g Staubzucker
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 1 Vanilleschote
    • 1 Bio-Zitrone
    • 350 g Butter
    • 350 g Mehl (glatt)
    • 2 TL Backpulver

    Und so geht´s:

    • Zwetschken halbieren, entkernen und in einer Schüssel mit Rum und braunem Zucker einlegen und immer wieder umrühren. Das könnt ihr auch schon ein paar Stunden, bevor ihr den Kuchen backt, machen, damit es länger einzieht
    • Butter schmelzen
    • 1 Ei trennen
    • Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen
    • Eidotter, 4 EL Milch, Topfen, 30 g vom Staubzucker, Vanillezucker cremig rühren und den Eischnee unterheben. Topfencreme im Kühlschrank kühlstellen.
    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Mark der Vanilleschote ausschaben
    • Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben
    •  Geschmolzene Butter, Vanille, Rumaroma, Zitronenabrieb und restlichem Staubzucker verquirlen
    • Die 6 Eier nacheinander dazu geben und verquirlichen
    • Mehl und Backpulver miteinander vermischen und unter die Eiermasse heben
    • Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen und glatt streichen
    • Zwetschken mit der Schnittfläche nach oben darauf gleichmäßig verteilen
    • Topfencreme punktuell auf dem Kuchen verteilen
    • Auf mittlerer Schiene für ca. 35 Minuten backen, auskühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und genießen!

  • Eierlikörkuchen

    Nun hab ich endlich meine Lieblings-Kuchenform mit einem meiner Lieblingskuchen (Eierlikörkuchen) verbunden – die Backform hab ich übrigens aus einem Laden in Triest, der für alle Bäcker*innen unter uns ein echtes Wunderland ist. Und wenn wir schon bei Italien sind: italienischer Eierlikör schmeckt exquisit, den kann ich euch auch wirklich sehr empfehlen 🙂 Aber zurück zum Eierlikörkuchen: er ist flaumig, saftig, nicht allzu süß und ein wahrer Genuss – try it!

    Du brauchst dafür:

    • 5 Eier
    • 100 g Staubzucker
    • 1 Packerl Vanillezucker
    • 1 Prise Salz
    • 250 ml Eierlikör
    • 250 ml Öl
    • 250 g Mehl
    • 1 Packerl Backpulver

    Und so geht´s:

    • Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Backform einfetten (außer bei Silikon, da mache ich das nicht)
    • Eier einige Minuten lang schaumig schlagen
    • Staubzucker, Vanillezucker und eine Prise Salz dazurühren
    • Langsam den Eierlikör unterrühren
    • Nun das Öl langsam unterrühren und einige Minuten weiter rühren, so dass eine schaumige Masse entsteht
    • Anschließend Mehl und Backpulver miteinander mischen und in die Masse unterrühren
    • Den Teig in die Kuchenform gießen und für ca. 45 – 50 Minuten backen
    • Den Kuchen aus dem Backofen nehmen und kurz abkühlen lassen, so dass er sich leicht aus der Form lösen lässt
    • Staubzucker über den Kuchen sieben und fertig ist die Leckerei

  • Boscomisu – die andere Schwarzwälderkirsch

    Boscomisu ist der Name, den mein Lieblingswahlitaliener letztens meiner Kirschschnitte gegeben hat. Sie erinnert geschmacklich sowohl an eine Schwarzwälderkirschtorte (die in Italien als bosco nero bekannt ist) wie auch an ein leckeres Tiramisu – die Kombination ist ein Hit: geschmacklich der Hammer, kalorientechnisch eine Sünde, die es aber absolut wert ist😊

    Du brauchst dafür:

    • 4 Eier
    • 180 g Rohrzucker
    • 125 g Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • 75 g Kekse, zB Amaretti
    • 1 großes Glas Kirschen
    • 1 Pkg Vanillepuddingpulver
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 3 Blätter Gelatine
    • 250 g Mascarpone
    • 200 g Sauerrahm
    • 250 g Schlagobers
    • 75 ml Kaffee
    • 2 EL Amaretto
    • 2 EL Kakaopulver

    Und so geht´s:

    • Los geht´s mit dem Biskuitteig:
      • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
      • Eier trennen und Eiweiß, eine Prise Salz und zwei Esslöffel Wasser steif schlagen
      • Ca. 100 g des Zuckers langsam einstreuen und dabei weiterschlagen
      • Eigelb nacheinander unterrühren
      • Mehl und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben
      • Auf einem Backblech ein Backpapier ausrollen und den Teig dünn darauf verstreichen (in weiterer Folge wird der Teig in der Hälfte der Fläche geteilt, daher dünn verstreichen)
      • Die Kekse in einem Sackerl mit einem Löffel grob zerbröseln und auf dem Teig verteilen
      • Teig ca. 10 Minuten backen, anschließend stürzen, das Backpapier vorsichtig abziehen und auskühlen lassen
    • Jetzt geht´s an die Fülle:
      • Kirschen über einer Schüssel abtropfen lassen
      • Puddingpulver, Vanillezucker und fünf Esslöffel Wasser zu einer glatten Masse verrühren
      • Kirschsaft aufkochen und kurz einkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und die Puddingmasse langsam einrühren
      • Abschließend die Kirschen unterrühren und die Masse etwas auskühlen lassen
      • In der Zwischenzeit den Biskuit in der Hälfte durchschneiden
      • Die Kirschmasse gleichmäßig auf eine der beiden Hälften geben, die andere Hälfte des Teigs einstweilen zur Seite stellen
    • Und jetzt kommt Teil 2 der Fülle:
      • Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen
      • Mascarpone, Sauerrahm, Schlagobers und die restlichen 80 g Zucker steif schlagen
      • Die Gelatine ausdrücken, im heißen Kaffee auflösen und mit dem Amaretto verfeinern
      • 1-2 EL von der Creme in die Kaffeemischung rühren, damit der Kaffee sämiger wird
      • Anschließend den Kaffee mit der Creme vorsichtig unterheben
      • Die Hälfte Creme auf die Kirschen geben und glatt streichen und mit dem 2. Boden bedecken
      • Die restliche Creme in einen Spritzbeutel füllen und Cremetupfen auf den Biskuit drapieren
      • Das Boscomisu für einige Stunden kühlen und vor dem Servieren Kakao darauf sieben.

  • Orangen-Ricotta-Tarte

    Als Alternative zur Pastiera Napoletana, die ja ein sensationelles Aroma von Orangen hat, kann ich euch diese Orangen-Ricotta-Tarte empfehlen. Sie ist unkompliziert, ist recht schnell gemacht und im Aroma ebenfalls ein Traum. Die Deko mit den Pinienkernen gibt Orangen-Ricotta-Tarte einen köstlichen Crunch!

    Du brauchst dafür:

    Für den Mürbteig:

    • 200 g Mehl
    • 130 g Butter (kalt)
    • 1 Prise Salz
    • 60 g Staubzucker
    • Eine Prise Zimt
    • 1 Eigelb

    Für die Fülle:

    • 1 Bio-Orange
    • 750 g Ricotta
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 70 g Zucker
    • 20 g Mehl
    • 20 g Speisestärke
    • 3 Eier

    Für die Deko:

    • 80 g Pinienkerne
    • etwas El Puderzucker
    • Einige kleine Rosmarin-Zweige

    Und so geht die Orangen-Ricotta-Tarte:

    • Butter in kleine Stücke schneiden
    • Mehl, 1 Prise Salz, Staubzucker und Zimt miteinander vermischen
    • Butter, Eigelb und 1–2 El kaltes Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig kneten
    • Den Teig flach drücken, in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
    • Parallel zum Ruhen die Orange heiß abwaschen, trocken reiben und Schale fein reiben und den Orangensaft auspressen
    • Ricotta, Orangenschalen, Vanillezucker und Zucker zu einer cremigen Masse verquirlen
    • Mehl und Speisestärke vermischen und in den Orangensaft unterrühren
    • Eier schaumig schlagen, Orangensaft und Eier in die Mehlmischung unterrühren
    •  Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig ausrollen
    • Eine Quiche-/Tarteform mit Butter einfetten und den Teig vorsichtig die Form drücken und mehrmals mit der Gabel einstechen
    • Nun die Ricotta-Masse einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 185 Grad auf der 1. Schiene von unten 35–40 Minuten backen
    • Nach dem Auskühlen der Tarte:
      • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten
      • mit 1 El Puderzucker bestäuben und karamellisieren, anschließend den Rosmarin karamellisieren
      • beides auskühlen lassen und auf der Tarte dekorieren

