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  • Milchreis mit Zimt und Schokolade

    Milchreis mit Zimt und Schokolade

    Gab es in eurer Kindheit auch oft Milchreis mit Zimt und/oder Schokolade? Obwohl ich das als Kind ganz gerne mochte, hab ich Milchreis seit bestimmt über 20 Jahren nicht mehr gegessen 😉 Eingefallen ist mir Milchreis wieder, als ich im Lebensmittelgeschäft auf der Suche nach Reis speziellen Milchreis fand 🙂 Also hab ich mich daran versucht und meinen Freund damit überrascht. Und was soll ich sagen: die geplanten 4 Portionen Milchreis mit Zimt (für mich) und Schokolade (für meinen Freund) waren nach einem Abendessen fast aufgegessen 🙂 Ein kulinarischer Ausflug in die Kindheit, den ich euch gerne als Inspiration weitergebe 🙂

    Du brauchst dafür:

    • 1 Liter Milch
    • 250 g Milchreis (Milch- oder Rissottoreis)
    • Prise Salz
    • 1 Vanilleschote
    • 3 EL Zucker
    • zum Bestreuen: Zimt, evtl vermischt mit Zucker und/oder Schokoladeflocken

    Und so geht´s:

    • Milch in einen Topf geben und Reis einstreuen
    • Salz, das Mark der Vanilleschote und die Vanilleschote ebenfalls dazu geben
    • alles kurz aufkochen und laufend umrühren
    • auf niedriger bis mittlerer Stufe für ca. 25 Minuten ganz leicht köcheln lassen und immer wieder umrühren – je mehr Zeit vergeht desto häufiger solltet ihr umrühren
    • Wenn der Reis durch ist die Vanilleschote rausnehmen und den Zucker unterrühren
    • evtl noch zugedeckt ein wenig ziehen lassen – wenn der Milchreis dann aber zu trocken wird ein wenig Milch nochmal vorsichtig dazugeben und gut umrühren
    • vor dem Servieren jede Portion mit Zimt, Zimt-Zucker-Mischung und/oder Schokoladeflocken bestreuen

  • Chinakohl Salat mit Käferbohnen und Kernöl

    Chinakohl Salat mit Käferbohnen und Kernöl

    Das ist einer meiner liebsten Salate, der auch super als Hauptmahlzeit durchgeht, weil er echt gut satt macht und sowohl Chinakohl wie auch Käferbohnen mega gesund sind. Entgegen der steirischen Gepflogenheit, Salat mit Apfelessig abzumachen, verwende ich auch hier Balsamicoessig, weil es mE noch viel runder im Geschmack wird. Ihr könnt den Chinakohl Salat auch super vorbereiten, weil er nochmal besser wird, wenn er ein bisserl ziehen kann. Dazu passen super überbackene Brote oder Schwarzbrot mit Aufstrichen.

    Du brauchst dafür:

    • 4-5 große Erdäpfel
    • 2-3 halbhart gekochte Eier
    • 1 Zwiebel
    • ½ Chinakohl
    • Ca. 250 g gekochte Käferbohnen (frisch oder aus der Dose)
    • Ca. 3 EL Kernöl
    • Ca. 3 EL Balsamico-Essig
    • Salz, Pfeffer
    • Optional Kürbiskerne

    Und so geht´s:

    • Erdäpfel weich kochen, schälen und würfeln
    • Optional Kürbiskerne in einer Pfanne leicht rösten
    • Käferbohnen weich kochen oder ggf. aus der Dose nehmen und abspülen
    • Eier halbhart kochen (ca. 4 ½ Minuten, wenn ihr das nicht mögt könnt ihr natürlich auch hart gekochte Eier nehmen)
    • Zwiebel fein hacken
    • Chinakohl längs halbieren, in dünne Streifen schneiden und waschen
    • Erdäpfel, Chinakohl, Käferbohnen, Zwiebel in eine Salatschüssel geben
    • Eier würfeln und ebenfalls dazu geben
    • Den Salat mit Kernöl, Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer und einem Schuss Wasser abschmecken. Spart hier mit dem Dressing nicht, weil die Erdäpfel das Dressing recht schnell aufsaugen und wenn ihr zu wenig nehmt, wird der Salat schnell trocken.
    • Abschließend optional mit gerösteten Kürbiskernen dekorieren.

