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  • Panna Cotta

    Panna Cotta

    Obwohl ich Zeit meines Lebens der italienischen Küche verfallen bin, hab ich mein erstes Panna Cotta erst kürzlich gemacht – in Italien😊 Mangels Mixer ohne Fruchtspiegel, aber es geht ja um´s Panna Cotta und nicht um die Deko 😉 und ich kann euch sagen: so einfach so eine gute Nachspeise zu zaubern macht echt Laune! Probiert es aus, ihr werdet es lieben!

    Du brauchst dafür:

    • 10 g Gelatine
    • 100 ml Milch
    • 500 ml Schlagobers
    • 100 g Zucker
    • 1 Vanilleschote
    • Obst, zB Pfirsiche oder Erdbeeren
    • Optional Zitronensaft und eine Prise Zucker

    Und so geht´s:

    • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
    • Milch erhitzen und Gelatine darin auflösen
    • Vanilleschote längs einschneiden
    • Schlagobers, Zucker und Vanielleschote in einen Topf geben und aufkochen – dabei ständig umrühren, damit es nicht anbrennt
    • Die Milch zum Schlagobers geben und dabei ständig rühren, damit sich die beiden gut vermischen
    • Die Förmchen für die Panna Cotta mit kaltem Wasser ausspülen
    • Die Vanilleschote aus der Masse nehmen
    • Die Masse in die Förmchen füllen, auskühlen lassen und für ein paar Stunden im Kühlschrank kühlen
    • Obst waschen und entweder in Scheiben schneiden oder zu einem Fruchtspiegel mixen – optional mit etwas Zitronensaft und je nach Wunsch mit einer Prise Zucker, falls die Früchte nicht süß genug sein sollten

  • Zucchini-Parmesan-Puffer

    Zucchini-Parmesan-Puffer

    Diese Zucchini-Parmesan-Puffer sind ur lecker und eignen sich als Abendessen ebenso wie als Reiseproviant 🙂 Wir mögen sie sehr, weil sie außen – frisch gebacken – schön knusprig sind und innen herrlich weich. Bei uns ist es oft ein Restl-Essen, wenn wir noch Zucchini zuhause haben und wir haben sie für Reisen auch sehr zu schätzen gelernt!

    Du brauchst dafür:

    • 120 g Mehl
    • 6 EL Milch
    • 6 EL Schlagobers
    • 2 Eier
    • 600 g Zucchini
    • Etwas Parmesan
    • Öl zum Braten
    • 3-4 EL Creme fraiche, Frischkäse oder türkische Frischcreme (taze peynir)
    • Salz, Pfeffer
    • Optional Chili-Öl und/oder französische Kräuter
    • Optional Salat

    Und so geht´s:

    • Mehl mit Salz und Pfeffer vermischen
    • Eier verquirlen, anschließend Milch und Schlagobers dazugeben und nochmal gut verquirlen
    • Die Eiermischung langsam zum Mehl geben und ständig umrühren, damit keine Klumpen entstehen
    • Am Ende nochmal gut verrühren, so dass ein schöner, glatter Teig entsteht.
    • Während sich der Teig ausruht die Zucchini waschen und fein raspeln.
    • Die geriebenen Zucchini in ein Sieb geben, leicht einsalzen und gut ausdrücken und auf einem Geschirrhangerl trocknen
    • Etwas Parmesan reiben und unter den Teig rühren
    • Die Zucchini nun ebenfalls zum Teig geben und gut verrühren
    • Etwas Öl in eine Pfanne geben und einen EL der Zucchini-Teig-Masse in die Pfanne geben, flach drücken und so lange wiederholen, bis kein Platz mehr in der Pfanne ist. Die Puffer auf jeder Seite 3-4 Minuten rausbacken und anschl. auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
    • Die ersten Puffer könnt ihr z.B. im leicht gewärmten Backrohr warm stellen.
    • Den Frischkäse gut verrühren, salzen, pfeffern und mit Kräutern würzen. Wir haben ein paar Tropfen Chili-Öl darunter gemischt und das war mega 😊
    • Salat machen, zB grüner Salat mit Tomaten und Oliven
    • Die Puffer mit der Frischkäsecreme und dem Salat anrichten und genießen!

