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  • Spargel Erdbeer Salat

    Es gibt so einfache, aber echt geniale Vorspeisen – und diese ist eine solche! Der Spargel Erdbeer Salat schmeckt natürlich mit frischem Spargel am besten, aber auch mit dem eingelegten aus dem Glas ist er wunderbar und extrem schnell gemacht! Und so was gut, echt empfehlenswert!

    Ich empfehle eigentlich Weißweinessig dazu, weil´s farblich schöner ist. Aber auch mit einem guten Balsamico-Essig schmeckt es wunderbar😊

    Und falls du eine Hauptspeise mit Spargel suchst, die nicht alltäglich ist, dann schau dir mal den home made Flammkuchen mit Spargel und Gorgonzola an – der ist mega 😉

    Los geht´s – du brauchst für den Spargel Erdbeer Salat:

    • 250 g weißer Spargel
    • 250 g Erdbeeren
    • Weißweinessig
    • Olivenöl
    • Salz & Pfeffer
    • Optional etwas Blattsalat

    Und so geht´s:

    • Je nach Spargel evtl. schälen
    • 5 Minuten vorsichtig köcheln lassen
    • In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen und halbieren
    • Blattsalat waschen
    • Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer das Dressing abschmecken
    • Spargel und Erdbeeren in eine Schüssel und vorsichtig mit dem Dressing vermischen
    • Anrichten und fertig! Optional natürlich mit dem Blattsalat
    • Guten Appettit😊

  • Flammkuchen mit Spargel und Gorgonzola

    Es gibt ja hier schon einige Flammkuchen auf diesem Blog – weil wir ihn lieben😊 Und diese Variante des Flammkuchen mit Spargel und Gorgonzola ist derzeit unser absoluter Favorit! Mit frischem Spargel ist es natürlich der mega-Hammer, aber ich bin mir sicher, dass wir ihn auch außerhalb der Spargel-Saison mit dem eingelegten Spargel aus dem Glas wieder essen werden. Wir haben meistens den weißen Spargel verwendet, aber auch mit dem grünen oder lilanen Spargel schmeckt´s lecker. Und wenn ihr schon beim Spargel seid, könnt ihr als Vorspeise auch den Spargel-Erdbeer-Salat probieren – sehr empfehlenswert😊 In diesem Sinne: nutzt die  letzte Chance vor dem Ende der Spargel-Saison für diesen extrem leckeren, einfachen und schnell gemachten Flammkuchen! Gutes Gelingen und guten Appettit😊

    PS Du möchtest weitere Flammkuchen-Inspirationen? Dann schau dir mal den home made Flammkuchen Elsässer Art oder auch den home made Flammkuchen mit Camembert und Preiselbeeren an – auch seeehhhhr zu empfehlen!

    Los geht´s – du brauchst für 2 Bleche (4-6 Personen):

    Für den Teig:

    • 450 g Mehl
    • 4 EL Olivenöl
    • 2 Eigelb
    • 1 TL Salz
    • 200 ml Wasser

    Für den Belag:

    • 200 g Creme fraiche
    • 2-3 EL Frischkäse
    • 2 Mozzarella-Kugeln
    • 500 – 600 g Spargel
    • Ca 100-150 g Gorgonzola
    • Salz, Pfeffer

    Salat als Beilage

    Und so geht´s:

    • Mehl mit Olivenöl, Eigelb, Salz und Wasser zu einem glatten Teig kneten
    • Teig mit etwas Olivenöl einstreichen und in Frischhaltefolie ca. ½ Stunde gehen lassen
    • Spargel kurz vorkochen: den weißen Spargel koche ich leicht für 5 Minuten und lass ihn anschl. etwas abkühlen
    • Nach dem Ruhen das Backrohr auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Creme fraiche und Frischkäse miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen
    • Nach dem Ruhen den Teig in 2 Hälften teilen und diese jeweils sehr dünn ausrollen
    • Mit Creme fraiche bestreichen
    • Vorgekochten Spargel darauf verteilen
    • Die abgetropfte Mozzarella-Kugel grob in kleine Stücke reißen und auf dem Flammkuchen verteilen
    • Nun noch den Gorgonzola in kleine grobe Stücke reißen und ebenfalls auf dem Flammkuchen verteilen
    • Mit Salz und Pfeffer würzen
    • Im vorgeheizten Backrohr für ca. 12 Minuten backen, inzwischen den Salat vorbereiten
    • Guten Appettit😊

  • Bananenbrot – the best

    Mein Freund liebt Bananenbrot, also hab ich viel probiert und nun die optimale Mischung gefunden! Es geht super auf und ist trotz Vollkornmehl sehr fluffig und geschmackvoll – und kaum Arbeit!

