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  • Pasta Bolognese – das Original – Rezept zum Selber machen

    Inspiriert durch eine Blogeintrag auf Post aus Italien hab ich mich auf die Suche nach dem in der Academia Italiana della Cucina eingetragenen Original-Rezept für die Pasta al Ragù gemacht. Dies ist somit das aktualisierte Rezept, das am 17. Oktober 1982 von der Bolognese-Delegation der Italienischen Akademie der Küche bei der Handelskammer von Bologna eingereicht wurde. Und mein Küchen-Italienisch klappt inzwischen gut, um Rezepte zu verstehen – in der zwischenmenschlichen Konversation muss ich noch vieeel lernen, aber das wird schon😊

    Hier findet ihr also das Original-Rezept auf Italienisch, untenstehend meine übersetzte Variante und ein paar Anmerkungen dazu😉

    Das brauchst du für die Pasta Bolognese

    • 300 g Rindsfaschiertes (aus Bauch oder Rücken)
    • 150 g Pancetta (Schweinespeck)
      persönliche Anmerkung: mir war´s letztlich ein bisserl zu viel Speck, aber das Original ist nun mal so😊
    • 50 g gelbe Karotten
    • 50 g Stangensellerie
    • 50 g Zwiebel
    • 300 g pürierte und/oder geschälte Tomaten
    • ½ Glas Rotwein (ich nahm 100 ml)
    • ½ Glas Gemüsesuppe
    • ½ Glas Milch
      persönliche Anmerkung: ich habe die Milch durch Gemüsesuppe ersetzt, weil ich mich über die Milch nicht drüber getraut habe…
    • Optional: ½ Glas Schlagobers
    • Tagliatelle nach individuellem Bedarf (Spaghetti sind in Italien zu diesem Ragù verpönt😉)
    • Optional Parmesan

    Und so geht´s

    • Zwiebel, Karotte und Sellerie fein hacken
    • Speck fein in kleine Würfel schneiden und in einer großen Pfanne (20 cm Durchmesser) anschwitzen
    • 3 EL Öl oder 50 g Butter sowie das gehackte Gemüse dazu geben und dünsten
    • Faschiertes dazugeben, rasch anbraten und umrühren
    • Mit Rotwein ablöschen und vorsichtig umrühren, bis der Wein verdunstet ist
    • Nun die pürierten und/oder passierten Tomaten dazugeben, zudecken und für rund 2 Stunden köcheln lassen
    • Bei Bedarf etwas Gemüsesuppe dazu geben und gegen Ende die Milch hinzugeben, um den Säuregehalt der Tomate zu reduzieren
    • Nun noch mit Salz und Pfeffer würzen
    • Kurz bevor das Ragù fertig ist, gibt es laut Original-Rezept folgenden Tipp, falls getrocknete Nudeln verwendet werden: Nämlich ½ Glas Schlagobers unter das Ragù zu rühren – werden frisch gemachte Nudeln verwendet, kommt kein Schlagobers dazu!
    • Nun noch die Tagliatelle kochen, den Parmesan frisch reiben, anrichten und: GENIESSEN 😊
  • Schokobällchen – schnelles Backen mit Kind

    Die Schokobällchen sind zwar nicht gesund, aber mein 5-jähriges Patenkind und ich hatten so viel Spaß beim Backen, dass ich euch das nicht vorenthalten möchten. Wir zwei haben im Urlaub gerade unseren Frühstücks-Brunch geplant, da kam die Frage, ob´s eh auch Kuchen gibt. Nun, so viel Zeit hatten wir nicht und an meinem Zweitwohnsitz bin ich noch nicht so richtig gut zum Backen ausgestattet, aber im Kühlschrank gab´s Blätterteig 😉 Also haben wir gemeinsam beschlossen, die Schokopralinen mit dem Blätterteig zu verbinden und ein leckeres Frühstücksdessert draus machen. Und ich war beeindruckt: der Kleine war so cool drauf und hat die Bällchen quasi im Alleingang gemacht 🙂 Was der Ausblick auf Schokobällchen motivatorisch bewirken kann 😉

    Du brauchst dafür:

    • 1 Packung Blätterteig
    • ca. 7 Schokoladen-Pralinés oder ca 16 kleine Schokostücke
    • 1 Ei zum bestreichen