  • Torta di polenta e arancia

    Torta di polenta e arancia

    Wir lieben Polenta sehr, somit hab ich mich mal auf die Suche nach einem Polenta-Kuchen gemacht und wurde in Italien fündig 🙂 Diese torta di polenta e arancia hat einen Hauch küchenflow mit dabei und kam so gut an, dass wir sie innerhalb einer Woche sogar zwei Mal gemacht haben! Lasst euch inspirieren und genießt die Gaumenfreude dieser unkonventionellen torta di polenta e arancia!

    Du brauchst dafür:

    • 3 Eier
    • 80 g Zucker
    • 220 ml Olivenöl
    • 150 g Mandelmehl
    • 150 g Polenta
    • 1 TL Backpulver
    • Einige Tropfen Zitronensaft
    • Schale einer Zitrone
    • ½ TL Salz
    • 1 TL Rosmarin
    • Optional ein Fläschchen Rumaroma

    Für den Sirup:

    • 100 ml Wasser
    • 5 TL Honig
    • 6 Orangen

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • 100 ml Wasser zum Kochen bringen
    • 5 TL Honig einrühren
    • 4 Orangen pressen, das Fruchtfleisch zur Seite stellen und den Saft zum Sirup einrühren
    • 2 Orangen in dünne Scheiben schneiden, in den Sirup geben und 10 Minuten köcheln lassen
    • Die Orangenscheiben aus dem Sirup nehmen, auf ein Blech mit Backpapier legen und zur Seite stellen
    • Den Sirup ebenfalls zur Seite stellen – auch den brauchen wir noch 😊
    • Eier und Zucker schaumig schlagen
    • Olivenöl und das Fruchtfleisch der Orangen dazu geben und gut verrühren
    • Mandelmehl, Polenta, Backpulver, Zitronensaft und -schalen, Rumaroma, Salz und Rosmarin ebenfalls unterrühren und zu einem glatten Teig verrühren
    • Die Masse in eine Springform geben und für ca. 40 Minuten backen
    • Anschließend die Orangenscheiben auf dem Blech 10 Minuten auf jeder Seite backen
    • Die Torta leicht auskühlen lassen und den Sirup in mehreren Runden gleichmäßig über die Torta gießen und einziehen lassen – ich mach das ca. 3 Mal, bis der Sirup aufgebraucht ist
    • Getrocknete Orangenscheiben auf die Torta geben
    • Wenn der Sirup eingezogen ist, Torta aus der Springform nehmen und anrichten!

  • Low carb Fladen

    Ich liebe Brot, Jause, Pasta,… Aber immer öfter denke ich mir, dass ich den Kohlehydrate-Anteil in meinen Mahlzeiten eigentlich reduzieren möchte. Nicht radikal und fanatisch, aber doch aufmerksamer. Also hab ich mich auf die Suche nach Inspirationen gemacht. Das Ergebnis: Brot bleibt Brot und sucht seinesgleichen, aber mit Eiern bekommt man einen Fladen hin, der eine gangbare, proteinreiche und gesunde Alternative sein kann. Ein sehr positiver Zusatznutzen: der low carb Fladen ist schnell gemacht und funktioniert als Semmelersatz ganz gut 😊

    Warum ich weniger Kohlenhydrate essen möchte?

    1. Wenn der Körper weniger Kohlenhydrate zur Energiegewinnung verwendet, greift er vermehrt auf Fettreserven zurück😊
    2. Der Verzicht auf stark verarbeitete kohlenhydratreiche Lebensmittel kann dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel stabiler bleibt. Ich hab durchaus manchmal Heißhunger und nach dem Essen einen Energieabfall, insbesondere wenn ich viele Kohlenhydrate esse. Tue ich das nicht, habe ich gefühlt einen ausgeglicheneren Energielevel.
    3. Nicht nur mein Energielevel ist ausgewogener, ich habe auch das Gefühl, dass ich klarer und konzentrierter denken kann. Das kann letztlich daran liegen, dass die Energie aus Fett gewonnen wird, was zu einer besseren Versorgung des Gehirns führen kann.

    Hast du schon mal bewusst auf low carb gesetzt?