    Du brauchst dafür:

    • 4 weiche Bananen
    • 2 Eier
    • 80 ml neutrales Öl (ich nehme am liebsten das mit Buttergeschmack)
    • 100 g brauner Zucker (bitte nehmt wirklich braunen Zucker!)
    • 100 g grob geriebene Nüsse (z.B. Walnüsse)
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • ½ Pkg Backpulver
    • 200 g Dinkelvollkornmehl
    • Etwas Zimt und Muskat
    • 1 Prise Salz
    • 60 ml Milch
    • 200 g Mehl

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Bananen mit einer Gabel zu einem groben Mus zerdrücken und auf die Seite stellen
    • In einer Schüssel Eier, Zucker, Vanillezucker mit einem Mixer schaumig quirlen
    • Öl hinzufügen und nochmal quirlen
    • Nüsse, Mehl, Backpulver, Zimt, Muskat und Milch hinzufügen und nochmal quirlen
    • Bananenmus unterheben
    • Eine rechteckige Backform einfetten und den Teig einfüllen
    • Ca. 50 Minuten backen, anschließend in der Form kurz auskühlen lassen und nach ca. 10 Minuten aus der Form nehmen und weiter auskühlen lassen

  • Pasta mit Spargel und Zitrone

    Eine leckere neue italo -Variante des Spargels findest du in diesem Rezept: abgelöscht mit Prosecco, verfeinert mit Zitrone, Sahne und Parmesan ist es die perfekte Frühlings-Pasta, die ich seit langem gegessen habe! Und wie bei den meisten meiner Paste ist sie schnell gemacht und noch schneller aufgegessen 🙂

    • Ab welchem Jahrhundert wurde Spargel angebaut?
    • Was bedeutet das Sprichwort „Stich den Spargel nie nach Johanni“?

    Ein paar Infos rund um den Spargel

    Ab welchem Jahrhundert wurde Spargel angebaut?

    Der Ursprung des grünen Spargels kommt wohl aus Asien (China,Persien,..) und galt bis 400 v.Chr. als Heilpflanze. Zug um Zug eroberte der Spargel Agypten und Nofrete und ihr Pharao machten den Spargel zur Götterspeise und kam langsam nach Griechenland und schließlich nach Rom . Ab ca. 175 v.Chr. wurde er wohl ein Fixpunkt auf den römischen Tellern. Aus dieser Zeit stammt auch die älteste Anleitung für den Spargelanbau 🙂
    Bis ins 16. Jahrhunderte wurde er in Klöstern und Apothekergärten angebaut und wieder als Heilpflanze genutzt, bis er dann wieder als exklusives Gericht auf den Tellern von Adeligen landete. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde auch weiße Spargel kultiviert und der Spargelanbau wurde für die breite Masse enorm ausgebaut.
    (Quelle: https://www.spargelhof.at/wissenswertes/)

    Was bedeutet das Sprichwort „Stich den Spargel nie nach Johanni“?

    Der Johannistag ist der 24. Juni und bis zu diesem Tag wurde vor allem in früheren Zeiten der Spargel geerntet, um den Pflanzen ausreichend Zeit zur Regeneration für die nächste Ernte zu geben.

    Warum ist Spargel so gesund?

    Spargel besteht zu mehr als 90% aus Wasser und hat daher kaum Kalorien, nämlich rund 150 kcal gerechnet auf 1 kg. Spargel enthält verhältnismäßig viel Asparaginsäure und wirkt daher entschlackend. Darüber hinaus enthält er zahlreiche Nährstoffe:

    • blutdrucksenkendes Kalium
    • Kalzium für Zähne und Knochen
    • Phosphor für die Verwertung von Energie im Körper
    • Vitamin A für die Stärkung der Augen
    • Vitamin E fürs Nervensystem
    • Vitamin K fürs Blut
    Wie schnell wächst Spargel?