  • Kräutertee-Scones

    Ich bin gerade ein großer Fan von Bitterstoffen und möchte ich euch diese Kräutertee-Scones als Inspiration weitergeben, weil sie ur gut und unkonventionell sind! Das Rezept stammt vom Start-up Bitterliebe und ist hier nur ganz leicht abgewandelt. Die Kräuter, die in der Milch ziehen, geben den Kräutertee-Scones diesen feinen unkonventionellen Geschmack, der mich und meine Familie voll und ganz überzeugt hat.⁠ Beim Servieren könnt ihr typisch englisch Clotted cream oder auch Schlagobers und Marmelade in Schälchen mit kredenzen, aber meines Erachtens ist das gar nicht notwendig.

    Du brauchst dafür:

    • 190 ml (pflanzliche) Milch
    • 5 TL losen Kräutertee
    • 270 g Mehl
    • 50 g Rohrzucker
    • 1 EL gemahlene Leinsamen (Original) oder gemahlene Nüsse
    • 1 TL Backpulver
    • 1 TL Backnatron
    • 1/2 TL Salz
    • 110 g kalte Butter

    Optionaler Zuckerguss:

    • 45 g Puderzucker (gesiebt)
    • 2 TL Kräuter Tee Aufguss

    Und so geht´s:

    • Milch kurz aufkochen, über die 5 EL des losen Kräutertees gießen und die Mischung 15 Minuten ziehen lassen, anschließend etwas auskühlen lassen – bis zum Auskühlen gibt es also gleich mal eine kurze Pause
    • Wenn du am Ende die Scones mit einem Zuckerguss glacieren möchtest, dann 1 TL Kräutertee mit etwas Wasser aufgießen, ziehen lassen und den Tee auskühlen lassen
    • Mehl, Rohrzucker, Leinsamen, Backpulver, Backnatron, Salz gut miteinander vermischen
    • Die Butter in die Mehlmischung einarbeiten
    • Dreiviertel der ausgekühlten Milch (restliche Milch zur Seite stellen, die brauchen wir noch) zur Mehl-/Buttermischung geben und rühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, anschließend den Teig weiterkneten
    • Teig ca. 1,5 cm dick ausrollen und mit einem Glas runde Scones ausstechen, bis kein Teig mehr übrig ist
    • Backrohr auf 180 Grad C Umluft vorheizen.
    • Die Scones während des Vorheizens für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen und vor dem Backen die Oberseite leicht mit der restlichen Milch bestreichen
    • Nach 10 Minuten backen jeden Scone wenden und weitere ca. 10-12 Minuten backen, bis die Scones oben goldbraun sind.
    • Für den optionalen Zuckerguss Puderzucker und Kräuterkur Tee in eine kleine Schüssel geben, glatt rühren und über die fertigen Scones träufeln.

  • Hammer Apfelkuchen

    Hammer Apfelkuchen

    Trotz meiner steirischen Herkunft sind Äpfel nicht mein allerliebstes Obst – aber bei diesem Hammer Apfelkuchen werde selbst ich schwach und nahezu süchtig danach! Geschmack und Konsistenz sind sooo gut, dass es eine kulinarische Wonne ist, diesen Kuchen zu essen. Das Rezept wirkt aber länger als der tatsächliche Aufwand, wenngleich ich über die Küchenhilfe beim Äfpelschälen und -schneiden wirklich richtig dankbar war😊

    Du brauchst dafür:

    Für den Kuchen:

    • 270g Mehl
    • ½TL Backpulver
    • 130g Butter
    • 80 g Zucker
    • 1 Ei
    • 1 Prise Salz

    Für die Fülle:

    • 2 kg Äpfel
    • 1 Zitrone
    • 500 ml Apfelsaft
    • 80 g Zucker
    • 40 g Staubzucker
    • 30 g Rosinen
    • 3 EL Rum
    • 2 Packungen Puddingpulver, Vanille
    • 30 g Semmelbrösel
    • 1 Ei
    • 1 EL Schlagobers
    • 100 g Mandelblättchen

    Und so geht´s:

    • Rosinen in den Rum geben und einweichen lassen
    • Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermischen
    • Butter und Ei einkneten, bis ein glatter Teig entsteht und diesen in Klarsichtfolie packen
    • Den Teig nun für ca. ½ Stunde im Kühlschrank rasten lassen
    • Zitrone pressen
    • Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln
    • Tortenform mit Butter ausstreichen und bemehlen
    • Inzwischen ist bestimmt mindestens eine halbe Stunde vergangen, also den Teig auswalken und die Tortenform damit gleichmäßig auslegen
    • Mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen und mit den Semmelbröseln bedecken
    • In einem Topf 400 ml Apfelsaft erwärmen und den Zucker und Staubzucker darin auflösen
    • Äpfel dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen
    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Den restlichen Apfelsaft mit dem Puddingpulver verrühren
    • Die Puddingmasse in den Topf mit den Äpfeln einrühren und die Rosinen und etwas mehr als die Hälfte der Mandelblättchen dazu geben
    • Die Masse nun so lange köcheln lassen, bis sie leicht andickt
    • Jetzt kommt die Masse in die Springform
    • Nun doch das Ei mit dem Schlagobers verquirlen und diese Masse über den gießen.
    • Die restlichen Mandelblättchen darauf streuen
    • Den Kuchen nun auf der untersten Schiene für ca. 50 Minuten backen
    • Lasst euch anschließend von dem traumhaften Duft nicht verleiten den Kuchen anzuschneiden, sondern lasst ihn ordentlich mehrere Stunden abkühlen, damit die Apfelmasse fest werden kann😊

  • Lieblings Gugelhupf

    Dieser Guglhupf ist wie ein Seelenschmeichler – ur lecker, aber auch ausgiebig. Er zergeht nahezu auf der Zunge und ich hab jedesmal wieder das Gefühl, dass meine Seele gestreichelt wird. Probier es auch mal!

    Du brauchst dafür:

    • 150 g Butter
    • 120 g Zucker
    • 1 Pkg Vanillezucker – am besten Orangenzucker
    • 4 Eier (Eiweiß und Eigelb trennen!)
    • 1 Messerspitze Zimt
    • 1 Fläschchen Rumaroma oder einen Schuss Rum
    • 180 g geriebene Haselnüsse oder Mandeln
    • 120 g Mehl
    • 3 TL Backpulver
    • 100 g gehackte Schokolade
    • Eine Handvoll Cranberries oder kandierte Früchte

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen
    • Guglhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl ausklopfen
    • Eiklar zu Schnee schlagen
    • Mehl und Backpulver vermischen
    • Butter schaumig rühren
    • Zucker, Vanille- oder Orangenzucker, Dotter, Zimt, Nüsse, Rum oder Rumaroma und die gehackte Schoko zur Butter geben und gut rühren
    • Mehl unterheben
    • Eiweiß unterheben
    • Cranberries unterheben
    • Die Masse in die gebutterte Form geben und glatt streichen
    • Ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen und evtl vor dem Herausnehmen 5 Minuten im geschlossenen Backrohr stehen lassen
    • Guglhupf auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Staubzucker bestreuen

  • Pastiera napoletana

    Die Pastiera Napoletana ist eine echte Spezialität aus der Gegend um Neapel und wurde ursprünglich traditionell zu Ostern gebacken. Die Ricotta-Torte mit Weizenkörnern ist geschmacklich und olfaktorisch ein Hammer – der Aufwand lohnt sich wirklich sehr! Insbesondere, weil sich die Torte gut in 2 Tranchen an 2 Tagen machen lässt😊. Den Grano Cotto findet man übrigens in Italien im Supermarkt – in Österreich ist er z.T. im italienischen Fachhandel zu finden (ihr könnt aber alternativ auch Reis nehmen)!