    Los geht´s – du brauchst für 8-9 Mini low carb Fladen:

    • 3 Eier
    • 4 EL Topfen
    • Salz, Rosmarin (alternativ Mohn oder Sesam)

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 150 Grad vorheizen
    • Eier trennen
    • Eiklar steif schlagen
    • Eigelb mit dem Topfen zu einer glatten Masse rühren und etwas salzen
    • Eiklar unterheben
    • mit einem Löffel 8 Teighäufchen auf ein Blech mit Backpapier geben, mit dem Messer ein Muster einritzen und mit Rosmarin bestreuen
    • ca. 20-25 Minuten backen und genießen
  • Pikante Crêpes mit Faschiertem

    Pikante Crêpes mit Faschiertem

    Ich liebe gutes Bio-Rinderfaschiertes und wollte mal statt meinen Klassikern und insbesondere statt Burritos pikante Crêpes mit Faschiertem ausprobieren – e voila: es ist echt lecker! Gekoppelt mit etwas Chili-Öl und einem Salat sowohl in den Crêpes wie auch als Beilage mit etwas Tomaten, Bohnen und Mais schmecken die pikante Crêpes mit Faschiertem wunderbar und sie sind noch dazu ein wahrer Eiweiß-Boost. Gutes Gelingen 🙂

    Du brauchst dafür:

    Für die Crêpes:

    • 1 Ei
    • 4 EL Milch
    • 50 g Mehl
    • Eine Brise Backpulver
    • Salz

    Für die Fülle:

    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 130 g Faschiertes
    • 1 Handvoll Mais
    • 1 Paprika
    • optional Bohnen
    • Etwas Chili
    • 50 g geriebener Käse, zB Mozzarella
    • 50 g Creme frâiche
    • Rotes Paprikapulver oder chili-Öl
    • grüner Salat
    • optional Tomaten, Radieschen,… für den Salat

    Und so geht´s:

    • Eier, Milch und 4 EL kaltes Wasser gut verrühren
    • Mehl, Backpulver und Salz ebenfalls verrühren und zur Eiermischung geben und gut verrühren, so dass ein glatter Teig entsteht
    • Während sich der Teig ausruht: Zwiebel und Knoblauch in dünne Scheiben schneiden
    • Mais und optional Bohnen abspülen
    • Paprika waschen und schneiden
    • Öl in einer Pfanne erhitzen und das Faschierte anbraten
    • Zwiebel, Knoblauch, Paprika und etwas Chili dazugeben und kurz mitbraten
    • Mail und optional Bohnen dazu geben, anschließend salzen und pfeffern
    • Creme fraiche und Praprikapulver miteinander vermischen und mit ein paar Chili-Flocken ergänzen
    • Salat waschen
    • Käse reiben
    • wenn ihr einen Beilagensalat wollt dann diesen gleich vorbereiten (ich hab Tomaten, die restlichen Bohnen und ein paar Radieschen mit dem grünen Salat kombiniert – sehr lecker!)
    • In einer weiteren Pfanne etwas Öl erhitzen und etwas Teig in die Pfanne geben, so dass eine sehr dünne Crêpe entsteht. Nach einigen Minuten (abhängig von der Dicke der Crêpe) umdrehen und nochmal braten
    • So lange wiederholen bis kein Teig mehr übrig ist
    • Jede Crêpe in der Mitte mit dem Faschierten, etwas Salat, geriebenem Käse und Creme frâiche füllen, die Seiten einschlagen, anschließend einrollen und in der Mitte schräg durchschneiden
    • Ein nachträglicher Tipp: schneidet euch zuvor etwas Backpapier in Dreiecken zurecht, so dass ihr die befüllte halbe Crêpe hier „einpacken“ könnt (vorgeschnitte Dreiecke einrollen und die Öffnung oben die Crêpe reingeben) – meine Crêpe haben sich im Glas leider leicht verformt
    • die Crêpes in Gläser geben, Salatbeilagen anrichten, die restliche Sauce in kleine Schälchen geben und genießen

  • Shrimps-Spaghetti

    Shrimps-Spaghetti

    Bislang waren unsere Spaghetti Carbaronra vegetariana mein absolutes Lieblingsessen – aber letztens wurden sie durch diese Shrimps-Spaghetti abgelöst, weil sie soooo gut sind 🙂 Dieses Rezept geht so schnell und ist perfekt, wenn ihr nicht so viel Lust auf Kochen, aber dafür umso mehr auf gutes Essen habt! Und falls ihr Respekt vor den Shrimps habt: bratet sie tatsächlich nur kurz an, dann werden sie fix nicht trocken und schmecken grandios! Buon apetito con gli Shrimps-Spaghetti!