  • Holzhackerbrot #1

    Holzhackerbrot #1

    Ich liebe überbackene, deftige Brote!  In unserem halbvegetarischen Haushalt lässt sich das toll machen, dass wir beide jeweils ein Holzhackerbrot nach unserem Geschmack bekommen: mit und ohne Schinken! Das Holzhackerbrot geht ur schnell, wenn ihr das Brot schon habt – aber ihr könnt es natürlich selbst machen, zB das Dinkelbrot.

    Du brauchst dafür:

    • 1 Zwiebel
    • 2 Scheiben dunkles Brot pro Person
    • 1 Scheibe Bergkäse pro Brotscheibe
    • 1 Ei pro Brotscheibe
    • Etwas Butter
    • In Scheiben geschnittene Jalapenos
    • Klein geschnittene Paprika oder in Ringe geschnittene Spitzpaprika
    • Optional: Schinken
    • Optional Ketchup, Majo

    Empfehlung: dazu passt super der Chinakohl-Salat, den ihr ebenfalls hier im Blog findet😊

    Und so geht´s:

    • Zwiebel in feine Ringe schneiden
    • Paprika in kleine Stücke oder in Ringe schneiden
    • Brot in Scheiben schneiden
    • Jede Brotscheibe mit Butter bestreichen
    • Backrohr auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Brote belegen:
      • Optional Schinken
      • Zwiebelringe
      • je nach gewünschter Schärfe Jalapenos
      • Paprika
      • Käse
    • Brote im Backrohr ein paar Minuten überbacken
    • In der Zwischenzeit in einer Pfanne mit etwas Öl die Spiegeleier braten und anschließend auf das Brot geben und anrichten

  • Milchrahmstrudel mit Vanillesauce

    Milchrahmstrudel mit Vanillesauce

    Der Milchrahmstrudel mit Vanillesauce ist einer Wiener Klassiker und extrem lecker (leider auch kalorienreich, aber er ist es absolut wert!). In diesem Rezept für Milchrahmstrudel mit Vanillesauce findet ihr 100% alles selbst gemacht: den Strudelteig, die Fülle sowieso und die Vanillesauce, die ohne Vanillepuddingpulver auskommt und super-natural ist.

    Du brauchst dafür:

    Für den Strudelteig:

    • 175 g Mehl (glatt)
    • 100 ml lauwarmes Wasser
    • Prise Salz
    • Schuss Essig
    • 1,5 TL Öl

    Für den Strudel:

    • 1 Handvoll Rosinen
    • etwas Rum
    • 4 Eier
    • 110 g Zucker
    • Salz
    • 1 TL Vanillezucker
    • 90 g Butter
    • Abrieb von 1 Zitrone
    • 400 g Topfen
    • 250 g Sauerrahm
    • 30 g Mehl
    • 3 Strudelteigblätter
    • Butter zum Ausstreichen
    • 100 g zerlassene Butter

    Für die Eiermilch:

    • 3 Eier
    • 250 ml Milch
    • 20 g Staubzucker
    • 1 TL Vanillezucker

    Für die Vanillesauce:

    • 2 Eigelb
    • 400 ml Milch
    • 20 g Speisestärke
    • 3 EL Staubzucker
    • 200 ml Schlagobers
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 1 Vanilleschote oder 2 TL Vanilleessenz
    • 1 Schuss Rum

    Und so geht´s:

    Wir starten mit dem Teig – danach gibt´s ein kurze Pause 😊

    • Die Rosinen in Rum einlegen und zur Seite stellen (die brauchen wir wieder beim Befüllen des Strudels)
    • Mehl mit Salz, Öl, Essig und Wasser zu einem Teig verkneten
    • Den Teig in eine Schüssel geben, mit Öl bepinseln und ca. 30-60 Minuten zugedeckt rasten lassen.