    Und so geht´s:

    • Backrohr nach Packungsanleitung vorheizen (üblicherweise 220 Grad Ober-/Unterhitze)
    • Blätterteig ausrollen und in gleich große Quadrate schneiden
    • Schoko in kleine Stücke zerteilen
    • jedes Quadrat mit Schokostücken füllen, zusammenrollen und zu einer Kugel formen
    • Ei verquirlen
    • auf einem Blech auflegen und mit dem verquirlten Ei bestreichen
    • Schokobällchen für ca. 15-20 Minuten backen und anschl. etwas auskühlen lassen

  • Spaghetti Carbonara – das Original

    Bei der Carbonara halten sich viele Mythen rund um´s Rezept und die Herkunft. Ist es eine traditionelle römische Pasta oder entstand sie doch erst im 2. Weltkrieg? Doch vor allem die Zutaten sind viel diskutiert: Sahne ja oder nein? Zwiebel ja oder nein?

    Hier findet ihr nun das Rezept Spaghetti Carbonara – das Original, wie es in Italien typischerweise gemacht wird: ohne Zwiebel, natürlich ohne Sahne und mit Guanciale (in Italien streitet man sich aber auch häufig, ob nicht doch Pancetta verwendet werden sollte…)

    Alora, los geht´s!

    Du brauchst dafür:

    • 200 g Spaghetti oder Bucatini
    • 75 g Guanciale, Pancetta oder Bauchspeck
    • 2 Eigelb
    • ca. 50 g Pecorino
    • einige Löffel leicht abgekühltes Nudelwasser

    Und so geht´s:

    • Spaghetti in Salzwasser nach Packungsanleitung kochen
    •  Speck in dünne Streifen schneiden
    • Speck in einer Pfanne ohne Fett langsam braten, bis das Weiße vom Speck transparent ist
    • Eier trennen und die Dotter in eine Schüssel geben
    • Pecorino reiben und mit dem Dotter verrühren
    • Einige Esslöffel vom Nudelwasser entnehmen und leicht abkühlen lassen
    • 2-3 Esslöffel vom Nudelwasser mit dem Dotter und dem Pecorino verrühren, so dass eine cremige Masse entsteht
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken – aber beim Salz vorsichtig sein, weil auch der Speck möglicherweise schon recht salzig ist – je nachdem, welchen ihr verwendet
    • Nudeln aus dem Wasser direkt zum gebratenen Speck geben und vermischen
    • etwas abkühlen lassen, dann die Eimasse zu den Spaghetti geben und gut vermischen
    • Anrichten und genießen – buon appetito!
  • Bratäpfel mit Nüssen

    Heute möchte mein herbstliches Dessert mit euch teilen: Bratäpfel mit Nüssen und etwas Vanilleeis als Erinnerung an einen wunderbaren Sommer!

    Du brauchst für die Bratäpfel mit Nüssen:

    • 2 Äpfel
    • 4 EL geschmolzene Butter
    • 3 EL brauner Zucker
    • 40 g geriebene Nüsse
    • 1 TL Zimt
    • 1 Schuss Rum
    • 4 Kugeln Vanilleeis
    • Kürbiskernöl

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 175 Grad Umluft vorheizen
    • Äpfel halbieren und in der jeder Hälfte das Gehäuser vorsichtig ausschneiden
    • In jede Apfelhälfte längs mehrmals parallel wie bei einem Fächer einschneiden (aber Achtung, nicht durchschneiden) und auf ein Backblech mit Backpapier legen
    • Butter schmelzen, die Apfelhälften mit einem Teil davon einstreichen und mit Zucker bestreuen
    • Äpfel im Rohr ca. 20 Minuten backen
    • Die restliche geschmolzene Butter mit Zucker, Zimt, Rum und Nüssen vermischen
    • Wenn die Äpfel fertig sind, dann die Nussmischung in die eingeschnittenen Zwischenräume der Äpfel verteilen und nochmal für 10 Minuten ins Backrohr geben
    • Zum Abschluss beim Anrichten eine Kugel Vanilleeis auf den Apfel geben und mit etwas Kürbiskernöl dekorieren.
  • Radicchio Risotto