    Du brauchst dafür:

    • 250 g Spaghetti
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 Zwiebel
    • 250 g küchenfertige Shrimps (=Garnelen, Gamberetti etc) oder Scampi
    • 2 EL Tomatenmark
    • 75 g creme fraiche oder 100 ml Schlagobers oder creme fine
    • 85 ml Prosecco oder Weißwein
    • Chili-Öl

    Und so geht´s:

    • Spaghetti in Salzwasser kochen
    • Knoblauch schälen und hacken
    • Shrimps mit Küchenrollenpapier trocken tupfen
    • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel glasig dünsten und die Shrimps oder Scampi kurz (ca. 1 Minute) anbraten (sonst werden sie zu trocken!)
    • Knoblauch, Chili oder geschnittene Jalapenos, Prosecco, creme fraiche oder Schlagobers und Tomatenmark hinzufügen.
    • Einige Minuten einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Chili-Öl abschmecken.
    • Inzwischen sollten die Nudeln ebenfalls fertig sein und nun beiden vermischen und anrichten.

  • Scheiterhaufen mit Schnee und Vanillesauce

    Seit langem schon reden wir davon, mal einen Scheiterhaufen zu machen – immer auch mit dem Augenzwinkern meines Lieblingsvorarlbergers, dass wir dann ja auch mal Apostelbrocken machen könnten – das scheint dem Scheiterhaufen insofern ähnlich zu sein, als sich hier Brioche und Milchmischung wiederfinden, von Äpfeln hab ich allerdings noch nichts gehört… Aber das ist eine andere Geschichte und dazu lasse ich mich demnächst einschulen – stay tuned 😉

    Du brauchst dafür:

    Scheiterhaufen:

    • 500 g Brioche-Striezel oder Brot
    • 350 ml Milch
    • 60 g Rohrzucker
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 2 Prisen Zimt
    • 1 Prise Nelkenpulver
    • 5 Eier
    • 6 Äpfel
    • 1 Bio-Zitrone
    • 80 g Rosinen – gleich beim Lesen in Rum einlegen😊
    • 40 g flüssige Butter

    Schneehaube:

    • 4 Eiklar
    • 40 g Staubzucker

    Vanillesauce:

    • 2 Eigelb
    • 400 ml Milch
    • 20 g Speisestärke
    • 2 EL Staubzucker
    • 200 ml Schlagobers
    • 1 Pkg Vanillezucker
    • 1 Vanilleschote oder 2 TL Vanilleessenz
    • 1 Schuss Rum

    Und so geht´s:

    • Rosinen in etwas Rum einlegen
    • Äpfel schälen und sehr grob raspeln oder schneiden
    • Zitrone heiß waschen, Schale sehr fein abreiben und den Saft auspressen
    • Äpfel mit Zitronenschalen, Zitronensaft, Rohrzucker, 1 Prise Zimt, 1 Prise Nelkenpulver und den in Rum eingelegten Rosinen vermischen
    • Backrohr auf 160 °C Heißluft vorheizen
    • Auflaufform mit Butter ausstreichen
    • Milch mit 6 Eiern, Vanillezucker und Zimt miteinander verquirlen
    • Brioche in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, Scheibe für Scheibe in die Milch-Mischung legen und vollsaugen lassen, anschl. in der Auflaufform auslegen, bis der Boden bedeckt ist
    • Apfelmischung darüber verteilen: je nachdem, wie groß deine Auflaufform ist, kannst du entweder
      • Die ganze Apfelmasse verteilen und darauf mit der obersten Briocheschicht abschließen oder
      • eine 2. Brioche-/ Apfel-/ Briocheschicht machen
    • Wichtig ist, dass du mit einer Briocheschicht endest
    • Auf dieser dann die restliche Milchmischung und die flüssige Butter verteilen
    • Den Scheiterhaufen im vorgeheizten Backrohr auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen
    • Eiklar und Zucker zu Eischnee schlagen und wellenförmig über den Scheiterhaufen streichen
    • Die Temperatur im Backrohr auf 230 °C erhöhen und den Eischnee im Ofen ca. 10 Minuten leicht bräunen
    • Während der Scheiterhaufen im Ofen vor sich hin brät, machen wir uns an die Vanillesauce:
    • Eigelb, 4 EL Milch und 1 EL Zucker 5 Minuten lang schaumig schlagen
    • 4-5 EL Milch mit der Speisestärke zu einer glatten Masse verrühren
    • Milch, Schlagobers, 1-2 EL Zucker, Vanillezucker, das Mark der Vanilleschote und die Vanilleschote selbst in einen Topf geben
    • Vanillemilch aufkochen und ständig umrühren
    • Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote rausnehmen und die Stärkemischung einrühren
    • Nochmal für 1 Minute aufkochen und dabei ständig umrühren
    • Temperatur auf kleine Stufe schalten, Rum einrühren und die geschlagene Ei-/Zuckermischung langsam einrühren
    • Fertig ist die Vanillesauce