    Wenn es warm ist und der Spargel die optimale Feuchtigkeit bekommt, kann er bis zu 7 cm pro Tag (!) wachsen 🙂

    Los geht´s – du brauchst für die Pasta mit Spargel und Zitrone:

    • 250 g Nudeln (für 2 Personen mit großem Hunger😉)
    • 500 g Spargel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 250 ml Sahne oder Cremefine
    • 100 g Parmesan
    • 1 Bio-Zitrone mit unbehandelter Schale
    • Ca. 50 ml Prosecco

    Und so geht´s:

    • Nudeln in Salzwasser kochen
    • Spargel waschen und die letzten ca. 2 cm wegschneiden
    • Knoblauch schälen und klein schneiden
    • Spargel gemeinsam mit dem Knoblauch in etwas Öl dünsten
    • Spargel mit dem Prosecco ablöschen und einkochen
    • Sahne dazugeben und kurz köcheln lassen
    • Zitrone waschen, etwas von der Schale in die Sauce reiben und mit etwas Zitronensaft verfeinern
    • Parmesan unterrühren
    • Abschließend die Nudeln unterheben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken

  • Pasta alla Norma

    Mein letztes Pasta Rezept ist nun schon wieder eine Weile her, daher ist es Zeit, euch eine weitere meiner italienischen Lieblingsgerichte zu zeigen, die Pasta alla Norma.

    Ein bisschen italienische Geschichte zur Pasta alla Norma 🙂

    Alora, die Pasta alla Norma kommt – wie so viele gute Gerichte – aus Sizilien aus dem 19. Jahrhundert. Angeblich wurde sie nach der Oper „Norma“ benannt, die von Vincenzo Bellini komponierte wurde. Auf Wikipedia sind 2 Legenden über die Namensgebung beschrieben:

    1. Ein sizilianischer Koch war so begeistert von der Oper (die übrigens als eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Rollen für eine hohe Frauenstimme gilt), dass er dem Gericht diesen Namen gab.
    2. Die Sizilianer*innen waren allgemein so begeistert von der Oper, dass sie den Ausdruck „una vera Norma“, „eine echte Norma“, als Superlativ verwendeten. Über die Jahre hinweg übertrug sich dieser Ausdruck auf die Pasta, die in der Tat extrem gut schmeckt!

    Vincenzo Bellini war übrigens Sizilianer und in Catania geboren, verstarb aber leider früh – mit 34 Jahren übermannte ihn seine Krankheit und bis heute halten sich Spekulationen um eine Vergiftung. Aber sicher nicht durch die Pasta alla Norma 😉 Und wenn du mehr über die Oper erfahren möchtest, findest du den Wikipedia Eintrag hier 🙂

    Aber mir geht´s ja um´s Essen, also zur Pasta: Das besondere sind die Auberginenscheiben, die in ordentlich Öl gebacken werden, dazu Tomatensugo und Ricotta salata, eine Art Schafskäse.

    Die Bedeutung der Farben der Pasta alla Norma

    Auch über die Farben rankt sich eine Geschichte zur Verbindung mit der italienischen Trikolore und ist zugleich ein Reminder für die Zutaten:

    • das Grün des Basilikums steht für das Grün des Landes
    • das Weiß der Pasta für die Gleichheit
    • das Rot der Tomaten für die Brüderlichkeit
    • das Schwarz der Auberginen und das Weiß des Ricotta Salata für die Hänge des Ätna – je nach Jahreszeit von Lava oder Schnee bedeckt.

    Ok, jetzt bin ich wieder abgeschweift – ich liebe einfach italienische Geschichte 🙂 und wenn du mehr wissen möchtest – insbesondere über die Geschichte von Triest, schau doch mal vorbei auf www.well-living.at, meinem Triest-Blog!