    Die meisten Rezepte zielen ja eigentlich auf die Geschmacksrichtungen süß, sauer und salzig ab. Bitter kommen eher selten vor und ist auch am wenigsten beliebt. Obwohl das Bittere enorm gesund ist: Bitterstoffe fördern die Durchblutung und die Verdauung, regen den Fettstoffwechsel an und stärken das Immunsystem. Und hier kommt unser neues Lieblingsrezept zum Zug: das Radicchio Risotto. Radicchio hat A-, B- und C-Vitamine und enthält Kalzium und Kalium. Rundum gesund also! Die Kombination mit dem Risotto ist unschlagbar! Und: das Rezept stammt – wieder einmal – aus Italien, konkret aus Südtirol 🙂

    Du brauchst dafür:

    • 0,7 l Gemüsesuppe
    • 1 Zwiebel
    • Ca. 100 g Radicchio
    • 25 g Pinienkerne
    • 2-3 EL Olivenöl
    • 200 g Risottoreis
    • 400 ml Rotwein
    • 40 g geriebener Parmesan

    Und so geht´s:

    • Zwiebel klein schneiden
    • Radicchio in Streifen schneiden
    • Pinienkerne in einer Pfanne, aber ohne Öl, leicht anrösten
    • Zwiebel in einem Topf mit dem Ölivenöl dünsten
    • Reis dazugeben und unter ständigem Rühren 2-3 Minuten dünsten
    • Mit Rotwein ablöschen und einkochen, dabei immer wieder umrühren
    • Wenn der Rotwein aufgesogen ist, etwas Gemüsesuppe dazugeben und so lange rühren, bis auch sie aufgesogen ist. Dann wieder etwas Gemüsesuppe dazu geben und immer wieder umrühren – so lange, bis der Reis durch ist
    • In der Zwischenzeit den Parmesan grob reiben
    • Parmesan, ¾ des Radicchio und die Pinienkerne vorsichtig unter das Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken, den restlichen Radicchio als Deko auf den Tellern verteilen und genießen 😊
  • Gnocchi alla Sorrentina

    Falls ihr euch fragt, warum ich mit meinem Faible für italienische Küche jetzt erst dieses Rezept teile, dann hat das einen einfachen Grund: wenn ich die Gnocchi alla Sorrentina mache, dann ist die Ungeduld so groß, dass beim Anrichten keine Zeit mehr für´s Foto-machen bleibt 😉 Diesmal hab ich die Gnocchi im Homeoffice in Triest gemacht und musste mangels Auflaufform meine Tortenform dafür verwenden. Ich war mir nicht sicher, ob das klappt, aber es hat funktioniert und wir waren mega happy:-) Ein Foto vom angerichteten Teller ging sich aber leider wieder nicht aus…

    Du brauchst dafür:

    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 500 g Gnocchi
    • 250 g Mozzarella
    • 600 g Tomaten aus der Dose
    • ca. 50 g geriebener Parmesan
    • frisches Basilikum

    Und so geht´s:

    • Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl dünsten
    • passierte Tomaten dazu geben
    • Basilikum hacken und dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken
    • die Sauce für ca. 20 Minuten köcheln lassen
    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Parmesan reiben
    • Gnocchi lt. Packungsanleitung kochen und direkt vom Topf in die Sauce abschöpfen, sobald sie im Topf aufsteigen
    • In die Auflaufform zuerst einen Schöpfer der Sauce geben und mit etwas Olivenöl beträufeln, anschließend die Hälfte der Gnocchi mit Sauce in die Auflaufform geben
    • Nun folgt eine Käseschicht: den Mozzarella grob rupfen und die Gnocchi mit Sauce gleichmäßig bedecken
    • Die Hälfte des geriebenen Parmesans ebenfalls darauf verteilen
    • Nun die restlichen Gnocchi mit Sauce darüber geben und dann mit dem restlichen zerrupften Mozzarella und Parmesan bedecken
    • Abschließend im vorgeheizten Backrohr für 5-10 Minuten backen, bis die Käseschicht schön braun ist , anrichten und genießen 🙂