  • karibische Biskuitroulade

    karibische Biskuitroulade

    Wir hatten mal wieder Lust auf eine einfache, sommerliche und karibisch angehauchte Biskuitroulade. Mit der Karibik verbinde ich ja unter anderem Ananas und Rum – also musste nur noch eine Creme her für unseren kulinarischen Ausflug. Im untenstehenden Rezept hab ich die Menge für die Creme etwas reduziert, da ich vor lauter Vorfreude viel zu viel Creme gemacht habe. Sie löffelt sich auch ohne karibische Roulade ur gut, aber beides ist dann schon sehr viel Karibik auf einmal 😉

    Du brauchst dafür:

    • 4 Eier
    • 100 g Rohrzucker
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • Abrieb von 1 Zitrone
    • 1 Fläschchen Rumaroma
    • 120 g Mehl
    • 400 g Topfen
    • 100 g Joghurt
    • 5 Blätter Gelatine
    • optional: Rum
    • 1/4 Ananas
    • Staubzucker

    Und so geht´s:

    • Backrohr auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen
    • Backblech mit Backpapier abdecken
    • Eier, Zucker, Vanillezucker, Rumaroma und den Zitronenabrieb mehrere Minuten lang schaumig schlagen
    • Mehl vorsichtig unterheben
    • Masse auf dem Backpapier ca. 1 cm hoch aufstreichen
    • im Rohr für ca. 12 Minuten backen
    • Ein Geschirrtuch befeuchten, auflegen und den noch heißen Biskuitteig verkehrt drauflegen, so dass die untere Seite mit Backpapier oben ist
    • Das Backpapier vorsichtig abziehen und den noch heißen Biskuitteig mit dem Geschirrtuch einrollen und auskühlen lassen
    • Jetzt geht´s an die Füllung:
    • Gelatine in Wasser einweichen
    • Topfen, Zucker und Zitronensaft schaumig rühren und anschl. das Joghurt unterrühren
    • Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen, optional mit etwas Rum
    • Die Gelatine mit ein paar Löffeln der Topfenmasse verrühren
    • die Gelatinemasse in die restliche Topfenmasse einrühren
    • Die Creme kühl stellen, bis der Biskuitteig vollständig ausgekühlt ist
    • Ananas in kleine Stücke schneiden
    • Den Biskuitteig vorsichtig ausrollen und die Creme gleichmäßig darauf verstreichen und mit Ananasstückchen bedecken
    • Vorsichtig wieder einrollen
    • Nun noch im Kühlschrank etwas ruhen lassen und vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen
  • Babà al rum

    Babà al rum

    Meine Liebe zu Italien wird derzeit durch ein italienisches Kochbuch (in italienischer Sprache) inspiriert, durch das ich einen doppelten Nutzen habe: mein beginnendes Italienisch wird so Zug um Zug besser – und ich bin richtig motiviert, die Rezepte zu verstehen und mich davon inspirieren zu lassen. Babà al rum ist uns in Neapel laufend begegnet und auch in Triest war dieses Dolci sehr präsent. Ich freue mich sehr, euch dieses original-italienische Rezept mit einem Hauch österreichischer Deko, nämlich dem Zimtobers, und Orangenfilets vorstellen zu dürfen. Typisch für Italien wären alternativ auch gemischte frische Früchte und Vanillepudding.