    Los geht´s – du brauchst für die Pasta alla Norma:

    • 320 g Nudeln für 4 Personen
    • 850 g frische Tomaten, optional kannst du auch die Hälfte oder die gesamte Menge mit Dosentomaten machen
    • 2 Melanzani
    • 2 Knoblauchzehen
    • Frisches Basilikum
    • 80 g Ricotta Salata

    Und so geht´s:

    • Melanzani waschen und in dünne Scheiben oder Würfel schneiden (ca. 5 mm breit)
    • Melanzani mit Salz bestreuen und ca. 30 Minuten lang abtropfen lassen, damit sie nicht bitter werden
    • Tomaten, Knoblauch und Basilikum klein schneiden, in einen Topf geben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen
    • Anschließend das Sugo passieren und nochmal köcheln lassen, anschl. mit Salz, Pfeffer, einem Schuss Olivenöl und optional etwas Zucker (wenn ihr frische Tomaten verwendet) würzen
    • Nudeln laut Anleitung kochen
    • Jetzt geht´s an die Melanzani: diese kurz abspülen, trockentupfen und in einer Pfanne mit Öl braten, besser noch frittieren (für´s Frittieren verwende ich dafür gerne auch meine Heißluftfritteuse)
    • Die frittierten Melanzani ins Tomatensugo zugeben und das Sugo mit den Nudeln vermischen.
    • Die Ricotta Salata unterrühren
    • Zum Anrichten noch ein paar Blätter frisches Basilikum und fertig ist die beste Pasta alla Norma😊

  • Protein Power – Erbsenpüree mit gebratenem Halloumi

    Hast du gewusst, dass es rund 250 verschiedene Sorten von Erbsen gibt? Als ich das gehört hatte, musste ich schmunzeln und an die Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse denken. Auf welcher Erbsenart lag sie wohl? Du kennst dieses Märchen von Hans Christian Anderesen nicht? Hier kannst du´s nachlesen oder auch deinen Kindern vorlesen (ist aber nicht pädagogisch wertvoll, sei vorgewarnt) 😉

    Aber zurück zum Erbsenpüree und den Erbsen allgemein: sie enthalten, so wie Bohnen und Linsen, biologisch hochwertiges Eiweiß, außerdem viel Calcium und Magnesium und sie haben wenig Kalorien und Kohlenhydrate. Daher führen sie auch nicht zu einer Blutzuckerspitze und das macht sie äußerst gesund und bekömmlich.

    Das Erbsenpüree mit Haloumi war das Ergebnis meiner Überlegungen, weniger Brot und Kohlenhydrate zu essen 🙂 Und mein Fazit: ja, es ist eine extrem gute Alternative, die super satt macht und echt gut schmeckt! Probier´s aus, es lohnt sich!

    Du brauchst für das Erbsenpüree mit gebratenem Halloumi:

    • Ca. 300 g Erbsen
    • 125 ml Schlagsahne oder Creme fine oä
    • 1 Pkg Halloumi
    • 1 EL Butter
    • Salz, Pfeffer, Muskatnus

    Und so geht´s:

    • Wenn du tiefgekühlte Erbsen verwendest: Erbsen tiefgekühlt heiß abspülen und abtropfen und auftauen lassen
    • Halloumi abtropfen lassen
    • Butter in einem Topf erhitzen und die Erbsen dazu geben
    • Schlagsahne oder Creme fine dazu geben und ein paar Minuten köcheln lassen
    • Inzwischen in einer Pfanne (ohne Öl) den Halloumi auf beiden Seiten anbraten
    • Die Erbsen Salzen, Pfeffern und mit etwas Muskatnuss würzen und mit dem Pürierstab ordentlich pürieren
    • Nochmal kurz aufkochen und fertig ist das Erbsenpüree mit Halloumi 😊
    • Djuvec mit Halloumi und grünem Salat anrichten und gut schmecken lassen!

  • Torta mela italiana – italienische Apfel Torte

    Ich mag die italienische Art zu backen – oft mit Ricotta und guten Alternativen zu Mehl. So auch diese Torta mela italiana – italienische Apfel Torte, die mit Weizengries und viel Protein, nämlich Ricotta und Mascarpone, auskommt. Ergänzt wird sie noch durch Nüsse, Pistazien und einen Schuss Amaretto. Ok, Mascarpone ist nicht gerade ein Abnehm-Produkt, aber ehrlich? Diese Gaumfreude ist es wert! Das Rezept ist sehr einfach und selbst unter Berücksichtigung des Schneidens der Äpfel geht sie ur schnell. Probiert sie aus, sie ist echt MEGA!