  • Eine Nuss Marzipan Tarte der besonderen Art

    Die Kombination aus Marzipan, geriebenen Nüssen und Amaretto macht diese Nuss Marzipan Tarte zu einem traumhaften Geschmackserlebnis. Dieses Rezept aus Italien ist fast ein Original, der einzige Unterschied hier ist die Menge des Zuckers. Wenn du deine Nuss Marzipan Tarte süßer möchtest, dann nimm einfach mehr Zucker. So sehr ich Italien und die italienische Küche liebe – die Mehlspeisen und Desserts sind mir meist viel zu süß, daher mache ich sie gerne mit reduzierter Zuckermenge selber und ich kann euch sagen: meinem Lieblingsvorarlberger und meiner Familie fiel das gar nicht auf 😉

    Du brauchst dafür:

    • 200 g Mehl
    • 220 g weiche Butter (100 g für den Boden, 120 g für die Fülle)
    • 90 g Zucker
    • 5 Eier
    • 200 g Marzipan
    • 120 g weiche Butter
    • 6 EL Amaretto
    • 200 g gemahlene Mandeln
    • 100 g Mandelblättchen

    Und so geht´s:

    • Mehl, die Hälfte des Zuckers, 1 Ei und die Butter in einer Rührschüssel miteinander vermischen und zu einem Teig kneten
    • Den Teig abschließend zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolien einwickeln und für ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten lassen
    • Die Tarte-Form mit etwas Butter einfetten
    • Anschließend den Teig ausrollen, in der Tarte-Form auslegen und mit einer Gabel einige Male einstechen.
    • Backrohr auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • die restlichen 4 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen
    • Marzipan, 120 g der weichen Butter, den restlichen Zucker, Amaretto und Eigelb mit dem Mixer verrühren
    • die gemahlenen Mandeln unterheben, anschließend das Eiweiß behutsam unterheben
    • Nun die Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen, glatt streichen und die Mandelblättchen darauf verteilen
    • Jetzt noch 30-40 Minuten im Backrohr backen, auskühlen lassen und genießen 🙂

  • Zwetschkenkuchen

    Nach einer längeren Backpause melde ich mich nun mit Großmutters Zwetschkenkuchen wieder zurück😊 Bei unserem Zwetschkenkuchen-erfahrenen Besuch hat er voll eingeschlagen, und sie sind kritisch und gute Kuchen gewöhnt😊 Zu machen ist der Kuchen ganz einfach und es geht auch recht schnell! Viel Spaß und guten Genuss!

    Du brauchst dafür:

    • 1 kg Zwetschken
    • 1 Stamperl Rum
    • 15 g brauner Zucker
    • 7 Eier
    • 1 Prise Salz
    • 4 EL Milch
    • 250 g Topfen
    • 250 g Staubzucker
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 1 Vanilleschote
    • 1 Bio-Zitrone
    • 350 g Butter
    • 350 g Mehl (glatt)
    • 2 TL Backpulver

    Und so geht´s:

    • Zwetschken halbieren, entkernen und in einer Schüssel mit Rum und braunem Zucker einlegen und immer wieder umrühren. Das könnt ihr auch schon ein paar Stunden, bevor ihr den Kuchen backt, machen, damit es länger einzieht
    • Butter schmelzen
    • 1 Ei trennen
    • Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen
    • Eidotter, 4 EL Milch, Topfen, 30 g vom Staubzucker, Vanillezucker cremig rühren und den Eischnee unterheben. Topfencreme im Kühlschrank kühlstellen.
    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Mark der Vanilleschote ausschaben
    • Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben
    •  Geschmolzene Butter, Vanille, Rumaroma, Zitronenabrieb und restlichem Staubzucker verquirlen
    • Die 6 Eier nacheinander dazu geben und verquirlichen
    • Mehl und Backpulver miteinander vermischen und unter die Eiermasse heben
    • Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen und glatt streichen
    • Zwetschken mit der Schnittfläche nach oben darauf gleichmäßig verteilen
    • Topfencreme punktuell auf dem Kuchen verteilen
    • Auf mittlerer Schiene für ca. 35 Minuten backen, auskühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und genießen!