    Und nun zur Fülle:

    • Butter aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie zimmerwarm wird
    • Eier trennen und das Eiklar mit Zucker, Salz und Vanillezucker streif schlagen
    • Topfen abtropfen lassen
    • Butter, Dotter und Zitronenabrieb schaumig schlagen
    • Topfen und Sauerrahm (kurz abtropfen lassen) zum Dottergemisch geben und verrühren
    • Eischnee und Mehl vorsichtig unterheben
    • Backform mit Butter ausstreichen

    Jetzt joinen wir Teig und Fülle:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Den Teig in drei Teile teilen und jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen.
    • Ein feuchtes, mit Mehl bestaubtes Küchentuch auflegen
    • Den Teig mit dem Handrücken gleichmäßig ausziehen und auf das Küchentuch legen
    • Ein Drittel von der Topfenmasse auf einem Drittel des Teigs verteilen und 3-5 mm am Rand freilassen
    • Ein Drittel der Rosinen auf die Fülle streuen
    • Den Strudel mit dem Geschirrtuch einrollen, die Enden andrücken, einschlagen und in die Backform legen
    • Selbiges mit den beiden weiteren Strudel
    • Die Strudel mit flüssiger Butter bestreichen und im vorgeheizten Backrohr 20 Minuten backen

    Eiermilch 5 Minuten vor dem ersten Backende vorbereiten:

    • Eier mit Milch, Staubzucker und Vanillezucker gut verrühren
    • Nach der ersten Backzeit die Eiermilch über die Strudel gießen und nochmal 20 Minuten backen

    Und jetzt zur Vanillesauce:

    • Eigelb, 4 EL Milch und 1 EL Zucker 5 Minuten lang schaumig schlagen
    • 4-5 EL Milch mit der Speisestärke zu einer glatten Masse verrühren
    • Milch, Schlagobers, 1-2 EL Zucker, Vanillezucker, das Mark der Vanilleschote und die Vanilleschote selbst in einen Topf geben
    • Vanilleschote mit einem spitzen Messer aufschneiden, Mark herausschaben und zusammen mit der Schote in die Milch legen
    • Vanillemilch aufkochen und ständig umrühren
    • Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote rausnehmen und die Stärkemischung einrühren
    • Nochmal für 1 Minute aufkochen und dabei ständig umrühren
    • Temperatur auf kleine Stufe schalten, Rum einrühren und die geschlagene Ei-/Zuckermischung langsam einrühren
    • Fertig ist die Vanillesauce

  • Norbert´s Grünkohl – optional mit Mettwurst

    Norbert´s Grünkohl – optional mit Mettwurst

    Heute hab ich ein besonders Rezept, das quasi ein Gastbeitrag eines lieben Kollegen und Freunds ist: Norbert, ursprünglich aus Düsseldorf, hat mir eine kulinarische Reise in sein Heimatland Deutschland geschenkt und alle Original-Zutaten aus Deutschland gecheckt: Grünkohl, Butterschmalz, Senf und Mettenden (Mettwurst). Drei dieser Zutaten kannte ich gar nicht und so war es mein erstes Mal, dass ich Butterschmalz, Grünkohl und Mettwurst nicht nur zu einem Gericht gebracht hab, sondern auch gegessen habe. Und weil wir in unserem Haushalt hybrid essen – mein Freund vegetarisch und ich doch auch mal Fleisch und Wurst – hat Norbert uns eine Variante mit und eine Variante ohne Butterschmalz und Mettwurst gemacht. Und weil Norbert Stil wichtig ist, hat er ein wunderschönes Rezept zusammengestellt, das ihr unten im Download findet. Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen 🙂

    Du brauchst dafür:

    • 1 Zwiebel
    • Butterschmalz oder 2 EL Olivenöl
    • 1 Glas Grünkohl Oldenburger Art
    • 450g Erdäpfel
    • optional 4 Mettenden
    • ca. ½ Glas Wasser (Grünkohl-Glas)
    • 3-4 Piment Körner
    • Prise Zucker
    • Salz,
    • schwarzer gemahlener Pfeffer
    • Dijon Senf
    • Muskatnuss
    • evtl. 2 Tl Haferflocken

    Und so geht´s:

    • Zwiebel fein würfeln
    • Schmalz oder Olivenöl in Topf oder hoher Bratpfanne zergehen lassen
    • Prise Zucker dazu. Zucker zergehen lassen und Zwiebeln hinzugeben
    • Die Zwiebeln anschwitzen und das Glas Grünkohl inkl. Saft dazu geben
    • Kurz anschwitzen und die in kleine Würfel geschnittenen Erdäpfel hinzugeben und vermengen
    • optional Mettwurst mit einer Gabel einstechen (so kann sich der Geschmack der einmaligen Wurst besser entfalten und trocknet trotzdem nicht aus
    • Pimentkörnern dazugeben
    • ca. 1,5 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen
    • Immer wieder umrühren und die Flüssigkeit beobachten
    • Sollte zu viel Flüssigkeit übrig bleiben, mit Haferflocken andicken
    • mit Salz, Pfeffer, Senf (lieber ein bissl mehr) und Muskatnuss abschmecken.

  • Osterbrot

    Osterbrot

    Mit diesem Rezept für das traditionelle Osterbrot meiner Kindheit wünsche ich euch allen ein wunderschönes Osterwochenende! Es war für mich als Kind am Ostersamstag der Start in ein besonderes Wochenende: am Samstag Vormittag gebacken, um 14.00 Uhr bei einem Marterl im Freien geweiht und am Nachmittag mit der Osterjause genossen. Abends gab´s bei uns dann noch ein nachbarschaftliches Osterfeuer und viel Spaß. Geblieben ist das Osterbrot, der Genuss der Osterjause und die Freude am Leben 🙂 In diesem Sinne: genießt euer Wochenende und habt viel Freude!

    Du brauchst dafür:

    • 250 ml Weißwein
    • 1 Gewürznelke
    • 1 Zimtrinde
    • 375 ml lauwarme Milch
    • 1 Ei
    • 1 Würfel frischer Germ
    • 80 g Zucker
    • 1 kg glattes Mehl
    • 1 EL Salz
    • 140 g Butterschmalz (zimmerwarm)
    • Eine handvoll Rosinen
    • 1 Ei zum Bestreichen

    Und so geht´s:

    • Weißwein mit Gewürznelke und Zimtrinde erwärmen
    • 125 ml entnehmen und die Rosinen darin einweichen
    • Restlichen Weißwein mit den Gewürzen ziehen lassen
    • Milch erwärmen
    • Ei trennen
    • Germ in der Milch auflösen und Zucker und Eidotter dazu geben und gut verquirlen
    • Eiklar zu Schnee schlagen
    • Mehl und Salz miteinander vermischen
    • Milch dazugeben und vermischen
    • Wein mit Gewürzen abseihen und dazugeben und alles gut miteinander verkneten
    • Das Butterschmalz in den Teig einkneten bis der Teig glatt ist
    • Eiklar und Rosinen nacheinander ebenfalls einkneten
    • Das Brot nun zugedeckt an einem warmen Ort mind. 1 Stunde gehen lassen
    • Nun den Teig mehrfach einschlagen und in 2 Teile trennen. Beide Teile jeweils wieder einschlagen und in 2 getrennten Schüsseln nochmals mind. ½ Stunde gehen lassen
    • Backrohr auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Ei verquirlen
    • Osterbrote auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit dem Ei bestreichen
    • Nach 5 Minuten Backzeit das Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze runterschalten und insg. ca. 50 Minuten backen
    • anschließend auf einem Rost gut auskühlen lassen und genießen