    Du brauchst für die Torta mela italiana – italienische Apfel Torte:

    • 1 unbehandelte Bio-Zitrone
    • Ca. 400 g Äpfel
    • 500 g Ricotta
    • 250 g Mascarpone
    • 5 Eigelb
    • 1 Schuss Amaretto oder brauner Rum
    • 65 g Weizengrieß
    • 65 g Zucker
    • 40 g Nüsse, z.B. Walnüsse
    • 40 g Pistazien
    • Butter für die Form
    • Puderzucker
    • Nüsse für die Deko

    Und so geht die Torta mela italianan – italienische Apfeltorte:

    • Backrohr auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Nüsse und Pistazien grob hacken
    • Zitrone heiß waschen, abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen und anschl. Schale und Saft in eine Schüssel geben, damit du hier die Apfelstücke gleich drin wenden kannst
    • Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, klein würfeln und im Zitronensaft kurz baden
    • Ricotta, Mascarpone, Eigelbe, Grieß, ein Schuss Amaretto und Zucker glatt rühren
    • Die Äpfel zur Creme geben
    • Die Form fetten und die Creme mit den Äpfeln hinein geben
    • Jetzt noch eine Stunde backen und fertig ist die Torta mela😊
    • Vor dem Anrichten den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und zB mit Puderzucker und Nüssen dekorieren

  • glutenfrei & low carb – die Zitronen Tarte

    Du hast auch so Lust auf Frühling/Sommer, den Duft von Zitronen, strahlende Sonne und das Gefühl von Urlaub?

    Take it – die Zitronen Tarte ist deine kulinarische Chance auf genau dieses Gefühl. Sie ist leicht, cremig, duftet nach Urlaub und Entspannung, nach Genuss und Freude.

    Das war übrigens sehr hilfreich, weil ich die Zitronen Tarte für liebe Kollegen gemacht habe, die glutenfrei essen – und das an einem verregneten Sonntag im Büro! Und ja, unser Meeting verlief sehr energiegeladen und ich bilde mir ein, dass die Tarte einen Beitrag dazu geleistet hat 🙂

    Du brauchst für die Zitronen Tarte:

    • 145 g Mandelmehl
    • 1 Ei (Größe M)
    • 60 g Butter
    • 40 g brauner Zucker
    • 200 g Creme Fraiche
    • 3 Bio-Zitronen
    • 40 g brauner Zucker
    • 3 Eier (Größe M)
    • optional Rumaroma

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 150 Grad Umluft vorheizen
    • Warme Butter, Mandelmehl, Zucker und Ei dazu geben und zu einem glatten Mürbteig verkneten
    • Die Tarte Form mit Butter einfetten
    • Mürbteig ausrollen und in der Tarte Form auslegen
    • Tipp: den überstehenden Rand könnt ihr auf dem Backblech neben der Tarte backen (ein bisschen früher aus dem Rohr nehmen), das ergibt gute Kekse als Nebenprodukt
    • Teig mit einer Gabel einstechen und ca. 15 Minuten vorbacken
    • In der Zwischenzeit machen wir uns an die Fülle:
      • Die Schale von einer Zitrone abreiben
      • Alle Zitronen auspressen
      • Eier einige Minuten cremig mixen
      • Zitronensaft, Zitronenabrieb, Creme fraiche, optional Rumaroma und Zucker dazu geben und zu einer glatten Masse mixen
      • anschließend kühlstellen
    • Den Teig ein wenig auskühlen lassen, dann die Masse in die Tarte geben
    • Nochmal ca. 20 Minuten backen
    • Nach Wunsch verzieren

  • Sensationell gute Amarena Kirsch Tarte mit weißer Schokolade

    Diese sensationell gute Amarena Kirsch Tarte mit weißer Schokolade ist eine sehr elegante Kuchenalternative, die ganz ohne Backen funktioniert. Sie ist durch die Kombination aus Joghurt und Schlagobers cremig und fluffig und macht irgendwie glücklich! In weniger als einer Stunde gemacht und noch schneller vernascht war sie der Hammer, als wir letztens Besuch bekamen 🙂

    Du brauchst für die Amarena Kirsch Tarte mit weißer Schokolade:

    • 150 g Butterkekse
    • Ca. 10 Biskotten
    • 100 g zerlassene Butter
    • 200 g weiße Schokolade
    • Ca. 240 g Amarena-Kirschen – ich verwende gerne die von Fabri (das ist mein privater Tipp)
    • 1 Schuss Amaretto
    • 250 g Joghurt
    • 60 g Staubzucker
    • 6 Blätter Gelatine
    • Saft von 1 Zitrone
    • 500 ml Schlagobers
    • optional Schokosauce oder

    Und so geht´s:

    • Butterkekse und Biskotten grob zerbröseln – ich gebe sie dazu oft in ein verschließbares Sackerl und zerbrösle sie mit einem Schöpfer oder ähnlichem
    • Die Hälfte der Butter in einem Topf zerlassen und auf ganz niedriger Temperatur die Hälfte der Schokolade darin auflösen und anschl. mit den Butterkeksen vermischen
    • Den Schoko-Keksboden in einer Tortenform (am besten mit 26 cm Ø) verteilen und leicht andrücken
    • Im Kühlschrank 1/4 Std. kalt stellen, einstweilen die Zitrone pressen und den Schlagobers schlagen und kühl stellen
    • Im Topf nun die 2. Hälfte der Butter und der weißen Schokolade schmelzen und miteinander verrühren und auf dem Tortenboden verstreichen
    • Nun die Amarena-Kirchen darauf verteilen
    • Jogurt, Zitronensaft, ein Schuss Amaretto und Staubzucker verrühren – wenn ihr die Amarena-Kirschen von Fabri verwendet, könnt ihr die Flüssigkeit aus dem Glas ca. zur Hälfte ebenfalls zur Creme geben, dann wird sie rosa wie auf meinem Foto
    • Die Gelatine nach Packungsanleitung zubereiten
    • Die Joghurt-Masse mit der Gelatine und dem Schlagobers vorsichtig vermischen
    • Die Creme auf die Amarena-Kirschen in die Form füllen und für ca. 1 Std. kalt stellen
    • Abschließend mit etwas flüssiger Schokolode verzieren und genießen😊

  • Sacherkäse – ein Wiener Antipasto für unsere italienischen Freunde

    Letztens waren wir bei italienischen Freunden eingeladen und was soll ich sagen: es war ein kulinarisches Feuerwerk. Das ist es in Italien eh immer, aber diesmal war das Menü unserer Freunde extrem vielfältig und mit vielen Details und Liebe gemacht. Als wir dann für unsere Freunde gekocht haben, lag die Latte hoch. Und wir hatten den Anspruch, österreiches Essen zu servieren. Unser Menü war rasch geplant, aber das Antipasto hat uns gefordert. Wir hatten keine Käferbohnen für einen Salat mit und irgendwas mit Brot sollte es schon sein… Also ein Aufstrich! Liptauer? Es sollte schon richtig richtig herzhaft sein, also: Sacherkäse! Und siehe da: mit Olivenbrot wie auch dem Weißbrot ein wahrer Genuss! Ich hab die doppelte Menge gemacht und: alles weg :😊 Und wenn mein Backrohr hier nicht so zicken würde, hätte ich ja am liebsten das Brot auch selbst gebacken, zB das Olivenvollkornbot.

    Du brauchst für den Sacherkäse:

    • 2 Eier
    • 150 g Ricotta
    • 50 g Butter oder Margarine
    • 5 Sardellen
    • ½ Zwiebel
    • 1 TL Senf
    • 1 TL Öl
    • Paprikapulver
    • Gemüsedeko, zB Paprika

    Und so geht´s:

    • Butter bei Zimmertemperatur warm werden lassen.
    • Eier hart kochen und leicht abkühlen lassen
    • 1 hart gekochter Eidotter, Zwiebel und Sardellen klein schneiden
    • Die Butter schaumig rühren und anschließend Ricotta, Zwiebel, Sardellen, Öl und Senf hinzufügen und fein mixen (am besten mit einem Pürierstab)
    • Paprikapulver, Salz und Pfeffer dazu geben und abschmecken und nach Wahl mit Gemüse und dem aufgeschnittenen 2. hartgekochten Ei dekorieren