  • Zrazy – ukrainische Erdäpfellaibchen

    Ich liebe Erdäpfellaibchen, die pikant gefüllt sind, und hatte letztens die Erkenntnis, dass diese meine Lieblingslaibchen, die seit meiner Kindheit eines meiner Lieblingsessen sind, typisch für Polen und die Ukraine sind😊 Die Füllungen sind enorm vielfältig und ein tolles Essen, wenn ihr sowohl vegetarische wie auch Fleisch-Varianten kredenzen wollt – dementsprechend solltet ihr die Mengenangaben entsprechend reduzieren…
    Probiert sie aus, die Zrazy – ukrainischen Erdäpfellaibchen 🙂

    Du brauchst dafür:

    Für den Erdäpfelteig:

    • 1 kg Erdäpfel
    • 100 g Mehl
    • 1 Ei
    • 40 g Butter
    • Salz

    Vegetarische Füllung mit Käse:

    • 1 Mozzarella oder Käse nach Wahl, in dünne Scheiben geschnitten

    Vegetarische Füllung mit Ei:

    • 6 hartgekochte Eier
    • 2-3 Zwiebel

    Füllung mit Speck:

    • 150 g Speck
    • 1 Zwiebel

    Füllung mit Faschiertem:

    • 1-2 Zwiebel
    • 500 g gemischtes Hackfleisch

    Optionale Beilagen:

    • Salat nach Wunsch
    • Sour cream

    Und so geht´s:

    • Erdäpfel schälen, würfeln und weich kochen
    • Parallel die gewünschte(n) Füllung(en) vorbereiten:
      • Käse in Scheiben schneiden ODER
      • Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl glasig dünsten, optional Knoblauch dazu geben und je nach Füllung
        • Zwiebel in einer Schüssel mit den geschälten und klein gehackten hart gekochten Eiern vermischen
        • Speck in der Zwiebelpfanne anbraten ODER
        • Hackfleisch in der Zwiebelpfanne anbraten ODER
      • Die Masse salzen, pfeffern und optional mit Gewürzen verfeinern
    • Die Erdäpfel in einer Schüssel fein stampfen und mit Mehl, Ei, Butter und Salz vermischen
    • Hände und Arbeitsfläche gut bemehlen, da der Teig sehr weich ist
    • Eine handteller-große Portion Teig mit der Hand sehr flachdrücken
    • Einen EL der gewünschten Füllung darauf verteilen und die Seiten nach oben einschlagen und zusammendrücken, so dass die Füllung komplett eingeschlossen ist
    • Die Zrazy sollten nicht allzu dick und schön rund sein
    • Wenn die Zrazy gefüllt sind, Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zrazy nach und nach auf beiden Seiten goldbraun braten
    • Optional Salat und Sourcream zubereiten und alles gemeinsam anrichten

  • Parmigiana

    Hast du in Italien schon mal eine Parmigiana gegessen? Je nachdem, wo ihr seid, variiert die Zubereitung ein wenig, mein Rezept hier lehnt sich an die sizilianische Variante der Parmigiana an, obwohl unsere Wahlheimat ja eher im Norden ist😉 Der Aufwand ist überschaubar, aber das Ergebnis beamt euch wieder einmal direkt in den Süden, unter die sizilianische Sonne😊 buon appetito!

    Du brauchst dafür:

    • 700 g Melanzani
    • 250 g Mozzarella
    • 75 g Parmigiano (gerieben)
    • 700 g passierte Tomaten
    • 1 Zwiebel
    • Optional 1 Knoblauch
    • Olivenöl
    • Basilikum

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Melanzani waschen und trockentupfen und in ca. ½-cm breite Längsscheiben schneiden
    • Melanzani auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Backofen von beiden Seiten jeweils 5-7 Minuten grillen (in Italien werden die Melanzani eingesalzen, 1-2 Stunden abgetropft und anschl. in der Pfanne frittiert, daher ist die originale italienische Variante letztlich öliger als diese gesündere Variante hier)
    • Zwiebel und optional Knoblauch schälen und fein schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl dünsten
    • Die Tomaten und den Basilikum dazu geben, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum würzen und bei schwacher Hitze ca. 20-30 Minuten einkochen
    • Mozzarella in dünne Scheiben schneiden
    • Auflaufform dünn mit Öl einpinseln
    • Parmigiano reiben
    • Jetzt geht´s ans schichten:
      • Erst eine Schicht Melanzanischeiben,
      • Dann etwas Tomatensauce
      • Dann eine Schicht Mozzarellascheiben und 2 EL geriebenen Parmigiano
      • Das wiederholst du so lange, bis alle Zutaten verbraucht sind
      • Die oberste Schicht schließt mit Mozzarella und Parmigiano
      • Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Höhe 20-30 Minuten backen