    Du brauchst dafür:

    Für den Teig:

    Für die Fülle:

    • 600 g italienischer Grano Cotto (=gekochten Weizen im Glas) – alternativ kann auch Reis verwendet werden
    • 350 ml Milch
    • 30 g Butter
    • Abrieb von einer Bio-Zitrone
    • 1 Vanilleschote
    • 700 g Ricotta (frischen Ricotta unbedingt abtropfen lassen)
    • 150 g Zucker
    • 8 Eier
    • 50-100 g kandierte Früchte
    • 1 Fläschchen Blütenessenz oder Orangenblütenwasser oder Orangenaroma

    Und so geht´s:

    Alora, wir haben im Wesentlichen 3 Phasen, weil die vorbereitete Fülle vollständig – und daher am besten über Nacht – auskühlen sollte. Nachdem der Teig mit einer langen Rastzeit auch sehr happy ist, bereite ich den 1. Teil der Fülle und den Teig bereits am Vorabend vor.

    1. Vorbereitung für die Fülle:
    2. Weizen, Milch, Butter, Zitronenabrieb, seitlich eingeritzte Vanille und 1 Prise Salz in einen Topf geben
    3. Die Masse auf kleiner Flamme für eine halbe Stunden köcheln und sehr regelmäßig umrühren, bis eine dickflüssige Creme entsteht
    4. Die Vanilleschote aus der Masse nehmen und die Masse vollständig auskühlen lassen und zur Seite stellen
    • Jetzt geht´s an den Teig:
    • Mehl, Butter, Zucker und Eier miteinander zu einem Teig verarbeiten
    • Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank ruhen lassen
    • Finale
    • Ricotta abtropfen lassen, anschließend Zucker und Ricotta zu einer Creme verrühren und sukzessive 4 ganze Eier und zusätzlich 4 Eigelb unterrühren
    • Die vorbereitete Weizenfülle, Blüten- oder Orangenaroma und dann die kandierten Früchte in die Ricottamasse unterheben
    • Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen
    • Den Teig ausrollen und einige schmale Teigstreifen als Dekoration zur Seite legen
    • Eine Tortenform mit Butter einfetten
    • Nun den Teig in die Tortenform (ca. 28 cm) auslegen und auf einen hohen Rand achten
    • Nun die vorbereitete Fülle in die Form gießen und die zur Seite gelegten Teigstreifen in Rautenform über die Masse legen
    • Die Pastiera im Backrohr nun für ca. 1 Stunde backen und anschließend gut auskühlen lassen

  • Schoko Birnen Kuchen

    Schoko Birnen Kuchen

    Auf der Suche nach einem saftigen Schoko Kuchen mit Obst hab ich mich diesmal an die Kombination Schoko und Birnen gemacht. Schoko und Birnen harmonieren extrem gut und dieses Kuchen-Rezept ist zudem sehr einfach in der Durchführung. Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen und ist ein Hammer-Gaumenschmaus😊

    Du brauchst dafür:

    • 175 g Butter
    • 200 g Schokolade
    • 30 g Kakao
    • 3-4 Birnen
    • 3 EL Marillenmarmelade
    • 1 Schuss Rum
    • 3 Eier
    • Geriebene Schale von 1 Zitronen
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 200 g brauner Zucker
    • 120 g Mehl
    • ½ Packerl Backpulver

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 170 Grad Heißluft vorheizen
    • Butter mit der Schokolade und dem Kakao schmelzen
    • Birnen schälen, Strunk entfernen, in Würfel schneiden
    • Marillenmarmelade mit einem Schuss Rum verrühren und mit den Birnen vermischen
    • Eier, geriebene Zitronenschalen, Rumaroma und Zucker mehrere Minuten schaumig schlagen und die Butter-Schokomischung langsam unterrühren
    • Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls langsam unterrühren
    • Den Teig in eine gebutterte und bemehlte Tortenform geben, die Birnenstücke darauf verteilen und leicht eindrücken
    • Ca. 35 Minuten backen und Acht geben, dass der Kuchen innen nicht zu trocken wird