  • Kartoffel-Curry

    Kartoffel-Curry

    Voller Reisesehnsucht haben wir uns kürzlich zumindest kulinarisch nach Fernost begeben und uns ein leckeres Curry gemacht. Ganz italophil wollten wir dabei ein Joint-venture-Curry mit Risotto-Reis machen und es war uuuur gut – aber Risottoreis dauert bei mir halt immer ein bisserl länger 😉

    Und weil sich auch ein Curry super am nächsten Tag essen lässt, haben wir auch hier wieder vier Portionen gemacht.

    Du brauchst dafür:

    • 4 große Kartoffeln
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 Zucchini
    • ½ Brokkoli
    • 4 EL Currypulver
    • 400 ml Kokosmilch
    • 400 ml Gemüsesuppe
    • 1 TL Mehl
    • Etwas Stärke
    • 240 g Reis

    Und so geht´s:

    • Kartoffeln schälen und kleinere Würfel schneiden
    • Zwiebel und Knoblauch fein schneiden
    • Zucchini würfelig schneiden, Brokkoli in kleine Röschen schneiden und den oberen Strunk in Würfel schneiden
    • In einem Topf mit Öl Zwiebel, Knoblauch, Kartoffeln, Zucchini ca. 5 Minuten dünsten
    • Curry und 1 TL Mehl darüber streuen, mit Gemüsesuppe und Kokosmilch ablöschen und aufkochen
    • Brokkolie dazu geben und ca. 10 Minuten köcheln lassen
    • Reis nach Packungsanleitung kochen
    • Mit Salz, Pfeffer und Curry gut abschmecken
    • Falls das Curry zu flüssig ist etwas Stärke in etwas Wasser einrühren und ins Curry gießen und nochmal kurz aufkochen

  • Camembert Tascherl

    Auf der Suche nach einer schnellen pikanten Jause für unseren kurzfristig angesagten Besuch und einen Blick in unseren Kühlschrank habe ich mich an diesen pikanten Camembert Tascherl versucht. Die Kombination aus Blätterteig, Camembert und Preiselbeermarmelade ist einfach Hammer! Und weil´s so gut geworden ist, möchte ich euch das Rezept zur Inspiration hiermit gerne weitergeben😊

    Du brauchst dafür:

    • 2 Pkg Blätterteig
    • 1 Ei
    • 1 EL Milch
    • 2 Tomaten
    • ½ Paprika
    • 4 EL Preiselbeermarmelade
    • 200 g Camembert

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen
    • Milch und Ei gut verquirlen
    • Tomaten in Scheiben schneiden, Paprika in kleine Stücke schneiden
    • Blätterteig ausrollen und in Quadrate schneiden
    • Die Ecken eines jeden Quadrats einklappen und das Tascherl aufs Backblech legen
    • Alle Tascherl mit dem Ei/Milchgemisch bestreichen und mit 1-2 Tomatenscheiben sowie etwas Paprika belegen
    • Mit Salz und Pfeffer würzen
    • Für ca. 10 Minuten im Backrohr backen, inzwischen den Camembert in dünne Scheiben schneiden
    • Nach 10 Minuten die Tascherl mit Camembert belegen und etwas Preiselbeermarmelade darauf verteilen und nochmal für ca. 5 Minuten im Rohr backen

  • Bananenschnitten-Traum

    Bananenschnitten-Traum

    In den letzten Jahren kam ich häufig in den Genuss der Bananenschnitten meiner Freundinnen und hab sie bislang noch nie selbst gemacht. Nun bekamen wir nach langer Zeit der Bananenschnittenabstinenz einen ziemlichen Gusto da drauf, also habe ich sie erstmals selbst gemacht😊 Und ich kann euch sagen: es war der Himmel😊

    Du brauchst dafür:

    Für den Teig:

    • 5 Eier
    • 90 g Staubzucker
    • 1 Prise Salz
    • 100 g Mehl

    Für die Creme:

    • ½ Päckchen Vanillepuddingpulver
    • 250 ml Milch
    • 200 g Butter
    • 150 g Staubzucker
    • 1 Eidotter

    Für die Fülle und Glasur:

    • 2 EL Marmelade (Ribisel, Marille, o..ä.)
    • 1 EL Rum
    • 7 Bananen
    • 150 g Butter
    • 150 g Schokolade

    Und so geht´s:

    • Pudding nach Packungsanleitung zubereiten und auskühlen lassen
    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Eier trennen und das Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen
    • Dotter und Staubzucker schaumig rühren und 1/3 vom Schnee mit der Dottermasse verrühren
    • Das Mehl vorsichtig unter die Dottermasse heben, anschließend auch den restlichen Eischnee unterheben
    • Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech aufstreichen und auf mittlerer Schiene ca. 14 Minuten backen
    • Für die Creme Butter, Staubzucker und Eidotter schaumig schlagen und mit dem abgekühlten Pudding verrühren
    • Die Marmelade und den Rum gut miteinander vermischen und den Teig damit bestreichen
    • Die Bananen in Scheiben schneiden und den Teig dicht damit belegen
    • Die Creme auf die Bananen geben, glatt streichen und ca. 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen
    • Die Schokolade und die Butter im Wasserbad schmelzen, leicht abkühlen lassen und als Glasur auf den Kuchen geben.

  • Riebel mit Apfelmus

    Riebel mit Apfelmus

    Wir sind ein Binnen-Migrationshaushalt und finden immer wieder Spezialitäten aus unseren Heimatbundesländern, die dem anderen gänzlich unbekannt waren. So erging es mir mit dem Riebel, einer Vorarlberger Frühstücksspezialität, die als DIE Stärkung vor einem harten Tag gilt : -)
    Den Riebelmais bekommt ihr übrigens online oder in Vorarlberger Spezialitätengeschäften:-)

    Du brauchst dafür:

    • 300 g Riebelmais
    • 300 ml Milch
    • 300 ml Wasser
    • 2x 1 EL Butter
    • 1 TL Salz

    Apfelmus:

    • ½ Zitrone
    • 1 kg Äpfel
    • 2 Vanilleschoten
    • 2 Zimtstangen
    • 2 EL Zucker
    • 80 ml Wasser

    Und so geht´s:

    • Milch und Wasser zum Kochen bringen
    • Salz und 1 EL Butter dazu geben und umrühren
    • Den Riebelmais einrühren bis ein dickflüssiger Brei entsteht
    • Vom Herd nehmen und zugedeckt aufquellen lassen – je länger, desto besser, gerne auch über Nacht im Kühlschrank
    • Eine Pfanne erhitzen, 1 EL Butter dazu geben
    • Den Riebel in die Pfanne geben und immer wieder zerstoßen, wenden und rösten bis alles goldbraun aussieht
    • Nachdem der Riebel beim Anrichten noch gezuckert wird, könnt ihr ihn vorab in der Pfann auch noch ein wenig karamellisieren: Den Riebel in der Pfanne an den Rand schieben, eine ganz dünne Zuckerschicht ausstreuen, warten bis der Zucker karamellisiert und den Riebel dann damit vermischen
    • Angerichtet wird der Riebel mit Apfelmus – hier auch dazu das Rezept:
    • Apfelmus:
      • Zitrone auspressen
      • Äpfel schälen, würfeln und mit Zitronensaft vermischen
      • Wasser mit dem Mark der Vanilleschoten, den Schoten, Zucker und Zimtstangen zum Kochen bringen
      • Äpfel dazu geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen
      • Vanilleschoten und Zimtstangen entfernen
      • Verschließbare und luftdichte Gläser mit sehr heißem Wasser ausspülen
      • Das Apfelgemisch mit dem Pürierstab zerkleinern und in die Gläser abfüllen