    Weil es mich heute sehr beschäftigt hat teile ich gerne mit euch meine Erkenntnis über Gewichtsangaben😊: Ich bin ein Fan von Angaben in Gramm, in meiner steirischen Heimat bin ich allerdings mit Deka aufgewachsen und nun kam mir in Italien die Angabe Etto unter. Was das bedeutet? 100 Gramm sind 10 Deka sind 1 Etto, weil Etto 1 Hektogramm ist😊

    Du brauchst dafür:

    • 600 g Weizenmehl
    • 1 Würfel frischer Germ (42 g)
    • 5 Eier
    • 250 ml lauwarme Milch
    • 100 g Butter (1 etto)
    • Eine Prise Salz
    • 250 g Staubzucker
    • 5 EL Rum
    • Orangen
    • Schlagobers
    • Zimt

    Und so geht´s:

    • Germ in einer Schüssel in etwas lauwarmer Milch und ca. 10 g Zucker auflösen, 100 g Mehl dazu geben, gut verrühren und an einem warmen Ort 30-45 Minuten gehen lassen
    • Butter aus dem Kühlschrank nehmen, so dass sie weich ist, wenn es an die Verarbeitung geht
    • Auf einer glatten Fläche das restliche Mehl anhäufen und in der Mitte in eine Mulde Hefe, 5 aufgeschlagene Eier und eine Prise Salz dazu geben
    • Die zimmerwarme Butter hinzufügen
    • Die Masse mindestens 15 Minuten kräftig kneten und etwas Milch sowie einen Schuss Rum langsam dazugeben, bis der Teig eine weiche und leicht klebrige Konsistenz hat
    • Förmchen (pilzförmige Babà-Förmchen oder alternativ kleine Marmorkuchen- oder Muffin-Förmchen) einfetten und bemehlen und jeweils zur Hälfte mit dem Teig füllen
    • Die befüllten Förmchen abdecken und an einem warmen und trockenen Ort gehen lassen, bis der Teig bis zum Rand der Förmchen aufgegangen ist (bei mir hat das nicht mal eine Viertelstunde gedauert 😉)
    • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    • Die Kuchen für ca. 15-25 Minuten (je nach Förmchengröße) backen, anschl. etwas abkühlen lassen, aus den Förmchen nehmen und vollständig auskühlen lassen
    • In der Zwischenzeit den Sirup vorbereiten: 500 ml Wasser mit Zucker und Rum verrühren und aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
    • Die Kuchen im heißen Sirup eintauchen und wenden, so dass sie sich vollsaugen
    • Orangen filetieren
    • Schlagobers mit etwas Staubzucker und 1 TL Zimt steif schlagen
    • Auf einem kleinen Teller oder in einem Glas einen Kuchen mit etwas Schlagobers und einigen Orangenfilets anrichten
  • Original italienisches Tiramisu

    Original italienisches Tiramisu

    Dieses Tiramisu Rezept ist nicht nur mit Abstand das Beste, es ist für mich auch ein ganz Besonderes, weil ich es von unseren italienischen Freunden, Simonetta und Fabio, auf italienisch geschenkt bekam – die wörtliche Bedeutung des Tiramisu – „zieh mich hoch“ – passt somit auch perfekt zum Ausbau meiner italienisch-Kenntnisse😊
    Vielen Dank an dieser Stelle an Fabio und Simonetta für das tolle Rezept😊

    Du brauchst dafür:

    • 3 Eier
    • 4 EL Zucker
    • 2 EL Cognac
    • 250 g Mascarpone
    • 200 g Savoiardi (italienische Biskotten)
    • 8-10 kleine Tassen Kaffee
    • Kakaopulver
    • Salz

    Und so geht´s:

    • Kaffee zubereiten, leicht süßen und auskühlen lassen
    • Eier trennen
    • Eiweiß steif schlagen
    • Eigelb mit Zucker und einer Prise Salz verquirlen
    • Cognac hinzufügen und nach und nach auch die Mascarpone unterrühren
    • Das steif geschlagene Eiweiß unterheben
    • Die Biskotten in den Kaffee tauchen und in einer rechteckigen Form nebeneinander auslegen, bis der ganze Boden mit Biskotten bedeckt ist
    • Anschließend einen Teil der Mascarpone-Creme darauf verteilen, diese wiederum mit Biskotten belegen und mit Mascarpone-Creme bedecken und je nach Form und Menge eine 3. Schicht, wobei die oberste Schicht die Creme ist
    • Abschließend großzügig mit Kakaopulver bestreuen und im Kühlschrank für einige Stunden ziehen lassen